Verbands-Presseticker
(Berlin) - Am kommenden Sonntag (9. Mai 2010) ist Muttertag. Damit hat auch im Internet die wichtigste Zeit für Floristen begonnen. "Mindestens jeder zehnte Blumenstrauß wird online verkauft - mit steigender Tendenz", erklärt Heinz Paul Bonn, Vizepräsident des Hightech-Verbandes BITKOM. Bei einzelnen Blumenhändlern liegt der Online-Anteil bereits deutlich höher. Nach einer Schätzung des Verbandes machen die deutschen Blumenhändler über das Internet jährlich mehr als 300 Millionen Euro Umsatz mit Schnittblumen. Der Gesamtmarkt für Schnittblumen in Deutschland, der das stationäre Geschäft einschließt, lag in den vergangenen Jahren nach Angaben aus der Agrarwirtschaft stabil bei rund 3,2 Milliarden Euro.
(Berlin) - TeleTrusT Deutschland e.V. spricht sich gegen Umstrukturierungs- und Zentralisierungspläne der EU-Kommission und für den Fortbestand des gegenwärtigen europäischen Normungssystems aus.
(Frankfurt am Main) - Zukunftsvisionen suchen kreative Köpfe: "Die Märkte von Morgen! Verbrauchertrends, Geschäftsmodelle, Marketingstrategien" ist das Thema der diesjährigen Buchtage Berlin. Veränderte Berufsprofile und Tätigkeitsfelder in der Buchbranche verlangen Innovationen und neue Konzepte. Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels lädt daher die Fachkräfte von Morgen dazu ein, beim Nachwuchsprogramm auf den Buchtagen am 10. und 11. Juni 2010 in Berlin aktiv über die Zukunft des Buches zu diskutieren, Meinungen zu äußern und sich auszutauschen. Ziel des Gemeinschaftsprojektes von Bundesverband und Landesverbänden ist es, den Nachwuchs zusammenzuführen und gemeinsam eine starke Branche der Zukunft zu gestalten.
(Bad Homburg) - Volker Lange, Präsident des Verbandes der Internationalen Kraftfahrzeughersteller ist mit einem serienreifen Elektroauto zum Elektromobilitäts-Gipfel gefahren. Er machte damit deutlich, dass die internationalen Kraftfahrzeughersteller beim Thema Elektromobilität gut aufgestellt sind. Einige der im VDIK vertretenen Marken werden zu den ersten gehören, die serienmäßige Elektrofahrzeuge, die für die Beförderung von bis zu vier Personen geeignet sind, auch in Deutschland auf den Markt bringen.
(Berlin/Bonn) - Den Verlauf des in Königswinter bei Bonn gestern (4. Mai 2010) zu Ende gehenden "Petersberger Klimadialogs" hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) als "positives Signal zur Wiederaufnahme ernsthafter Klimaverhandlungen" begrüßt. "Nach dem zuletzt gescheiterten Weltklimagipfel von Kopenhagen ist es sehr wichtig, den internationalen Dialog wieder in Gang zu bringen und neue Projekte zum Klimaschutz anzuschieben", sagte die BUND-Klimaexpertin Antje von Broock. Der Transfer von Techniken zur umweltfreundlichen Energieerzeugung, die Unterstützung von Maßnahmen zum Wald- und Klimaschutz sowie Hilfen zur Anpassung an den Klimawandel in den Entwicklungsländern seien richtige Ansätze, um neue Allianzen innerhalb der globalen Staatengemeinschaft zu schmieden.
(Frankfurt am Main/Berlin) - In einem wirtschaftlich schwierigen Jahr 2009 sind die Umsatzerlöse der deutschen Fachverlage nur leicht gesunken. Eine Erklärung: Durch vorausschauende Investitionen in neue Geschäftsfelder, wie z.B. digitale Medien, konnten die Verlage die Rückgänge bei den Anzeigenumsätzen der Fachzeitschriften teilweise kompensieren. Der Gesamtumsatz der deutschen Fachverlage betrug 2009 3 Milliarden Euro (2008: 3,1 Mrd. Euro) - das entspricht einem Umsatzrückgang von 4,2 Prozent. Dies zeigt die aktuelle Fachpresse-Statistik 2009 der Deutschen Fachpresse, die auf einer jährlich von Januar bis März durchgeführten Mitgliederbefragung basiert.
(Bonn) - Der Bau neuer Kohlekraftwerke ist ein zentrales Wahlkampfthema in Nordrhein-Westfalen. Neben Versorgungssicherheit und Klimaschutz sollten bei der Debatte um die künftige Energiepolitik auch die mit dem Kohleabbau verbundenen Menschenrechtsverletzungen eine Rolle spielen. Die Menschenrechtsorganisation FIAN kritisiert, dass dies von keiner Partei im Wahlprogramm thematisiert wird.
(Berlin) - Nach dem Untergang der Ölplattform "Deepwater Horizon" am 22. April vor der US-Küste von Louisiana droht dem Golf von Mexiko eine der größten Ölkatastrophen aller Zeiten. Der Ölteppich im Golf von Mexiko erreicht mit einer Fläche von 10.000 Quadratkilometern mittlerweile die Größe des Wattenmeers. "Der Ölteppich hat inzwischen die ersten Inseln und Küstenabschnitte erreicht, jetzt drohen verheerende Auswirkungen für Zehntausende in der Region brütende Küstenvögel wie Braunpelikane und Rötelreiher", sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke. Viele Strandbrüter wie Seeregenpfeifer und Scherenschnäbel seien dem Öl in der Brutsaison besonders schutzlos ausgeliefert. Zudem bedroht die Ölkatastrophe Delfine, Meeresschildkröten und Fische, für die das weit verzweigte Mississippi-Delta eine einzigartige Kinderstube darstellt.
(Leipzig) - Ältere und kranke Sachsen haben oftmals Angst, dass niemand erreichbar ist, wenn etwas passiert. Ohne Möglichkeit, im Notfall den Arzt, das Krankenhaus oder die eigenen Verwandten zu erreichen, fürchten viele um ihre Gesundheit und Sicherheit.
(Berlin) - "Deutschland braucht eine strategische Infrastrukturpolitik. Zentral ist, bestehende Infrastrukturen besser miteinander zu vernetzen. Eine zukunftsfähige und vernetzte Infrastruktur wird so die Grundlage wirtschaftlichen Erfolges sein wie einst das Wirtschaftswunder, das sich auf den Ausbau von Autobahnen und anderen Infrastrukturen gründete." Das sagte BDI-Hauptgeschäftsführer Werner Schnappauf am Dienstag (4. Mai 2010) auf dem "Infrastrukturgipfel 2010" in Berlin.






