Verbands-Presseticker
(Berlin) - "Die Verlängerung des Kurzarbeitergeldes von 12 auf 18 Monate war richtig, um überstürzte Entlassungen zu verhindern und Unternehmen eine zeitlich befristete Überbrückung zu ermöglichen", so Patrick Adenauer, Präsident des Verbands "Die Familienunternehmer - ASU".
(Frankfurt am Main) - 93 Prozent der Unternehmen der Elektroindustrie erwarten, dass sich der internationale Wettbewerb um die besten Köpfe verschärfen wird. 81 Prozent der Unternehmen glauben nicht, dass sie zukünftig ihren Bedarf an Experten der Elektro- und Informationstechnik ausreichend decken können. 44 Prozent werden voraussichtlich auf Absolventen verwandter Fächer wie Naturwissenschaftler oder Informatiker zurückgreifen. Umso mehr Initiativen ergreifen die Unternehmen der Elektro- und IT-Branche, um ihre Experten zu halten und sich für neue Mitarbeiter als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren. Insbesondere für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie legen sie sich ins Zeug. Ein Grund: Der Anteil der Ingenieurinnen ist deutlich unterrepräsentiert. Dies sind Ergebnisse des VDE-Trendreports, einer Umfrage unter den 1.300 Mitgliedsunternehmen des VDE sowie Hochschulen der Elektro- und Informationstechnik.
(Bonn) - Vor der morgigen (22. April 2009) Sitzung der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) debattierte die Mitgliederversammlung der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) die bisher bekannt gewordenen Pläne.
(Hannover) - Die deutsche Automatisierungsindustrie rechnet 2009 mit einem Umsatzrückgang von fünf bis zehn Prozent nachdem 2008 noch ein Umsatzwachstum von 8,3 Prozent auf 45,8 Mrd. Euro erreicht wurde. "Ende des Jahres zeichnete sich diese Entwicklung ab. Seit Jahreswechsel sind die Aufträge aus den wichtigen Abnehmerbranchen Maschinenbau, Automobilbau und Chemie eingebrochen", berichtet Dr. Gunther Kegel, Vorsitzender des ZVEI-Fachverbands Automation, zu Beginn der Hannover Messe.
(Frankfurt am Main) Trotz anhaltender Wirtschafts- und Finanzmarktkrise sieht Manfred Nüssel, Präsident des Deutschen Raiffeisenverbandes (DRV), die Zukunft der deutschen Agrarwirtschaft grundsätzlich positiv. "Die Land- und Ernährungswirtschaft ist in der gegenwärtigen Wirtschaftskrise der Fels in der Brandung. Die Stürme hinterlassen Spuren, werden die Agrarbranche aber nicht umwerfen!" Nüssel begründet diese Ansicht mit einer bei langfristiger Betrachtung weltweit steigenden Nachfrage nach Agrarrohstoffen und Nahrungsmitteln. Allerdings wird dieses Wachstum nicht in Europa, sondern vorrangig in China, Südostasien und Indien stattfinden. Zudem wird der Agrarmarkt aufgrund der fortschreitenden Internationalisierung und einer daraus resultierenden engeren Verflechtung mit anderen Märkten volatiler", erläuterte der DRV-Präsident bei der Dow Jones-Agrarmarkt-Konferenz "Chancen und Risiken im Handel mit Getreide, Ölsaaten und Futtermitteln".
(Berlin) - Die staatlichen Belastungen am Strompreis für Haushalte ist erneut gestiegen und liegt inzwischen mehr als doppelt so hoch wie 1998 zu Beginn des Wettbewerbs im Strommarkt: Der Betrag für Steuern und Abgaben wuchs von gut zwölf Euro auf knapp 26 Euro im Monat. Das ermittelte der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), Berlin. Diese staatliche Belastung mache 2009 im Bundesdurchschnitt rund 40 (1998: 25) Prozent der Stromrechnung eines Drei-Personen-Musterhaushalts aus.
(Bonn) - Die Herausforderungen im Finanz- und Rechnungswesen nehmen weiter zu. Insbesondere die jüngst verabschiedete HGB-Reform und das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) stellen Unternehmen vor viele neue Fragen. Wer fachlich nicht auf dem Laufenden bleibt und rechtzeitig die erforderlichen Schritte einleitet, kann enorme Markt- und Wettbewerbsnachteile erleiden.
(Berlin) - Der Deutsche Journalisten-Verband hat nach der ergebnislos verlaufenen dritten Tarifrunde am gestrigen Montag (20. April 2009) für die Beschäftigten der Nachrichtenagentur Reuters seine Forderung nach einer angemessenen Tariferhöhung bekräftigt. DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken kritisierte, dass die von der Tarifkommission als Kompromiss vorgeschlagenen zwei Prozent lineare Erhöhung von der Geschäftsleitung zurückgewiesen worden seien. "Trotz des harten Wettbewerbs auf dem Markt der Nachrichtenagenturen ist das Angebot der Reuters-Chefetage in Höhe von einem Prozent nicht verhandelbar", sagte Konken.
(Berlin) - Auf der Hannover Messe Subcontracting wird der neue Zulieferkatalog des Handwerks vorgestellt. 2009 präsentiert er sich in verändertem Design, einer neuen Internetadresse und erweiterten Funktionalitäten.
(Berlin) - Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund (MB) und die Deutsche Rentenversicherung setzen ihre Sondierungsgespräche zur Aufnahme von Tarifverhandlungen für die bundesweit rund 2000 Reha-Ärzte fort. Bei einem gestrigen (20. April 2009) Gespräch in Berlin vereinbarten beide Tarifpartner, sich zu einer weiteren Sondierungsrunde am 30. April in Frankfurt am Main zu treffen. Der Marburger Bund hatte Anfang April den seit dem 26. Februar andauernden Ärztestreik bei der Deutschen Rentenversicherung vorerst ausgesetzt, nachdem die Arbeitgeber eine mögliche Aufnahme von Tarifverhandlungen signalisiert hatten.






