Verbands-Presseticker
(München) - Mit der Arbeitsunfallstatistik im öffentlichen Dienst legt der Bundesverband der Unfallkassen eine Auswertung der gemeldeten Arbeits- und Wegeunfälle im Jahr 2001 vor. Die meisten Unfälle ereignen sich montags, doch zeigt die Betrachtung des Zeitraumes von Montag bis Donnerstag im Hinblick auf das Unfallgeschehen insgesamt ein relativ ausgewogenes Bild. Hinsichtlich der Arbeitszeit liegt ein Schwerpunkt der Arbeitsunfälle zwischen 10 und 11 Uhr. Die meisten Wegeunfälle ereignen sich zwischen 6 und 8 Uhr am Morgen auf dem Weg zur Arbeit.
(Wiesbaden) - Mit deutlichen Worten an die Bundesregierung sprachen sich 31. März anlässlich der "Zukunftswerkstatt Handwerkerkooperationen" führende Vertreter des Mittelstandes und des Handwerks gegen ein Fortführen der aktuellen Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik aus. "Wir haben dem Bundeswirtschafts- und Arbeitsminister versichert, dass wir weiter mobil machen, wenn sich nicht rasch etwas ändert in diesem Land", sagte Handwerkspräsident Dieter Philipp auf der Veranstaltung des Zentralverbandes Gewerblicher Verbundgruppen (ZGV) in Wiesbaden, der 180000 kleine und mittelständische Unternehmen gegenüber der Politik und in der Öffentlichkeit vertritt.
(Frankfurt am Main) - Eine zukunftsgerichtete Strategie für den Pflanzenschutz muss die Entwicklung innovativer Produkte und Verfahren und deren sichere Anwendung in den Mittelpunkt ihrer Überlegungen stellen. Dann können Pflanzenschutzmittel als wichtiges Element einer nachhaltigen Landwirtschaft immer umweltverträglicher eingesetzt werden. Darauf machen die Hersteller von Pflanzenschutzmitteln in einem Positionspapier für einen Workshop zur Pflanzenschutzpolitik aufmerksam. Die Veranstaltung findet auf Initiative des Bundeslandwirtschaftsministeriums am 01. und 02. April in Potsdam statt. Dort sollen Wege diskutiert werden, mögliche Risiken des Pflanzenschutzes weiter zu minimieren.
(Berlin) - Der Präsident der Bundesapothekerkammer, Johannes M. Metzger, warnt vor einem betrügerischen Faxabruf, der über eine 0190-Nummer Informationen zu Medikamenten gegen erektile Dysfunktion ("Potenzstörungen") verspricht. Der Faxabruf aus der Schweiz kostet 1,86 E pro Minute, ein Abruf der gesamten 51 Seiten würde sich auf über 200 Euro summieren. "Kostenlose und fundierte Informationen zu Arzneimitteln bekommt jeder Patient in einer der 21.500 deutschen Apotheken." Erklärte Metzger. "Für das vertrauliche Gespräch bietet jede Apotheke darüber hinaus eine abgetrennten Beratungsbereich."
(Berlin) - Reporter ohne Grenzen wirft den britisch-amerikanischen Streitkräften vor, die Arbeit und Sicherheit von Journalisten, die vom Kriegsgeschehen berichten, zu missachten. Die internationale Organisation zur Verteidigung der Pressefreiheit fordert die Alliierten auf, eine interne Untersuchung über die Behandlung der Presse durch Armeeangehörige einzuleiten und ihre Ergebnisse zu veröffentlichen. "Journalisten gerieten unter Beschuss, wurden verhaftet, oft über mehrere Stunden verhört, misshandelt und geschlagen", berichtet Robert Ménard, Generalsekretär von Reporter ohne Grenzen, in Paris.
(Berlin) - Zu den von der Bundesregierung verfolgten Zielen zu mehr "Datentransparenz im Gesundheitswesen" stellt die KZBV fest, dass damit lediglich Möglichkeiten zur Rasterfahndung geschaffen bzw. verbessert werden sollen. Nach Ansicht der Teilnehmer (u.a. Datenschutzbeauftragte) des Workshops "Datentransparenz, Datenschutz und Datensicherheit in der GKV", der schon im Januar 2002 stattfand, sei zum Erreichen dieser Ziele die Übermittlung und Auswertung personenbezogener bzw. personenbeziehbarer Daten nicht erforderlich.
(Berlin) - Die Allianz pro Schiene begrüßte die Einigung der europäischen Verkehrsminister zum so genannten zweiten Eisenbahnpaket und mahnt flankierende Maßnahmen an. Die europäischen Bahnen brauchen eine Infrastrukturoffensive, um die jahrzehntelange Bevorzugung des Straßenbaus aufzuholen, sowie faire Wettbewerbsbedingungen gegenüber Auto und Flugzeug, erklärte der Geschäftsführer der Allianz pro Schiene, Dirk Flege. Besonders dringlich sei es, das Sozialdumping auf der Straße zu beenden und Flugbenzin endlich zu besteuern.
(Berlin) - Aus Sicht des Deutschen Philologenverbands, der über 89.000 Lehrkräfte an Gymnasien und entsprechenden Bildungsgängen organisiert, sind die Forderungen nach einer neuen Schulstrukturdebatte, die nach einer Vorabveröffentlichung der Ergebnisse der Grundschuluntersuchung PIRLS/IGLU laut wurden, nicht nachvollziehbar. "Die unfruchtbaren Reformdiskussionen zur Schulstruktur hat über 20 Jahre lang von den eigentlichen Aufgaben und Problemen der Bildungsarbeit abgelenkt", so der Bundesvorsitzende des DPhV, Peter Heesen.
(Bonn/Berlin) - Unter der Schirmherrschaft von Bundeswirtschafts- und Arbeitsminister Wolfgang Clement veranstaltet die Deutsche Public Relations Gesellschaft e.V. (DPRG), der Berufsverband Öffentlichkeitsarbeit, ihren diesjährigen PR-Tag am Freitag, dem 23. Mai in Berlin.
(Frankfurt am Main) - Das deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin hat in ihrem Wochenbericht Nr. 13-14/2003 unter dem Titel Das Tauziehen um die Abgabenbelastung des Transportgewerbes ist nur über eine europäische Harmonisierung zu beenden die Notwendigkeit einer Harmonisierung der fiskalischen Belastung in Europa mit Einführung von entfernungsabhängigen Straßenbenutzungsgebühren (Lkw-Maut) in Deutschland unterstrichen. Sowohl bei den fixen als auch bei den variablen Abgaben rangiert Deutschland weit oben. Diese Schlussfolgerung zieht das DIW aus einer Untersuchung der verkehrsspezifischen Abgaben auf Lkw in den 15 EU-Staaten, der Schweiz und Norwegen sowie den 4 assoziierten Staaten Polen, Tschechische Republik, Ungarn und Slowenien.



