Verbands-Presseticker
(Köln) - Die indigenen Maasai in Tansania sind bedroht - und Volkswagen trägt dazu bei. Der Konzern investiert in ein eine-Millionen-Hektar großes Kohlenstoffprojekt, das die Lebensgrundlage und die Menschenrechte der Maasai sowie ihr traditionelles Wissen und ihre kulturelle Identität gefährdet.
(Berlin) - Ohne eine schnelle Reform der Finanzierung droht dem öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in Deutschland der Stillstand. Eine heute veröffentlichte Studie im Auftrag von ver.di und der Klima-Allianz Deutschland legt erstmals einen umfassenden Vorschlag für eine nachhaltige Neustrukturierung der ÖPNV-Finanzierung vor. Ziel: mehr Angebot und Planungssicherheit – bei gleicher Kostenbasis.
(Berlin) - Immer mehr Verbraucher:innen beschweren sich über Betrug oder Manipulation bei Online-Krediten. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist die Anzahl der Beschwerden bei den Verbraucherzentralen im ersten Halbjahr 2025 um mehr als ein Viertel gestiegen. Gleichzeitig möchte die Bundesregierung in der Umsetzung der Verbraucherkreditrichtlinie Regeln zur Aufnahme eines Online-Kredits lockern.
(Bad Homburg) - Auf der IAA in München zeigen in diesem Jahr zahlreiche internationale Kraftfahrzeughersteller ihre Neuheiten in allen Fahrzeugklassen. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf bezahlbaren Einstiegmodellen in die Elektromobilität. So stellt Skoda die Studie des kleinen, elektrischen City-SUV Epiq vor, Cupra zeigt ein getarntes Serienmodell des kleinen E-Autos Raval. Bereits zu kaufen gibt es in dieser E-Klasse Autos wie den Renault 5 E-Tech Electric, den Hyundai Inster, den BYD Dolphin Surf oder den KIA EV3, die auf der Messe ebenfalls zu sehen sind und auch gefahren werden können.
(Berlin) - Der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW begrüßt den vorgelegten Gesetzentwurf zur Beschleunigung des Wohnungsbaus als wichtiges Signal. Gleichzeitig sind Nachbesserungen notwendig, damit der sogenannte „Bau-Turbo“ in der Praxis tatsächlich Wirkung entfalten kann.
(Berlin) - Morgen soll das Krankenhausreformanpassungsgesetz (KHAG) im Bundeskabinett beschlossen werden. Die Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Dr. Carola Reimann, kritisiert die Rücknahme von Qualitätsvorgaben für die Kliniken und fordert unter anderem Nachbesserungen bei den Themen Vorhaltefinanzierung und Pflegebudget.
(Düsseldorf) - Knapp drei Viertel der Beschäftigten befürchten negative Folgen für Erholung und Gesundheit, für die Vereinbarkeit von Erwerbsarbeit und Familienleben sowie die Organisation ihres Alltags, wenn generell Arbeitstage von mehr als zehn Stunden möglich werden. Das wäre eine Folge der von der Bundesregierung favorisierten Abschaffung der täglichen Höchstarbeitszeit. Frauen rechnen noch deutlich häufiger mit negativen Wirkungen als Männer, was daran liegen dürfte, dass sie deutlich mehr unbezahlte Sorgearbeit zusätzlich zum Erwerbsjob leisten. Das ergibt eine neue Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung.
(Köln) - Die Pflege von Angehörigen ist in den allermeisten Fällen nur mit geringen finanziellen Nachteilen verbunden – das zeigt eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Zwar liegt das Bruttoeinkommen von Pflegenden unter dem von Nicht-Pflegenden, beim verfügbaren Haushaltseinkommen sind die Unterschiede jedoch deutlich geringer.
(Berlin) - Die zehnte Ausgabe der Digitalisierungsstudie des Zentralen Immobilien Ausschuss (ZIA) und EY Parthenon macht deutlich: Die Branche hat in den vergangenen Jahren wichtige Fortschritte gemacht – von ersten Pilotprojekten über die Etablierung digitaler Standards bis hin zum verstärkten Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI).
(Karlsbad) - Eltern, die die Entwicklung ihres Kindes bestmöglich fördern wollen, stehen oft vor der Frage: Welche Aktivitäten, Spiele und Spielzeuge unterstützen dies? "Geht es um Spiele und Spielsachen, legen Eltern häufig Wert auf das Prädikat 'pädagogisch wertvoll' ", weiß Martina Wolf, Ergotherapeutin im DVE (Deutscher Verband Ergotherapie e.V.).





