Verbands-Presseticker
(Bonn/Berlin) - Die ersten Streiks der Redakteurinnen und Redakteure bei Tageszeitungen haben begonnen. In bundesweit 70 Redaktionen sind am Donnerstag rund 2000 Beschäftigte dem Aufruf von DJV und dju in ver.di gefolgt und in den unbefristeten Ausstand getreten. In München haben Beschäftigte der Süddeutschen Zeitung bei einem Warnstreik die Arbeit niedergelegt.
(Berlin) - Der neue georgische Präsident Michail Saakaschwili traf heute im Rahmen seines ersten Auslandsbesuches in Berlin mit führenden Vertretern der deutschen Wirtschaft zusammen. Im Mittelpunkt der Gespräche auf Einladung des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft stand die Verbesserung der deutsch-georgischen Wirtschaftsbeziehungen. Präsident Saakaschwili betonte den großen Enthusiasmus der Bevölkerung in Georgien, der bereits zu ersten Erfolgen bei der Stabilisierung und Modernisierung des Landes geführt habe.
(Bad Honnef) - Die internationale Möbelmesse imm cologne 2004, die vor kurzem in Köln zu Ende ging, bot ein enorm breites Angebot an hochwertigen und edlen Möbeln, bei denen die Qualität im Vordergrund steht, so lautet das Fazit des Hauptgeschäftsführers des Verbandes der Deutschen Möbelindustrie, Dirk-Uwe Klaas, zum Abschluss der weltgrößten Messe für Wohnen und Einrichten. Edles Interieur werde immer facettenreicher und vielfältiger.
(Bonn/Hattersheim) - Die deutschen Spediteure haben im Prinzip nichts gegen eine stufenweise Einführung der Lkw-Maut. Sie warnen die Bundesregierung jedoch eindrücklich davor, angesichts leerer Kassen in Hoppla-hopp-Aktionen zu verfallen und technische Defizite zu Lasten der Branche zu ignorieren. In einem Schreiben an Bundesverkehrsminister Manfred Stolpe fordert deshalb der Deut-sche Speditions- und Logistikverband (DSLV), die von Toll Collect vorgeschlagene abgespeckte Version erst dann zu starten, wenn sicher sei, dass das System einwandfrei funktioniere.
(Berlin) - Die Verunsicherung bei den Verbrauchern hält bisher unverändert an, so der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) in seinem jüngsten Konjunkturbericht. In den nächsten Monaten werde sich die Konsumzurückhaltung allmählich verringern, so dass der private Konsum in diesem Jahr erkennbar um 1,2 Prozent zulegen werde.
(Köln) - Zur Ankündigung von Bundeskanzler Gerhard Schröder, die umfassende Reform der Pflegeversicherung zu stoppen, erklärt der PKV-Verband: Da Pflegebedürftigkeit insbesondere im höheren Lebensalter eintritt, ist die finanzielle Stabilität der Pflegeversicherung extrem demographieanfällig. In der Umlagefinanzierung der sozialen Pflegeversicherung bedeutet der vor uns liegende demographische Wandel eine nachhaltige Gefährdung der Beitragssatzstabilität.
(Köln) - Zum Thema "Zivildienst - Gegenwart und Zukunft" hat die FDP-Bundestagsfraktion eine Große Anfrage an die Bundesregierung gestellt. "Vor allem in der Forderung nach Planungssicherheit und einer angemessenen Übergangszeit decken sich die Forderungen der FDP mit unserer Position", nimmt Karl zu Löwenstein, Geschäftsführungsvorsitzender der Malteser Hilfsdienst gGmbH, dazu Stellung.
(Berlin) - "Der Großhandel konnte sich aus der anhaltenden Stagnation Deutschlands befreien und hat sein bescheidenes Wachstumsziel im Vorjahr punktgenau erreicht. Dies ist allerdings nicht etwa schon das Ergebnis bisheriger Reformen." Dies erklärt Anton F. Börner, Präsident des Bundesverbandes des Deutschen Groß- und Außenhandels (BGA), heute in Berlin anlässlich der Veröffentlichung der Großhandelsumsatzzahlen durch das Statistische Bundesamt.
(München) - Rund 2,8 Milliarden Euro werden ADAC-Schätzungen zufolge dem Bund im Verkehrsetat 2004 fehlen. Das hat gravierende Folgen für die geplanten Bauvorhaben bei Straße, Schiene und Wasserwegen: Wie der Automobilclub in der Februar-Ausgabe seiner Zeitschrift Motorwelt berichtet, sind 70 Straßenbauprojekte gestoppt, gestrichen, verschoben oder zumindest infrage gestellt.
(Bonn) - Der Präsident des Sozialverbandes VdK Deutschland, Walter Hirrlinger, hat die Entscheidung von Bundeskanzler Schröder begrüßt, den Zuschlag von 2,50 Euro in der Pflegeversicherung zu streichen. Dieser sollte für Kinderlose eingeführt werden und zusätzlich für Frauen mit Kindern, die bereits aus dem Hause sind.




