Verbands-Presseticker
(Berlin) - Mit dem am 01. August 2002 in Kraft tretenden Schadensersatzrechtsänderungsgesetz verbessern sich die Ansprüche von verletzten Personen. Ein Schmerzensgeld wird zukünftig auch dann bezahlt, wenn ein Verschulden nicht nachgewiesen werden kann. Darauf weist die Deutsche Anwaltauskunft hin.
(Mainz) - Aufgrund der verkürzten Darstellungen in den Medien gingen bei dem ökologischen Anbauverband Bioland und den Bioland-Betrieben seit der ersten Berichtserstattung am 06. Juli bereits hunderte von Kundenanfragen ein. Die Konsumenten vermuten fälschlicherweise hinter der belgischen Betrugsfirma "Bioland Liquid Sugars" einen Ökobetrieb, der Biolandprodukte vertreibt.
(Frankfurt/Main) - Die Buchmesse Frankfurt erhält einen neuen Direktor. Volker Neumann (59), bis Ende Juni 2002 Geschäftsführer der Verlagsgruppe Random House, übernimmt die Messedirektion zum 2. September 2002.
(Berlin) - Die deutschen Stromversorger verringerten die Übertragungsverluste in den Stromnetzen im Jahr 2000 auf 4,3 Prozent des Verbrauchs. Das meldet der Verband der Elektrizitätswirtschaft (VDEW), Berlin. Seit 1990 seien die spezifischen Verluste in Ostdeutschland nahezu halbiert und im Westen um 0,4 Prozentpunkte gesenkt worden.
(Berlin) - CDU/CSU und FDP führen im Wahlkampf eine Kampagne zur Ausweitung des Niedriglohnsektors. Davon sind besonders Frauen betroffen. Dem setzt der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) beschäftigungswirksame Alternativen entgegen.
(Berlin) - Die Ablösung von Verteidigungsminister Rudolf Scharping hat sich schon lange angekündigt. Spätestens nach der sogenannten Flugaffäre, die sich im September 2001 zuspitzte, hätte Bundeskanzler Schröder handeln müssen.
(Schwerin) - Es sieht besser aus als im vergangenen Jahr. Aber ein durchgreifender Umschwung der Situation ist noch nicht in Sicht.
(München) - Die zum 1. Oktober von den EU-Kommisären beschlossene Neufassung der so genannten Gruppenfreistellungsverordnung (GVO) wird so schnell noch keine Vorteile für den Verbraucher bringen.
(Berlin) - Oft können über Sparer-Freibetrag (pro Person 1.550 Euro) und Werbungskosten-Pauschbetrag (pro Person 51 Euro) hinaus Zinsen und andere Kapitalerträge steuerfrei eingenommen werden.
(Leipzig) - Verträge, die Verbraucher über das Internet schließen, unterliegen den Bestimmungen über Fernabsatzverträge im BGB. Diese Verträge kann man innerhalb von 2 Wochen widerrufen.





