Verbands-Presseticker
(Frankfurt am Main) - Der Informationsverbund Buchhandel GmbH (IBU), ein Unternehmen der MVB Marketing- und Verlagsservice des Buchhandels GmbH, baut seine Service-Leistungen aus. In einem ersten Schritt wird das Unternehmen derzeit auf eine moderne Hard- und Software umgestellt. "Wir werden sowohl die technische Infrastruktur als auch den Serviceumfang der IBU deutlich ausbauen", sagt Ronald Schild, Geschäftsführer der MVB. Neben der BAG Buchhändler-Abrechnungs-Gesellschaft mbH sei die IBU als Rationalisierungsinstrument für den Buchhandel unverzichtbar. Geplant sei beispielsweise ein Realtime-Bestellclearing, bei dem die Bestellungen der Sortimenter tagesaktuell weitergeleitet oder abgerufen werden können.
(Berlin) - "Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf wird in den Betrieben zu einem immer wichtigeren Thema. Das belegt der heute (28. April 2008) von Ministerin von der Leyen vorgestellte Bericht sehr deutlich. Das Elterngeld erfüllt seinen Sinn in jeder Hinsicht. Väter kümmern sich verstärkt um die Kinderbetreuung. Und auch die Unternehmen bewerten vor allem das stärkere Engagement der Väter in der Kinderbetreuung positiv.
(Berlin) - Die SPD schießt mit ihrem Vorschlag zur Besteuerung und Regulierung von Managergehältern über das Ziel hinaus. Sie zielt mit Kanonen auf Spatzen. Statt neuer rechtlicher Schritte sollte vielmehr die Verantwortung des Aufsichtsrates betont werden. Das sagte BDI-Hauptgeschäftsführer Werner Schnappauf zu Plänen der SPD, die Absetzbarkeit von Vorstandsgehältern zu begrenzen.
(Bonn) - Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) begrüßt den Koalitionskompromiss zur Mitarbeiterbeteiligung und fordert die Koalitionsspitzen auf, den Vorschlag der Koalitionsarbeitsgruppe bei ihren Beratungen heute (28. April 2008) in der Sache zu billigen und damit den Startschuss für die Ausarbeitung eines entsprechenden Gesetzentwurfs zu geben.
(Frankfurt am Main) - Die hessische Wirtschaft schlägt der hessischen Landesregierung eine Bundesratsinitiative vor, die eine offensive Zuwanderungspolitik von der Bundesregierung einfordert. Und sie empfiehlt, eine International University zu schaffen, die im Verbund der hessischen Hochschulen in ausschließlich englischer Sprache betrieben wird und Basiswissen über die wichtigsten Kulturen verpflichtend vermittelt.
(Berlin) - Der Deutsche Journalisten-Verband begrüßt den Appell von Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble an die Lokalzeitungsverleger, für journalistische Qualität auch in kleinen Redaktionen einzutreten. Zeitungen dürften nicht nur unter den Gesichtspunkten des Anzeigenaufkommens gesehen werden, forderte Schäuble Ende vergangener Woche auf dem Jahreskongress Deutscher Lokalzeitungen. Redaktionen seien nicht nur ein lästiger Kostenfaktor.
(Berlin) - Die Pläne von Arbeitsminister Scholz, die Bundesagentur für Arbeit künftig anzuweisen, arbeitsmarktpolitische Maßnahmen zu finanzieren, lehnt der Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft (BDWi) strikt ab.
(Berlin) - Vor dem heutigen (28. April 2008) Treffen des Koalitionsausschusses fordert der Bund der Steuerzahler Union und SPD auf, den in den vergangenen Jahren eingeschlagenen Weg marktwirtschaftlicher Reformen weiterzugehen. Zentrale Weichen seien noch in diesem Jahr zu stellen. Unabdingbar sei aus Sicht des BdSt, dass der Bund endlich damit beginne, seine Ausgaben spürbar zu senken. Zudem müsse die Belastung der Steuer- und Beitragszahler auf ein erträgliches Maß zurückgeführt werden.
(Berlin) - Nach dem gescheiterten Volksentscheid für die Offenhaltung des Flughafens Tempelhof richtet sich die Aufmerksamkeit der deutschen Fluggesellschaften auf den Hauptstadtairport Berlin Brandenburg International (BBI). Wir hoffen, dass die Lagerbildung jetzt beendet ist und die Stadt ihre ganze Energie in das Großprojekt bei Schönefeld steckt, sagte der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Fluggesellschaften (BDF), Ralf Teckentrup. In den 90er Jahren hat die Stadt die Chance verpasst, der zweite Hub-Flughafen in Deutschland zu werden. Jetzt gibt es eine neue Möglichkeit und die sollte wegen langwieriger Diskussionen nicht noch einmal verspielt werden.
(Berlin) - Berufsgenossenschaften und Unfallkassen begrüßen die Stellungnahme, die der Bundesrat am vergangenen Freitag (25. April 2008) zum Gesetz zur Modernisierung der gesetzlichen Unfallversicherung (UVMG) beschlossen hat. Darin lehnt der Bundesrat die Einführung neuer Informationspflichten in der Unfallversicherung ab. Der Grund: Das im Gesetzentwurf vorgesehene Meldeverfahren verursache erhebliche Kosten und bürokratische Lasten für Arbeitgeber, insbesondere in kleinen und mittleren Unternehmen. Eine Mehrheit der Länder sprach sich zudem dagegen aus, den Spitzenverband der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen, Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV), unter Fachaufsicht zu stellen.



