Verbands-Presseticker
(Köln) - Zur Entscheidung des Deutschen Bundestages, den Import embryonaler Stammzellen unter strengen Auflagen zu genehmigen, erklärt der Marburger Bund: "Die Entscheidung des Bundestages ist eine politische Wanderdüne, die mit großer Wahrscheinlichkeit zur Produktion eigener embryonaler Stammzellen und zum Klonen menschlichen Lebens führen wird."
(Berlin) - Edmund Stoiber hat ein Problem: Im krassen Widerspruch zu seiner Ankündigung, das Lebenspartnerschaftsgesetz zu erhalten, stehen Äußerungen seines rechtspolitischen Sprechers Norbert Geis (MdB), die im Internet publiziert wurden.
(Berlin) - Die deutsche Verteidigungsindustrie verfügt noch über 90.000 Beschäftigte, davon 20.000 in der Luft- und Raumfahrtindustrie.
(Berlin) - Die Aufforderung der Bundesfamilienministerin an Städte und Gemeinden, möglichst bald ein flächendeckendes Angebot von Ganztagsbetreuungsplätzen für Kinder anzubieten, ist in der Umsetzung nicht realistisch.
(Schwerin) - "Die am 31. Januar 2002 von der Financial Times Deutschland abgedruckten Kernaussagen von Herrn Rehberg in seiner Funktion als Stoiber-Berater für die neuen Länder weichen erheblich von den Auffassungen der Betroffenen ab", erklärte am 2. Februar 2002 in Greifswald der Präsident der Vereinigung der Unternehmensverbände für Mecklenburg-Vorpommern e.V., Klaus Hering.
(Bonn) - Die großen deutschen Umweltverbände BUND, NABU, WWF und DNR sehen in der Verabschiedung des Bundesnaturschutzgesetzes einen herausragenden Erfolg der Umweltbewegung.
(Bonn) - Der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Gerd Sonnleitner, ermahnt den bayerischen Verbraucherschutzminister Eberhard Sinner und Bundesministerin Renate Künast angesichts der gestrigen Debatte im Bundestag, das ernste Thema der BSE-Bekämpfung nicht für den Bundestagswahlkampf zu mißbrauchen, sondern konsequent und abgestimmt zu handeln.
(Berlin) - Für die Tarifrunde 2002 hat der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes (ZDB) eine gesamtdeutsche Verhandlungskommission gewählt, in der vier Bauunternehmer aus den alten und vier Bauunternehmer aus den neuen Bundesländern vertreten sind. Diese Entscheidung ist im Sozial- und tarifpolitischen Ausschuss des ZDB einstimmig getroffen worden.
(Berlin) - Nach den vorläufigen Zahlen des Statistischen Bundesamtes ist der Preisindex für die Lebenshaltung im Januar um 2,1 Prozent gestiegen. Hierzu erklärte am 31. Januar 2002 in Berlin der Chefvolkswirt des Hauptverbandes des Deutschen Einzelhandels (HDE), Dr. Robert Weitz: Der Anstieg der Inflationsrate im Januar geht auf das Konto von Dienstleistern und Staat.
(Berlin) - Entschieden gegen ein Tarifdiktat am Bau und im öffentlichen Nahverkehr spricht sich die Industrie- und Handelskammer- (IHK-) Organisation aus.



