Verbands-Presseticker
(Leipzig) - Am Rande des Medientreffpunkts Mitteldeutschland hat der Präsident des Verbands Privater Rundfunk und Telemedien e. V. (VPRT), Jürgen Doetz, gestern (7. Mai 2008) die unverhohlene Dreistigkeit der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten scharf kritisiert, mit der diese in ihren als selbsternannte "Leuchttürme der Glaubwürdigkeit" überhöhten Programmen Politik betreiben: "Die Weltuntergangsszenarien, mit denen ARD und ZDF derzeit den Versuch der Medienpolitik untergraben, eine europa- und wettbewerbskonforme Legitimationsbasis für die Gebührenfinanzierung zu finden, sind fernab jeglicher Marktrealität. Sie entbehren jeglicher Grundlage und können bestenfalls als Beweis eines wachsenden Realitätsverlustes gewertet werden", so Doetz.
(Bonn) - Der Hartmannbund-Landesverband Nordrhein hat die Absicht von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt ausdrücklich begrüßt, entgegen dem Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) die Erstattung von kurzwirksamen Insulinanaloga zumindest für an Diabetes Typ 1 erkrankte Jugendliche bis zum Alter von 19 Jahren beizubehalten. Dies ist nicht nur eine gute Nachricht für Patienten und Ärzte, es ist auch ein Signal, im stetigen Kampf um bessere Bedingungen im Gesundheitswesen nicht zu resignieren. Prof. h. c. (BG) Dr. med. Klaus Goder, Vorstandsmitglied des Hartmannbundes in Nordrhein, hatte im Februar eindringlich an die Gesundheitsministerin appelliert, ein Veto gegen den Beschluss des G-BA einzulegen, künftig im Regelfall ausschließlich das kostengünstigere Humaninsulin durch die Kasse ersetzen zu lassen.
(Berlin) - Die erfolgreichen Teilnehmer an der 39. Berufsweltmeisterschaft in Japan empfing Bundeskanzlerin Angela Merkel am Mittwoch (7. Mai 2008) im Bundeskanzleramt. Die Ausbildung unseres Nachwuchses ist für Sie Chefsache und Herzensangelegenheit, dankte Otto Kentzler, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH) der Bundeskanzlerin. Die Spitzenleistungen der jungen Leute sind Bestätigung der Stärken einer Berufsausbildung im Dualen System, so Kentzler.
(Bonn) - Klärschlämme brauchen einen Vergleich mit mineralischen Düngern nicht zu scheuen, sie sind die meist untersuchten und kontrollierten Düngemittel, die in Deutschland im Einsatz sind, erklärte der Vorsitzende des bvse-Ausschusses Bioabfall Volker Hegewald.
(Hannover) - "Die große Solidarität aller niedersächsischen Lehrerinnen und Lehrer gegen den Vertrauensbruch der Landesregierung hat Wirkung gezeigt: Die Landesregierung rudert bei der Lehrerarbeitszeitkontenregelung zurück", stellte Manfred Busch, VDR-Landesvorsitzender erfreut fest.
(Berlin) - Der DGB begrüßt das heute (7. Mai 2008) vom Bundesinnenminister erlassene Verbot des Vereins Collegium Humanum.
(Bonn) - Was noch vor dem 1. Mai 2008 als Fernziel des DBwV erschien, ist seit 5. Mai 2008 erfreuliche Gewissheit: Das Ergebnis der Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst vom 31. März 2008 wird nun doch zeit- und inhaltsgleich auf die Besoldung und Versorgung übertragen. Der erste Gesetzesentwurf des Bundesinnenministers vom 25. April 2008 ist vom Tisch!
(Berlin) - Das Bundeskabinett hat am 7. Mai 2008 das Besoldungs- und Versorgungsanpassungsgesetz 2008/2009 für die Beamten, Richter, Soldaten und für Versorgungsempfänger des Bundes beschlossen. Damit ist ein weiterer wichtiger Schritt getan, sagte dbb Chef Peter Heesen. Die Bundesregierung hält Kurs. Wir sind optimistisch, dass die neuen Regelungen - wie angekündigt - in absehbarer Zeit in Kraft treten können. Damit dürfen sich die Betroffenen, die in den vergangenen Jahren stets zurückgesteckt hatten, mehr Arbeitszeit und weniger Einkommen hinnehmen mussten, endlich wieder auf ein deutliches finanzielles Plus freuen.
(Berlin) Morgen (8. Mai 2008) stellt das Europäische Parlament die Weichen für eine Neuregelung der Verhaltensregeln von Lobbyisten bei den europäischen Institutionen.
(Nürnberg/Frankfurt) - Die Unternehmen erzielen weiterhin nachweislich Erfolge im Einsatz mit internet-basierten Tools für die elektronische Beschaffung: bei den Prozesskosten durchschnittlich zwischen 15 und 35 Prozent, bei den Einstandspreisen im Schnitt zwischen 7 und 15 Prozent. Dabei werden elektronische Kataloge schneller ausgebaut als andere Lösungen. Das Volumen der elektronisch beschafften C-Artikel wird bei 79 Prozent der Unternehmen weiter steigen.




