Verbands-Presseticker
(Berlin) - Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund (MB) und das Berliner Universitätsklinikum Charité haben am gestrigen Donnerstag (13. August 2009) ihre Tarifverhandlungen für die rund 2200 Ärztinnen und Ärzte fortgesetzt. "Wir haben konstruktive Gespräche geführt und sind ein gutes Stück vorangekommen. Für Erfolgsmeldungen ist es aber noch zu früh: Wir sind noch nicht über den Berg", kommentierte Lutz Hammerschlag, Verhandlungsführer des Marburger Bundes, die Gespräche mit den Charité-Verantwortlichen.
(Wolfsburg) - Die IG Metall hat die Grundlagenvereinbarung zwischen Volkswagen und Porsche zur Bildung eines integrierten Konzerns begrüßt. "Die Vereinbarung legt den Grundstein für einen starken Automobilkonzern mit sicheren Arbeitsplätzen für die Beschäftigten", sagte der Erste Vorsitzende der IG Metall, Berthold Huber, am Donnerstag (13. August 2009) in Wolfsburg.
(Düsseldorf) - Angela Merkel (CDU) nutzt sie, Horst Seehofer (CDU/CSU) auch. Guido Westerwelle (FDP) erst Recht und ebenso Frank-Walter Steinmeier (SPD) kommt nicht ohne aus: Werbeartikel. Sie sind parteilos und doch parteiisch. Sie ebnen den Parteien den Weg zum Wähler. Wenn Millionen Bürger am 27. September zu den Wahlurnen pilgern, dann werden durch diese gegenständliche Werbung Entscheidungshilfen für das Kreuzchen an der richtigen Stelle gegeben. Vor der Wahl, im Straßenwahlkampf, bei Kundgebungen oder zu Redeschlachten in Bierzelten und Festsälen wird den Wählern etwas an die Hand gegeben, dass sie mit nach Hause nehmen und je nach Nutzen bis zum Tag der Entscheidung auf sich wirken lassen können. So nah war ein Politiker dem Wähler noch nie.
(Bonn) - Hannover 96 und TUI haben in Kooperation mit dem Global Nature Fund (GNF) und dem Fan-Dachverband "Rote Kurve" die Initiative "Trinkbecher für Trinkwasser" ins Leben gerufen. Mit den Spenden wird der GNF in Kenia Trinkwasseraufbereitungsanlagen in ländlichen Gebieten mit Wasserversorgungsproblemen installieren.
(Berlin) - Wespen haben im Spätsommer "Hochkonjunktur". Ihre Stiche und die anderer Insekten tun weh und jucken oft stark. Dennoch sollte man nicht an ihnen kratzen, denn das verschlimmert meist den Juckreiz. Dringen als Folge des Kratzens Bakterien in die Haut ein, kann sich der Insektenstich entzünden. Besser ist es, den Stich zu kühlen, zum Beispiel mit einem Eiswürfel oder einer Kältekompresse. In der Apotheke gibt es rezeptfreie Gele oder Cremes gegen juckende Insektenstiche. Werden die Gele wiederholt aufgetragen, sollte vorher die alte Schicht mit kaltem Wasser abgewaschen werden. Wenn ein Insektenstich nicht innerhalb weniger Tage abklingt, sich entzündet oder sehr schmerzhaft ist, empfehlen Apotheker den Arztbesuch.
(Frankfurt am Main) - Als "rechten Wundermann" beschrieben seine Zeitgenossen den im Jahr 1540 geborenen Thomas Schweicker, dem von Geburt an beide Arme fehlten. Trotz dieser Behinderung wurde er einer der bekanntesten Schreiber und Kalligrafen seiner Zeit - für seine Arbeit benutzte er statt seiner Hände die Füße. Seine Fertigkeit brachte ihm die größte Ehre ein, die einem Menschen seiner Zeit zuteil werden konnte: Eine Audienz bei Kaiser Maximilian II. Die aktuelle Ausgabe der Fachzeitschrift "Aus dem Antiquariat" beschreibt Leben und Werk des Künstlers. Ein weiterer Beitrag stellt einen besonderen Aspekt des Volksglaubens vor: Die so genannten "Himmelsbriefe" versprachen Glück, Segen und Gottes Schutz und fanden vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert als Drucke weite Verbreitung. Noch im Zweiten Weltkrieg trugen Soldaten diese bei sich, weil sie glaubten, sie machten unverwundbar. Die neue Ausgabe von "Aus dem Antiquariat" erscheint am 14. August 2009.
(Berlin) - Reporter ohne Grenzen (ROG) hat sich vor dem am Freitag (14. August 2009) geplanten Treffen der Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem russischen Präsidenten Dmitrij Medwedjew in Sotschi mit einem Schreiben an die deutsche Regierungschefin gewandt. Darin bittet ROG die Bundeskanzlerin darum, bei ihrer Begegnung mit Präsident Medwedjew über die schwierige Lage für Journalisten und Medien in der Russischen Föderation zu sprechen. ROG hat den Brief am 11. August an das Bundeskanzleramt geschickt.
(Frankfurt am Main) - Bereits seit einem Jahr sehen sich auch Anbieter und Einkäufer der MICE-Branche (Meetings, Incentives, Kongresse und Events) mit einem unsicheren wirtschaftlichen Klima konfrontiert. Ihre Antwort darauf ist eine Mischung aus Kreativität, Pro-Aktivität und Kostenbewusstsein - dies ergab eine neue, heute (13. August 2009) von der Fachmesse "IMEX - incorporating Meetings made in Germany - The Worldwide Exhibition for incentive travel, meetings and events" veröffentlichte Studie.
(Hannover) - Etwa 623.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mussten sich 2007 mit Bruttostundenlöhnen unterhalb der Niedriglohnschwelle von 9,62 Euro zufrieden geben. Problembranchen sind vor allem das Hotel- und Gaststättengewerbe, das Bäckereihandwerk, das Wach- und Sicherheitsgewerbe sowie der Einzelhandel. Zu diesem Schluss kommt eine Studie von Göttinger Wissenschaftlern zum Niedriglohnsektor in Niedersachsen im Auftrag des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB). Markus Krüsemann, Wissenschaftler beim Institut für Regionalforschung e.V. der Universität Göttingen, sagte heute (13. August 2009) bei der Vorstellung der Studie in Hannover: "Rund 21,5 Prozent aller knapp 2,9 Millionen abhängig Beschäftigten in Niedersachsen arbeiten im Niedriglohnsektor."
(Hannover) - Nach Einschätzung des Bundesverbands der Energie-Abnehmer e. V. (VEA) entstehen mit dem Erwerb der Beteiligungsgesellschaft Thüga durch einen Zusammenschluss von Kommunen neue Verhältnisse im deutschen Energiemarkt. VEA-Vorstand Manfred Panitz hält einen Wendepunkt im bislang stagnierenden Wettbewerb im deutschen Energiemarkt für möglich. "Die Regionalversorger sitzen nun nicht mehr in einem Boot mit Deutschlands führendem Stromerzeuger und Gasvertreiber Eon. Die kommunalen Energiebetriebe werden künftig nicht nur eine erhebliche Einkaufsmacht repräsentieren. Sie werden auch als Produzenten in die sich künftig weiter dezentralisierende Erzeugung von Strom einsteigen. Diese Entwicklung eröffnet tatsächlich Chancen auf mehr Wettbewerb."





