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Verbands-Presseticker

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Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) - Hauptstadtbüro

(Köln) - Vor Beginn der Anuga, der Allgemeinen Nahrungs- und Genussmittel-Ausstellung, erklärte der Vorsitzende der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), Franz-Josef Möllenberg: "Wir haben qualitativ hochwertige Lebensmittel wie noch nie. Aber wenn insbesondere die Discounter die Preisspirale immer weiter nach unten treiben, besteht die Gefahr, dass dies zu Lasten der Lebensmittelqualität gehen könnte, wie die Beispiele Analog-Käse oder Gel-Schinken zeigen." Das könne nicht im Sinne der Verbraucherinnen und Verbraucher sein.

ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände

(Berlin) - Patienten können durch ein Gespräch mit ihrem Apotheker Kosten für Arzneimittel sparen. "Niemand sollte auf notwendige Arzneimittel verzichten. Dennoch kann die richtige Auswahl eines Medikaments die Ausgaben reduzieren. Gerne informieren wir unsere Patienten darüber, wie sie mit statt an Arzneimitteln sparen können", so Friedemann Schmidt, Vizepräsident der ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände.

ADAC e.V. - Allgemeiner Deutscher Automobil-Club

(München) - Während extrem gestiegene Kraftstoffpreise im Vorjahr die Autofahrerkosten in schwindelerregende Höhen getrieben haben, sorgt die diesjährige Preisentwicklung bei Benzin und Diesel weiter für Entspannung bei den Verbrauchern. So sind die Autohaltungskosten in Deutschland in den vergangenen zwölf Monaten um 3,6 Prozent gesunken, die Kosten für die Lebenshaltung der privaten Haushalte insgesamt fielen ebenfalls - um 0,3 Prozent. Trotz des deutlichen Rückgangs liegt der Autokosten-Index mit 108,1 Punkten noch über dem Lebenshaltungsindex mit 106,9 Punkten. Der Autokosten-Index wird vom ADAC vierteljährlich gemeinsam mit dem Statistischen Bundesamt veröffentlicht. Er erfasst alle Preise rund um das Auto. Wie auch der Lebenshaltungsindex wurde er letztmals für das Jahr 2005 auf den Basiswert 100 gesetzt.

Industrie- und Handelskammer zu Berlin (IHK)

(Berlin) - Ingesamt 30 Berliner Betriebe aus Handel, Handwerk und Industrie sind heute (9. Oktober 2009) für ihren besonderen Einsatz bei der Berufsausbildung ausgezeichnet worden. Die Ehrung im Rahmen der "Tage der Berufsausbildung" auf der Jugendmesse YOU unter dem Funkturm nahmen Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit, Handwerkskammer-Präsident Stephan Schwarz und IHK-Hauptgeschäftsführer Jan Eder vor. Geehrt wurden Unternehmen, die sich besonders engagiert für die Nachwuchsförderung, hohe Qualität der Ausbildung und berufliche Perspektiven der Auszubildenden im Betrieb einsetzen.

IHK - Industrie- und Handelskammer - Bremen und Bremerhaven / Handelskammer Bremen

(Bremen) - Der positive Ausblick der Sommerumfrage hat sich bestätigt: Die bremische Wirtschaft blickt wieder besseren Zeiten entgegen. Zwar beurteilen viele Unternehmen die derzeitige Lage noch als unbefriedigend. Eine Mehrheit der Betriebe rechnet aber mit verbesserten Geschäftsaussichten in den nächsten Monaten. Zuversichtlich sind insbesondere der Maschinen- und Raumfahrzeugbau, die Metallerzeuger sowie die Verbrauchsgüterhersteller. Zu diesem Ergebnis kommt der Konjunkturreport der Handelskammer Bremen zum Herbst 2009 unter 155 Unternehmen aus Verarbeitendem Gewerbe, Handel und Dienstleistung.

