Verbands-Presseticker
(Düsseldorf/Köln) - Den freien Heilberuf Apotheker/in auch künftig unabhängig in der eigenen Apotheke ausüben - das ist eines der zentralen Ergebnisse einer Mitgliederbefragung, die das Institut für Handelsforschung, Köln, im Auftrag des Apothekerverbandes Nordrhein e.V. im November 2008 durchgeführt hat. Über 840 ApothekenleiterInnen haben sich daran beteiligt. Nahezu 100 Prozent (96,4 Prozent) gaben an, den freien Heilberuf Apotheker/in auch künftig in ihrer eigenen Apotheke ausüben zu wollen. Über 80 Prozent könnten sich - falls der Europäische Gerichtshof sich dem Votum seines Generalanwaltes nicht anschließen und das Fremdbesitzverbot kippen würde - noch nicht einmal vorstellen, als angestellter Apotheker in einer Apothekenkette zu arbeiten.
(Berlin) - Apotheken bilden rund 10.000 junge Menschen aus. "Junge Frauen finden in Apotheken hoch qualifizierte und familienfreundliche Ausbildungsplätze", so Fritz Becker, Vorsitzender des Deutschen Apothekerverbands (DAV). Flexible Arbeitszeiten, wohnortnahe Arbeitgeber und die Möglichkeit des Wiedereinstiegs nach der Familienpause machen pharmazeutische Berufe vor allem für Frauen interessant. Becker: "Im Beratungsgespräch sind nicht nur wissenschaftliche Kompetenz, sondern vor allem kommunikative Fähigkeiten gefragt. Hier sind Mädchen oft im Vorteil."
(Leipzig) - Über 1500 sächsische Haushalte haben in den vergangenen acht Jahren das Angebot einer komplexen Bauberatung der Verbraucherzentrale Sachsen in Anspruch genommen. In den drei Bereichen Baufach-, Baurechts- und Baufinanzierungsberatung standen dabei solche Fragen im Mittelpunkt wie Bauleistungsbeschreibung, Finanzierungskonzepte, Fördermittel, zeitliche Bauablaufpläne, Überprüfung von Bauträgerverträgen, Gewährleistungsansprüche, Abnahme von Gewerken, Einhaltung von Fristen im Bauablauf und Zahlungsabläufe.
(Berlin) - "Der BDI appelliert an die Verkehrsminister der Länder, das aktuelle Flughafenkonzept grundlegend zu ändern." Das sagte BDI-Hauptgeschäftsführer Werner Schnappauf mit Blick auf die Verkehrsministerkonferenz am Mittwoch (22. April 2009) und Donnerstag (23. April 2009). "Das Bundesumweltministerium hat den Entwurf leider bis zur Unkenntlichkeit verwässert. Der Entwurf ist mangelhaft", sagte der BDI-Hauptgeschäftsführer.
(Berlin) - Zu den aktuellen Beschlüssen des Bewertungsausschusses zu Veränderungen bei der ärztlichen Honorarreform erklärt der Bundesvorsitzende des Verbands der niedergelassenen Ärzte Deutschlands (NAV-Virchow-Bund), Dr. Klaus Bittmann: "Seit geraumer Zeit wird die Ärzteschaft immer wieder in einen Hoffnungszustand versetzt, dann aber doch enttäuscht. So auch bei den aktuellen Korrekturen einer verkorksten Honorarreform, die wieder nur im kleinsten Detail geglättet wurde. Festzuhalten bleibt: Eine Missgeburt bleibt eine Missgeburt."
(Berlin) - Auf Initiative von Bundesforschungsministerin Annette Schavan wird am 20. Mai in Berlin ein Runder Tisch zum Thema Grüne Gentechnik stattfinden. Das gab die Ministerin bei der Sitzung des Präsidiums des Deutschen Bauernverbandes (DBV) unter Leitung von DBV-Präsident Gerd Sonnleitner am Dienstag (21. April 2009) in Berlin bekannt. "Dabei sollen alle Akteure versammelt sein, darunter Verbände, Unternehmen, Wissenschaft, Nichtregierungsorganisationen und Kirchen." Der Runde Tisch werde der Auftakt für einen Dialogprozess, der lange dauern könne. Schavan machte beim Bauernverband deutlich: "Es geht bei Zukunftstechnologien wie der Grünen Gentechnik nicht nur um forschungspolitische Fragen, sondern um eine Wertedebatte mit weit reichenden Folgen. Diese Debatte werde ich auch führen." Man müsse Ängste vor neuen Technologien ernst nehmen, aber "die Debatten darüber nicht Ängsten überlassen". Die Ministerin warnte vor einer reinen Emotionalisierung der Diskussion und mahnte zum ernsthaften Umgang mit sachlichen Argumenten: "Eine Kapitulation vor Gefühlen und Legenden mache ich nicht mit", betonte Schavan.
(Hannover/Frankfurt am Main) - Für Dr. Joachim Schneider, Vorsitzender des ZVEI-Fachverbands Energietechnik, ist die Energietechnik-Branche bisher erheblich weniger von der weltweiten Krise betroffen als andere. "Wir haben Bereiche wie die Hochspannungstechnik, die auch in diesem Jahr mit Wachstum rechnen", sieht Schneider auch positive Signale für die Geschäftsentwicklung im Marktsegment Energieinfrastruktur. Im Industriegeschäft sind aber bereits 2008 insbesondere im Ausland starke Einbrüche zu verzeichnen gewesen. Beim gesamten Auftragseingang des Jahres 2008 hatte dies den Ausschlag gegeben dafür, dass nur noch ein leichtes Plus von 0,9 Prozent erreicht wurde. "Das Inlandsgeschäft mit einer Steigerungsrate von 3,2 Prozent ist gegenüber dem Vorjahr mit 8,3 Prozent nur moderat von der Krise beeinflusst worden", zeichnet Schneider ein uneinheitliches Bild der Entwicklung im Zeichen der Wirtschaftskrise.
(Berlin) - Am Mittwoch, dem 22.04.2009, findet im Finanzausschuss des Deutschen Bundestages eine Anhörung zum Entwurf eines Bürgerentlastungsgesetzes statt. Damit soll das deutsche Einkommensteuerrecht gemäß den Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts repariert werden. Die Karlsruher Richter hatten im Jahre 2008 die nur begrenzte steuerliche Absetzbarkeit von Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträgen beanstandet und dem Gesetzgeber aufgegeben, spätestens ab dem Veranlagungszeitraum 2010 eine verfassungskonforme Regelung zu schaffen.
(Berlin) - Im Vorfeld der morgigen (22. April 2009) Anhörung zur Einführung eines Wohn- und Betreuungsvertragsgesetzes (WBVG) im Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend des Deutschen Bundestages begrüßte Lutz Freitag, Präsident des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen, ausdrücklich das Ziel des überarbeiteten Gesetzentwurfs, schlug aber noch weitere Klarstellung zum Anwendungsbereich vor.
(Stuttgart) - "Der Bundesverband der Selbständigen begrüßt die Position des baden-württembergischen Ministerpräsidenten Günther Oettinger, die bayerische Bundesratsinitiative für eine reduzierte Mehrwertsteuer für Hotellerie und Gastronomie im Mai zu unterstützen. Dieser Schritt ist wichtig, damit die eklatante Benachteiligung deutscher Betriebe im Vergleich zu Wettbewerbern besonders in grenznahen Gebieten überwunden wird", sagte BDS-Präsident Günther Hieber heute (21. April 2009) in Stuttgart.




