Verbands-Presseticker
(Berlin) - "Das Wachstumsbeschleunigungsgesetz ist kein großer steuerpolitischer Wurf. Stattdessen wurde nur an kleinen Stellschrauben gedreht und ein neues Bürokratiemonster geschaffen", monierte Walter Rasch, Präsident des BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen, anlässlich der heutigen (18. Dezember 2009) Verabschiedung des Gesetzentwurfes durch den Bundesrat. Er begrüßte aber die dauerhafte Anhebung der Freigrenze bei der Zinsschranke als wichtige Entlastung für mittelständische Immobilienunternehmen. Auch die gewerbesteuerliche Hinzurechnung bewertete der BFW-Präsident positiv.
(Berlin) - Anlässlich der Verabschiedung des Wachstumsbeschleunigungsgesetzes im Bundesrat sagte DGB-Vorstandsmitglied Claus Matecki am Freitag (18. Dezember 2009) in Berlin: "In der Krise Schulden aufzunehmen und nicht an den beschlossenen Konjunkturprogrammen zu rütteln, ist richtig. Doch es ist so absurd wie gefährlich, gleichzeitig an der Schuldenbremse festzuhalten und mit dem so genannten Wachstumsbeschleunigungsgesetz u.a. Steuerentlastungen für Unternehmen und Erben zu ermöglichen. Statt etwa Hoteliers zu entlasten, sollten die Konjunkturmaßnahmen verstetigt werden."
(Berlin) - Die Familienunternehmer - ASU begrüßen die Zustimmung des Bundesrats zum Wachstumsbeschleunigungsgesetz. "Das Paket ist ein erster kleiner Schritt zur Entfesselung der Wachstumskräfte in Deutschland. Wirklich wichtig ist an diesem Gesetzespaket, dass lange überfällige Korrekturen im Unternehmenssteuer- und Erbschaftssteuergesetz vollzogen werden. Kaum Wachstumsimpulse erwarten wir durch die niedrigere Umsatzsteuer für das Hotelgewerbe. Deshalb ist deren Bevorzugung das falsche Signal", erklärte Patrick Adenauer, Präsident von Die Familienunternehmer.
(Frankfurt am Main) - Die Versand- und Online-Händler verzeichnen bislang ein erfolgreiches Weihnachtsgeschäft. Diese Zwischenbilanz hat der Bundesverband des Deutschen Versandhandels (bvh) kurz vor dem vierten Advent gezogen. "Die Deutschen kaufen ihre Geschenke zunehmend im Internet ein", so der Stv. bvh-Hauptgeschäftsführer Christoph Wenk-Fischer, "der Weihnachtsmann kommt daher auch in diesem Jahr wieder online." In den letzten beiden Monaten des Jahres werden die deutschen Versender voraussichtlich 3,1 Mrd. Euro (Vorjahr: 2,7 Mrd. Euro) Warenumsatz im Internet erzielen. Gegenüber dem Vorjahr kann der Online-Handel zu Weihnachten damit rund 15 Prozent zulegen. Durch die starken Zuwächse im E-Commerce steigt auch der Weihnachtsumsatz des Versandhandels insgesamt und erreicht rund 5,8 Mrd. Euro (Vorjahr: 5,7 Mrd. Euro). Das entspricht einem Plus von rund 2 Prozent.
(Berlin) - Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) reagiert auf die aktuelle Entwicklung der Klimakonferenz in Kopenhagen mit großer Enttäuschung. Angesichts der weltweiten Herausforderungen durch den fortschreitenden Klimawandel ist es nach Ansicht des BEE in höchstem Maße unverantwortlich, die Entscheidung über ein weitreichendes globales Klimaschutzabkommen weiter zu vertagen. Ein ambitioniertes Abkommen sei nicht nur unerlässlich für die Bewahrung der Lebensgrundlagen, sondern könne auch den notwendigen Umbau der Wirtschaft hin zu echter Nachhaltigkeit vorantreiben.
(Berlin) - Der Deutsche Familienverband begrüßt das heute (18. Dezember 2009) verabschiedete Wachstumsbeschleunigungsgesetz. "Nun endlich sind, nach langer Debatte, auch die Familien an der Reihe" zeigte sich der Präsident des Verbandes Dr. Albin Nees erleichtert. Zwar sei das Volumen dieser Entlastung nicht mit der Abwrackprämie für alte Autos vergleichbar. Trotzdem könne man auch von dieser familienbezogenen Maßnahme einen beträchtlichen Wachstumseffekt erwarten, der unserer Volkswirtschaft gut tue. "Leider", so Nees, "fällt die Anhebung des Kinderfreibetrages auf jährlich 7.008 Euro und die damit verrechnete Anhebung des Kindergeldes um je 20 Euro pro Monat geringer aus als noch im Wahlkampf versprochen". Sein Verband werde sich aber weiterhin und mit Nachdruck für eine Anhebung des Freibetrages auf die realistische und längst zugesagte Höhe von 8.004 Euro einsetzen.
(Berlin) - Der Verbrauch von Strom und Gas ist im Jahr 2009 voraussichtlich um fünf Prozent gesunken. Das erwartet der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) nach ersten Schätzungen für das gesamte Jahr. Mit etwa 519 Milliarden Kilowattstunden (Mrd. kWh) wurde gut fünf Prozent weniger Strom nachgefragt als im Vorjahr (2008: 548 Mrd. kWh). Der Gasverbrauch sank im selben Zeitraum um 5,5 Prozent auf rund 890 (2008: 942) Mrd. kWh trotz kühlerer Witterung im ersten Quartal 2009.
(Bad Honnef) - Der Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Holzindustrie (Bad Honnef), Dirk-Uwe Klaas, erklärt: "Die diesjährige Weihnachtsbaum-Saison setzte erst spät ein, zu lange kam die weihnachtlich festliche Stimmung auch aufgrund der warmen Wetterlage nicht recht auf. Kurz vor Erreichen des Verkaufshöhepunktes in der Weihnachtswoche zeichnet sich aber ab, dass die Deutschen trotz oder wegen der Krise mehr Tannenbäume kaufen als im vergangenen Jahr."
(Düsseldorf) - Die Bewerbungsfrist für die Stipendien zum "Fachwirt Online Marketing BVDW" ist gestartet. Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. schreibt bereits im dritten Jahr die Weiterbildungsinitiative zum berufsbegleitenden Studiengang aus. Bis zum 10. Februar 2010 können sich qualifizierte Nachwuchskräfte für das berufsbegleitende Studium an den Standorten Frankfurt, Köln, Hamburg und München bewerben.
(Düsseldorf) - Die neue Richtlinie VDI 4501 Blatt 1 verdeutlicht die Aufgaben des Vertriebsingenieurs. Sie zeigt auf, wie Ingenieure sich zum Vertriebsingenieur qualifizieren und welche Berufsfelder für Ingenieure im Vertrieb oder vertriebsnahen Positionen in Frage kommen. Sie erläutert zudem, welche persönlichen Eignungsmerkmale im Vertrieb notwendig sind.








