Verbands-Presseticker
(Bad Homburg) - Die Europäische Kommission hat am 28. April 2010 ihre Strategie zur Förderung von sauberen und energieeffizienten Fahrzeugen vorgestellt.
(Berlin/Plön) - Anlässlich der Agrarministerkonferenz im schleswig-holsteinischen Plön (29. und 30. April) hat der NABU an Bund und Länder appelliert, die Debatte um die anstehende EU-Agrarreform als Chance für eine Neuausrichtung der Agrarpolitik nutzen. "Landwirte dürfen in Zukunft nur noch Fördergelder bekommen, wenn sie gleichzeitig etwas für Natur und Umwelt tun", sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke. Mit einer leistungsgerechten Bezahlung für Ressourcen- und Naturschutz würde die Landwirtschaft zugleich den Ruf des reinen Subventionsempfängers verlieren. Bislang erhielten alle landwirtschaftlichen Betriebe pauschale Direktzahlungen in Höhe von rund 300 Euro pro Hektar - unabhängig davon, ob sie Natur und Umwelt zerstören oder fördern. Ab 2014 soll dieses System in der EU auf eine zukunftsfähigere Basis gestellt werden, was auf Widerstand von Bund und Ländern stößt. "Die unselige Koalition aus Besitzstandswahrern schadet dem Umwelt- und Naturschutz und gefährdet die gesellschaftliche Akzeptanz der Landwirtschaft", so Tschimpke.
(Düsseldorf) - Das Oberlandesgericht (OLG) Celle hat einem Augenarzt aus Niedersachsen verboten, seine Patienten an einen bestimmten Augenoptiker ohne hinreichenden Grund zu verweisen. Zu diesem Ergebnis kam das Gericht in seinem Urteil vom 8. April 2010, dessen Begründung jetzt vorliegt.
(Frankfurt am Main) - Die deutsche Elektroindustrie tritt bei der Entwicklung der Elektromobilität für einen ganzheitlichen Ansatz ein. "Die Energie-Infrastruktur und das Elektroauto müssen eine Symbiose eingehen, es darf nicht nur isoliert um Autos gehen, sonst springen wir viel zu kurz", verlangte der Vorsitzende der Geschäftsführung des ZVEI - Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie, Dr. Klaus Mittelbach, in einem Positionspapier vor dem Elektromobilitätsgipfel am 3. Mai. Das Auto müsse Teil des Energiesystems werden und mit seiner Speicherkapazität Intelligenz und Flexibilität ins Stromnetz bringen. Voraussetzung sei die Weiterentwicklung des Netzes zu Smart Grids unter Einbeziehung alternativer Energiequellen. Die Elektromobilität sei Initiator neuer Lösungen und Geschäftsmodelle bei Speicher- und Fahrzeugtechnik, Infrastruktur und Fertigungsindustrie. Nur so sichere die Elektromobilität die weltweite Führungsrolle des Innovationsstandortes Deutschland: "E-Mobilität wird der Treiber für die Globalisierung sein, bei der starke Impulse nun auch von Schwellenländern wie China ausgehen", so Dr. Mittelbach.
(Potsdam) - Trotz ihrer rückläufigen Gesamtzahl bleiben die Apotheken in Deutschland mit 147.000 hochqualifizierten Arbeitsplätzen ein Beschäftigungsmotor. Zum Vergleich: Derzeit sind in den 21.500 Apotheken rund 10.000 Menschen mehr beschäftigt als noch vor fünf Jahren. Das berechnete die ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. Die neue Broschüre "Die Apotheke: Zahlen, Daten, Fakten 2009" wird derzeit auf dem 47. Wirtschaftsforum des Deutschen Apothekerverbandes (DAV) in Potsdam vorgestellt.
(Berlin) - DIE FAMILIENUNTERNEHMER befürchten steigende Inflationsgefahren im Euro-Raum, wenn Milliarden-Hilfen an Griechenland überwiesen werden. "Schon durch die Geldvermehrung der vergangenen zwei Jahre kann in den nächsten Monaten die Inflation anziehen und damit eine Geldentwertung einsetzen. Nachdem bei den Griechenland-Hilfen kein Ende absehbar ist und weitere Euro-Länder als Bittsteller bereitstehen, darf sich die Bundesregierung nicht vorschnell auf Hilfen festlegen. Wenn sich an den Finanzmärkten herumspricht, dass Nordeuropa für die Schulden von Südeuropa haftet, dann wird das Vertrauen in unsere Währung einbrechen. Eine kräftige Inflation könnte uns ins Haus stehen. Was das für ein Volk von Sparern mit Lebensversicherungen und Bausparverträgen bedeutet, kann sich jeder ausrechnen. Wir stehen in diesen Tagen vor einer der dramatischsten Weichenstellungen in der Nachkriegsgeschichte", erklärte Patrick Adenauer, Präsident von DIE FAMILIENUNTERNEHMER, bei der Jahresversammlung des Verbands im Beisein von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble.
(Berlin) - Zu den aktuellen Arbeitsmarktdaten sagte DGB-Vorstandsmitglied Claus Matecki am Donnerstag (29. April 2010) in Berlin: "Die Frühjahrsbelebung auf dem Arbeitsmarkt ist erfreulich, allerdings sind die Risiken eines konjunkturellen Rückschlags weiterhin hoch. Das schwache Wachstum stützt sich ausschließlich auf den Export und die Konjunkturhilfen."
(Berlin) - Der Bundesgerichtshof hat bestätigt, dass Bilder-Suchmaschinen im Internet legal sind. "Wir begrüßen das Urteil des Bundesgerichtshofs", sagt Volker Smid, Präsidiumsmitglied des Hightech-Verbands BITKOM. "Ein Verbot der Bildersuche hätte die Nutzbarkeit des Internets deutlich eingeschränkt."
(Frankfurt am Main) - Speziell für Veranstaltungsplaner aus den Verbänden bietet das GCB German Convention Bureau e.V. auf der Messe "IMEX - incorporating Meetings made in Germany - the worldwide exhibition for incentive travel, meetings and events" vom 25. bis zum 27. Mai 2010 in der Halle 8 der Messe Frankfurt zwei Seminare: Prof. Axel Uhrmacher, Vizepräsident des Bundesverbandes der Bilanzbuchhalter und Controller (BVBC) e.V., sowie Volker Zanetti von der zanetti altstoetter und team gbr richten den Fokus auf die Themen Change Management und Sponsoring.
(Berlin) - Der Deutsche Journalisten-Verband hat an Bundestag und Bundesrat appelliert, bei einer möglichen Gesetzgebung zu Google Street-View die Rechte der Bildjournalisten in vollem Umfang zu bewahren. Keinesfalls dürfe es zu einem allgemeinen Fotografierverbot kommen, von dem auch Bildjournalistinnen und -journalisten betroffen wären. "Wir erwarten vom Gesetzgeber, dass er dieses sensible Thema differenziert behandelt", erklärte DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken. "Wenn der Gesetzgeber die Bürger vor der systematischen bildlichen Erfassung von Häusern, Passanten und Straßenzügen schützen will, wie sie von Google Street-View betrieben wird, darf er nicht das Kind mit dem Bade ausschütten und ein vollständiges Fotografierverbot verhängen." Das sei weder mit der Pressefreiheit noch mit der freien Berufsausübung von Bildjournalisten vereinbar. Der notwendige Persönlichkeitsschutz in der Pressefotografie sei in den bereits vorhandenen Gesetzen fest verankert.






