Verbands-Presseticker
(München) - Alle "Pappnasen" sollten an den "tollen Tagen" die Promillegrenzen in Europa nicht vergessen und keinesfalls alkoholisiert Auto fahren. Der ADAC rät, lieber mit dem Taxi nach dem Feiern nach Hause zu fahren. Besonders am kommenden Karnevalswochenende steigt die Zahl der Polizeikontrollen. Nur wer nichts Alkoholisches getrunken hat, kann sich guten Gewissens ans Steuer setzen. Nicht nur in Deutschland wird gefeiert, auch die europäischen Nachbarländer wie Belgien, Frankreich, Italien, Kroatien, Luxemburg, Slowenien, Spanien, Ungarn sind Karnevalshochburgen.
(Bonn/Berlin) - In einer ersten Stellungnahme sieht der Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V. die zwischen der DSD AG und dem Bundeskartellamt abgestimmte Vorgehensweise zur Neuausschreibung der DSD-Leistungsverträge für LVP (Leichtverpackungen) und Glas als "richtigen Schritt" an. Der bvse ist der Ansicht, dass der mittelständischen Entsorgungswirtschaft faire Chancen eingeräumt werden. Hans-Günter Fischer: "Das Verfahren ist transparent und bietet allen Marktteilnehmern - sowohl den DSD-Entsorgern als auch den Nicht-DSD-Entsorgern - faire Chancen für eine Bewerbung um die Leistungsverträge." Fischer erinnert in diesem Zusammenhang daran, dass sich der bvse maßgeblich für eine Trennung der Leistungsverträge in Glas und LVP eingesetzt habe.
(Stuttgart) - "Die positiven Erfahrungen in anderen Ländern haben unsere langjährige Forderung nach einem reduzierten Mehrwertsteuersatz auf arbeitsintensive Dienstleistungen bestätigt", darauf wies der Hauptgeschäftsführer des Baden-Württembergischen Handwerkstages (BWHT), Hartmut Richter, hin. Es sei an der Zeit, dieses Erfolgsmodell auch für Deutschland zu übernehmen. "Dies wäre ein deutlicher Schuss vor den Bug für die Schwarzarbeit, die sich seit Jahrzehnten ungehindert ausbreitet, weil ordentlich versteuerte Dienstleistungen zu teuer geworden sind," sagte Richter weiter. Eine durchweg positive Bilanz habe nach drei Jahren jetzt unter anderem Frankreich gezogen.
(München) - Das Präsidium des BAW e.V. hat ihren Akademien in Nürnberg und München eine neue Führungsstruktur gegeben. Demnach sind für alle Bereiche nun die beiden neuen Direktoren Werner G. Alex (51) und Dr. Matthias Lung (43) zuständig. Die operative Leitung des Instituts Nürnberg übernahm zum 01. Januar Ulrike Brix (41). Das Studienangebot der Bayerischen Akademie für Werbung und Marketing (BAW) umfasst heute 6 Studiengänge. Dies ist das Ergebnis eines erfolgreichen Expansionskurses durch den langjährigen Direktor Hans Dieter Maier (63), der als Berater und Dozent der BAW verbunden bleibt. Durch diese von Maier geleistete Aufbauarbeit und durch exzellente Ausbildungsqualität hinsichtlich vernetzten Marketing-Wissens und praxisrelevanter Ausbildung erlangte die BAW in den letzten Jahren den Ruf der Kaderschmiede für Kommunikations-, Marketing- und Medienberufe.
(Frankfurt am Main) - Die IG Metall will die Rechte der Arbeitnehmer und den Sozialstaat offensiv gegenüber Angriffen aus Wirtschaft und Politik verteidigen. In einem am 27. Februar in Frankfurt veröffentlichten Flugblatt wirft die IG Metall den Arbeitgeber- und Wirtschaftsverbänden sowie Teilen der Politik vor, sie wollten "den Sozialstaat beerdigen". Den selbst ernannten "Modernisierern" gehe es nicht um soziale und gerechte Reformen für mehr Wachstum und Beschäftigung. Sie wollten vielmehr eine Republik mit weniger Arbeitnehmerrechten und weniger sozialer Sicherheit, heisst es in dem mit über einer Million Exemplaren verbreiteten "metall aktuell"-Flugblatt. Dabei gehe es den Kritikern der Gewerkschaften um mehr Belastungen für die Arbeitnehmer und weniger Steuern und Abgaben für die Unternehmen.