IG BAU - Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt

(Frankfurt am Main) - In ganz Deutschland könnte in wenigen Tagen ein Putz-Notstand ausbrechen: Die Streik-Wahrscheinlichkeit wächst von Tag zu Tag, sagte ein Sprecher der IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) am Freitag (9. Oktober 2009) zum Ende der ersten Warnstreikwoche im Gebäudereiniger-Handwerk. Seit dem 1. Oktober ist die Friedenspflicht vorbei. Seitdem haben mehrere Tausend Beschäftigte in über 600 Reinigungs-Objekten bis zu vier Stunden die Arbeit niedergelegt und an der laufenden Urabstimmung teilgenommen, teilte der IG BAU-Sprecher mit. Bis zum 14. Oktober stimmen die Gewerkschaftsmitglieder in der Branche über einen unbefristeten Arbeitskampf ab es wäre der erste dieser Art. Am kommenden Donnerstag (15. Oktober 2009) wird das Ergebnis auf einer Pressekonferenz in Frankfurt am Main bekannt gegeben.

Deutscher Musikrat e.V. - Generalsekretariat

(Berlin) - Der Deutsche Musikrat begrüßt die Planungen der Union und der FDP, das Staatsziel Kultur im Grundgesetz zu Beginn dieser Legislaturperiode zu verankern. In der entsprechenden Koalitionsarbeitsgruppe fiel dieser Beschluss dem Vernehmen nach einstimmig und wird der großen Koalitionsrunde am kommenden Mittwoch (14. Oktober 2009) zur endgültigen Entscheidung vorgelegt.

BÄK Bundesärztekammer (Arbeitsgemeinschaft der deutschen Ärztekammern) e.V.

(Berlin) - "Der Arztberuf muss wieder auf seine eigentliche Tätigkeit zurückgeführt werden, die Behandlung von Patienten. Wir brauchen endlich wieder eine Vertrauenskultur im Gesundheitswesen, die Ärzteschaft und Gesundheitsberufe motiviert, in die kurative Versorgung zu gehen und dort zu bleiben." In einem gemeinsamen Schreiben an die Koalitionsunterhändler für den Bereich Gesundheit forderten dies die Spitzenorganisationen der Ärzteschaft sowie ärztliche Berufsverbände und Fachgesellschaften.

Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e.V. (BPI)

(Berlin) - Mit kurzfristigen populistischen Sparmaßnahmen und Zwangsabschlägen kann der Gesundheitsfonds nicht gerettet werden. Stattdessen gefährdet man die Existenz der standortgebundenen pharmazeutischen Unternehmen in Deutschland. "Wir müssen mit Erschrecken feststellen, dass die derzeitige dramatische Lage in der GKV mit dem prognostizierten Defizit zu altbekannten Schnellschuss-Reflexen führt. Sowohl die scheidende Ministerin als auch einzelne Politiker der zukünftigen Koalition versuchen den Eindruck zu erwecken, dass Sparmaßnahmen und Zwangsabschläge bei der angeblich "großartige Gewinne" erwirtschaftenden pharmazeutischen Industrie ein Weg wären, um die GKV zu stabilisieren. Das ist falsch und verkennt die Tatsachen" erklärte Henning Fahrenkamp, Hauptgeschäftsführer des BPI.

Freier Verband Deutscher Zahnärzte e.V. (FVDZ) - Hauptstadtbüro

(Warnemünde) - Kleine Schritte bringen die deutschen Sozialsysteme nicht mehr voran. Auf der diesjährigen Hauptversammlung fordert der Freie Verband Deutscher Zahnärzte (FVDZ) die neue Bundesregierung auf, das Gesundheitswesen mutig umzustrukturieren. "Durch den demographischen Wandel wird die gesetzliche Krankenversicherung unbezahlbar, wenn sich nichts Grundlegendes ändert. Uns bleibt nicht mehr viel Zeit, den Zug auf die richtigen Gleise zu lenken", ermahnt der FVDZ-Bundesvorsitzende Dr. Karl-Heinz Sundmacher in seinem Eröffnungsreferat. Als Wurzel allen Übels bezeichnet er die Politisierung des Gesundheitswesens sowie die staatlichen Zwangsjacken, die allen medizinischen Organisationen und Akteuren in den vergangenen Jahren angelegt worden sind.

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