Verbands-Presseticker
(Berlin) Die deutschen Zeitschriftenverleger trauern um Aenne Burda. Die Verlegerin, die am Donnerstag (03.11.2005) im Alter von 96 Jahren verstorben ist, hatte in 45 Jahren verlegerischer Tätigkeit aus einem kleinen Modeverlag den erfolgreichsten Modezeitschriften-Verlag der Welt gemacht.
(Berlin) - Im Rahmen der Koalitionsverhandlungen wird erwogen, den Bundesländern durch Öffnungsklauseln zu gestatten, die bisher eigenständigen Verwaltungs-, Sozial- und Finanzgerichtsbarkeiten zusammenzulegen.
(Bonn) - Das Oberlandesgericht Düsseldorf hat die Beschwerden von REMONDIS und Tönsmeier gegen die Untersagungsverfügung des Bundeskartellamts vom 16. November 2004 zurückgewiesen.
(Berlin) - Die kommunalen Spitzenverbände haben von der Bundesregierung eine deutlich höhere Zuzahlung für die Kosten der Hartz-IV-Reform verlangt.
(Berlin) - Die Erwartung sinkender Einkommen für 2006 verstärkt auch den Druck auf die Renten. Schon jetzt geht die große Koalition von einer Renten-Nullrunde 2006 aus, erklärte Prof. Gunnar Winkler, Präsident der Volkssolidarität, am Donnerstag (3.11.2005) in Berlin.
(Berlin) Die Digitalisierung der Medien, neue Strategien bei Anzeigen, Vertrieb und Finanzierung, die Wertegesellschaft sowie die veränderten politischen Rahmenbedingungen sind die Schwerpunktthemen der VDZ Zeitschriftentage 2005 am 17. und 18. November in Berlin.
(Nürnberg) - Noch nie wurde in der Bundesrepublik Deutschland so viel vererbt wie heute. Allein in den nächsten zehn Jahren wechseln rund 2 Billionen Euro durch Erbschaft den Besitzer fast ¼ des gesamten Privatvermögens. Alljährlich kassiert der Staat bereits jetzt mehr als 3 Milliarden Euro an Erbschaftsteuern Tendenz ständig steigend.
(Berlin) - Der Bundesverband Junger Unternehmer (BJU) begrüßt ausdrücklich den designierten Bundeswirtschaftsminister Michael Glos.
(Berlin) - Zu den länderbezogenen Ergebnissen der PISA-Studie sagte DGB-Vorstandsmitglied Ingrid Sehrbrock am Donnerstag (3.11.2005) in Berlin: "PISA belegt, dass noch immer die soziale Herkunft über Bildungschancen entscheidet. Berufskarrieren und Lebenschancen werden schon in der Schule abgesteckt."
(Berlin) - Mit seinem Beschluss vom 18.10.2005 hat der Bundesgerichtshof einen endgültigen Schlusspunkt unter ein Kartellbußgeldverfahren gesetzt, das den BDE und seinen damaligen gesetzlichen Vorstand vier Jahre lang beschäftigt hat.