(Schwerin) - Immer wieder wird von Bundes- und Landesregierung mit der Argumentation, dass Deutschland in Europa die niedrigste und international nach Japan die zweitniedrigste Steuerquote hat, gearbeitet. Diese, auf einer OECD-Studie beruhenden Zahlen, besagen zwar, dass Deutschland eine gesamtwirtschaftliche Steuerquote (Steueraufkommen gemessen am Bruttoinlandsprodukt -BIP-) von 21,7 Prozent hat, sind jedoch zur seriösen Situationsbeschreibung alleine nicht geeignet. Diese blanke Zahl, so Marcus Kremers, volkswirtschaftlicher Referent der Vereinigung der Unternehmensverbände für Mecklenburg-Vorpommern e.V., am 21.02.2003 in Schwerin, sagt nichts aus, schon gar nicht, dass wir in einem Steuerparadies leben.
(München) - Wenn die Angehörigen der Freien Berufe jetzt auch noch Gewerbesteuer zahlen sollen, dann bedeutet dies das Ende vor allem für viele kleine und mittlere Ingenieurunternehmen. Mit diesen Worten beschrieb der Präsident der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau, Prof. Dr.-Ing. e.h. Karl Kling, das drohende Szenario, sollte des Bundesfinanzministeriums Überlegungen realisieren, die Gewerbesteuer in eine reine Gewinnsteuer umzuwandeln. Viele Ingenieure sind wegen der Investitionsschwäche öffentlicher und privater Auftraggeber und der Auszehrung der Eigenkapitaldecke ohnehin in ihrer Existenz bedroht. Wenn jetzt auch noch eine Gewerbesteuerpflicht kommt, dann wird Hans Eichel zum Totengräber des Freien Berufs, sagte Kling.
(Berlin) - "Die Großhandelsumsätze spiegeln die traurige Lage unserer Volkswirtschaft wider: der deutschen Wirtschaft fehlt der Schwung. Die Politik ist aufgefordert zügig alle Schritte einzuleiten, dass sich die Kräfte für mehr Dynamik entfalten können. Wirtschaftsminister Clement muss endlich die von der Regierung Schröder angekündigten Maßnahmen zur Reform des Arbeitsmarktes und zum Bürokratieabbau in die Tat umsetzen. Erst günstigere Rahmenbedingungen werden der deutschen Wirtschaft erneut auf die Beine helfen", erklärte BGA-Präsident Anton F. Börner am 28. Februar anlässlich der Veröffentlichung der Großhandelsumsatzzahlen durch das Statistische Bundesamt, in Berlin.
(Berlin) - Eine ausgewogenere Gestaltung der neuen Postagenturverträge durch die Deutsche Post AG fordert der stellvertretende Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Helmut Dedy, am 27. Februar in Berlin. Für die Städte und Gemeinden sei es nicht hinnehmbar, dass mit den neuen Verträgen die Vergütungen für die Postagenturen deutlich abgesenkt werden sollen. Damit entzieht die DP AG vielen Agenturnehmern die wirtschaftliche Grundlage, so Dedy. Das bedeute für zahlreiche Posteinrichtungen im ländlichen Raum das Aus. Es sei zu befürchten, dass die gesetzlich vorgeschriebene Anzahl von bundesweit 12.000 Postagenturen angesichts des Verhaltens der DP AG nicht sichergestellt werden könne.
(Bonn) - "Die deutsche Zollverwaltung muss mehr Aufklärungsarbeit über die neue US-Antiterrorgesetzgebung bei den Unternehmen liefern" forderten die Teilnehmer des Workshops zum Thema "Exportieren in die USA - die neue US-Antiterrorgesetzgebung", eine Veranstaltung der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) in Bonn. Im Rampenlicht des Workshops standen der US-Bioterrorism Act of 2002 sowie die Container-Sicherheits-Initiative (CSI) und die Custom-Trade Partnership Against Terrorism (C-TPAT) der US-amerikanischen Zollverwaltung. Die USA reagieren damit auf die erschreckenden Dimensionen des internationalen Terrorismus und vor allem auf die potentielle Gefahr eines gezielten Anschlags auf die Lebensmittelversorgung der Bevölkerung.
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