Verbands-Presseticker
(Berlin) - "Wir begrüßen und unterstützen einen offensiven Umgang mit ärztlichen Fehlern. Dabei setzen wir auf das Prinzip der Freiwilligkeit, denn Zwangsmaßnahmen schaffen keine Akzeptanz und helfen weder Ärzten noch Patienten. Ein reines Melderegister greift außerdem zu kurz, denn dieses erzielt keinen Lerneffekt." Das hat der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Dr. Andreas Köhler, zu der jüngsten Diskussion über ein Melderegister für ärztliche Behandlungsfehler gesagt.
(Berlin) - Zur Forderung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) nach einem allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro erklärt Arbeitgeberpräsident Dr. Dieter Hundt: Die Forderung des DGB nach einem gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro würde in Deutschland rund 1,5 Millionen Arbeitsplätze kosten. Allein im Osten wären laut Berechnungen von Wirtschaftsforschungsinstituten bis zu 450.000 Jobs gefährdet.
(Frankfurt am Main) - Jeder vierte Besucher der Weltleitmesse Light+Building kommt aus einem handwerklichen Unternehmen. Speziell für sie haben die Organisatoren vom Gemeinschaftsstand der E-Handwerke auf der diesjährigen Light+Building vom 11. bis 16. April ein hochkarätiges Mehrwert-Programm zusammengestellt. Glanzpunkt am Stand in Halle 8.0 (Nr.J60/K62) ist die Sonderschau "Das E-Haus - Energie, Effizienz, Elektrotechnik und Intelligenz in einem!". Darüberhinaus kommen in der Vortragsreihe "Reden wir darüber!" brisante Fachthemen zur Sprache. An den verschiedenen Beratungstheken auf dem insgesamt 500 Quadratmeter großen Gemeinschaftsstand gibt es zudem Informationen aus erster Hand vom Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH), vom Fachverband Elektro- und Informationstechnik Hessen/ Rheinland-Pfalz (FEHR) und von der Landesinnung Saarland der Elektrohandwerke.
(Berlin) - Der diesjährige Förderpreis der Stiftung Zahnärztliche Wissenschaften Davos wurde an Dr. Katrin Nickles (Poliklinik für Parodontologie Leitung Professor Dr. Peter Eickholz) vom Zahnärztlichen Universitäts-Instituts Frankfurt verliehen. Die Preisverleihung erfolgte durch Kongressleiter Dr. Norbert Grosse im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung des 42. Davoser Fortbildungskongresses des Freien Verbandes Deutscher Zahnärzte.
(Berlin) - Der Nutzen von Innovationen der Medizintechnologie muss künftig stärker nachgewiesen werden. Die Unterschiedlichkeit der Medizinprodukte erfordert dabei unterschiedliche Evaluationsmethoden zum Nutzennachweis. Verfahren für Nutzenbewertungen in der Arzneimittelindustrie können daher nicht 1:1 auf den Bereich der Medizintechnologien übertragen werden. Das war der Tenor des BVMed-Symposiums "HTA − HarT Aber fair: Verhindert Technologiebewertung den Zugang von Innovationen in die Versorgung?" am 19. Februar 2010 in Berlin. "HTA" steht dabei für "Health Technology Assessment". Technologiebewertung sei - so die Experten des Symposiums - richtig und wichtig, man brauche aber klare und transparente Regeln dafür, so Gesundheitsökonom Prof. Dr. Bernd Brüggenjürgen und HTA-Experte Olaf Winkler vom BVMed. Industrieexperten verwiesen auf eine Studie von Professor von der Schulenburg, dass HTA-Methoden zwar für die Bewertung von Medizinprodukten anwendbar seien, aber nicht jedes Medizinprodukt eines HTA bedürfe. Die für die Bewertung verfügbaren Studientypen unterscheiden sich je nach Medizinprodukt und sollen dem Grundsatz der bestmöglichen Evidenz folgen.
(Berlin) - In Deutschland sanken die Hotelzimmerpreise im Januar im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um durchschnittlich 4,9 Prozent. Das geht aus den Monatszahlen des weltweit größten Hotelbetriebsvergleichs von STR Global hervor. Der durchschnittliche Zimmerpreis (Bruttopreis ohne Frühstück) sank um 4,80 Euro von 98,54 Euro (Januar 2009) auf 93,74 Euro (Januar 2010). "Die Hotellerie hat damit trotz aller Widrigkeiten Wort gehalten und die Mehrwertsteuersenkung umgehend für ein attraktiveres Preis-Leistungs-Verhältnis genutzt", sagt Fritz G. Dreesen, Vorsitzender des Hotelverbandes Deutschland (IHA). "Unsere 1.120 Mitglieder werden zudem laut einer Verbandsumfrage 330 Millionen Euro zusätzlich investieren und 1.600 neue Stellen schaffen."
(Berlin) - Beschäftigte der deutschen Solarindustrie demonstrierten heute (22. Februar 2010) vor der Berliner CDU-Parteizentrale gegen radikale Kürzungspläne bei der Solarstromförderung. Mit überdimensionalen gelben `Merkel-Zetteln´ erinnerten sie Bundeskanzlerin Angela Merkel an ihre zahlreichen Bekenntnisse zum Ausbau der Solarenergie. Der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) appelliert mit der Aktion an die Kanzlerin, sich schützend vor die rund 60.000 Beschäftigten der deutschen Solarwirtschaft zu stellen und die Solarstromförderung deutlich weniger stark zu reduzieren, als von Bundesumweltminister Norbert Röttgen geplant.
(Hennef) - Am 1. März 2010 tritt ein neues Wasserhaushaltsgesetz (WHG) des Bundes in Kraft. Dieses löst das bisherige WHG ab, das seit dem 1. März 1960 galt und mehrfach novelliert wurde. Wesentliche Neuerung: Viele Sachverhalte, deren Regelung bisher den Ländern vorbehalten war, können nun bundeseinheitlich gestaltet werden. Dies bringt Vorteile für alle Akteure in der Wasserwirtschaft, erleichtert die Umsetzung europäischen Rechts in Deutschland und trägt zur Schaffung bundeseinheitlicher Standards im Umweltschutz bei.
(Düsseldorf) - Das VDI Wissensforum lädt zur internationalen Tagung "Humanschwingungen" am 3. und 4. Mai 2010 nach Würzburg ein. Dort treffen sich zum vierten Mal Experten, um die Auswirkungen mechanischer Schwingungen auf Gesundheit, Leistung und Komfort am Arbeitsplatz zu diskutieren. Der Verband Deutscher Sicherheitsingenieure (VDSI) hat die Veranstaltung im Februar 2010 als Fortbildung für Fachkräfte für Arbeitssicherheit im Sinne des Arbeitsschutzgesetzes anerkannt und mit drei Weiterbildungspunkten bewertet. "Die Anerkennung durch den VDSI freut uns sehr. Sie bietet den Teilnehmern eine optimale Gelegenheit, fachlichen Austausch mit qualifizierter Fortbildung zu verbinden", sagt Tagungsleiter Prof. Dr.-Ing. Horst Peter Wölfel.
(Berlin) - Geprüfte Aussteller-, Flächen- und Besucherzahlen für 2.195 Messen und Ausstellungen in Europa enthält die Broschüre "Euro Fair Statistics 2008", die jetzt als PDF-Datei vorliegt. Sie umfasst Daten von 11 Prüforganisationen für Messezahlen, die in 20 Ländern tätig sind, in Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Italien, Kroatien, Moldawien, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Russland, Schweden, Serbien, Slowenien, der Slowakischen Republik, Spanien, der Tschechischen Republik, der Ukraine und Ungarn.




