Verbands-Presseticker
(Frankfurt/Main) - Der VDA begrüßt die Entscheidung vom 31. März der Länderverkehrsminister für ein Maßnahmenpaket zur Senkung des Unfallrisikos bei Kleintransportern. Das Paket setze an den Ursachen an und habe damit Aussicht auf Erfolg. Wir werden alles tun, um die schon jetzt rückläufige Unfallentwicklung weiter zu reduzieren, so Prof. Dr. Bernd Gottschalk, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA).
(Berlin) - Der Ansatz ist gut, die Umsetzung aber katastrophal. Mit diesen Worten kritisierte heute in Berlin der Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, RA Michael Knipper, eine im Dezember im Haushaltsbegleitgesetz 2004 beschlossene Regelung zur Eindämmung des Umsatzsteuerbetrugs. Danach müssen künftig Empfänger von Bauleistungen, die selbst Bauleistungen erbringen, die Umsatzsteuer an den Fiskus abführen.
(München) - Den Bund fürs Leben geht man vor dem Standesbeamten ein. Mit ihm verbindet jeder die romantische Seite der Eheschließung. Ernüchternd ist dagegen die Vorstellung, sich bei Notar, Rechtsanwalt oder Steuerberater mit den Rechtsfolgen der Heirat zu beschäftigen - geht es dort doch zumeist um die mögliche Scheidung, die als Damoklesschwert statistisch leider über vielen Ehen hängt. Dabei kann ein Schuss Nüchternheit am Start in das gemeinsame Glück die Grundlagen schaffen, die auch dann verträglich sind, wenn alles anders kommt, als man denkt.
(Bonn) - Mit einem Empfang in der Bonner Redoute hat der Deutsche Brauer-Bund (DBB), der Spitzenverband der deutschen Brauwirtschaft, am 30. März 2004 seinen langjährigen Geschäftsführer Hansjörg Bosch in den Ruhestand verabschiedet. Herr Bosch war 28 Jahre lang für die Bereiche Umwelt, Technik, Rohstoffe und Verkehr des Deutschen Brauer-Bundes verantwortlich.
(Essen) - Der zurzeit diskutierte EnWG-Entwurf des Bundeswirtschaftsministeriums erlaube es den Netzbetreibern, ihre Preise ausschließlich auf Basis ihrer Kosten zu ermitteln und schüre so Preis-Fantasien. Entsprechende Preiserhöhungen kündige die Energiewirtschaft bereits an*. Das habe aus Sicht des VIK Verband der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft nichts mit Wettbewerb zu tun.
(Stuttgart) - Wie der ACE Auto Club Europa am Mittwoch, 31. März, in Stuttgart mitteilte, treten die neuen Vorschriften zum Verhalten im Straßenverkehr ohne Schonfrist in Kraft. "Die Polizei wird es nicht bei Ermahnungen belassen," sagte ein ACE-Sprecher unter Berufung auf Behördenangaben. Telefonieren mit dem Handy ohne Freisprecheinrichtung wird laut ACE um rund 30 Prozent teurer.
(Berlin) - "Eine kräftige Erholung der Wirtschaft ist nicht in Sicht. Erneut sind die Großhandelsumsätze rückläufig. Dies ist alarmierend. Setzt sich dieser Trend fort, bedeutet dies die bevorstehende Abschwächung der konjunkturellen Erholung. Bisher waren wir davon ausgegangen, die Konjunktur würde im Verlauf des Jahres an Kraft gewinnen. Diese optimistische Einschätzung könnte ins Straucheln geraten."
(Berlin) - Lohnkosten sind ein wichtiger Indikator für die Beurteilung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit und der nationalen Lohnpolitik. In Deutschland werden immer wieder verschiedene Methoden der Lohnkostenberechung verwandt, oft mit sehr unterschiedlichen Ergebnissen. Der aktuelle Wochenbericht des DIW Berlin 14/2004 zeigt, dass die Lohnkosten international anhand einer gemeinsamen Währungsbasis verglichen werden sollten; dadurch ist eine Beurteilung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit eines Landes möglich. Die nationale Lohnpolitik sollte sich an den Lohnstückkosten auf nationaler Währungsbasis orientieren.
(Frankfurt/Main) - Einen Tag lang Chef spielen konnten knapp 200 Schüler aus dem Rhein-Main-Gebiet am vergangenen Freitag, dem 26. März 2004. Die Wirtschaftsjunioren gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main und den Lions gaben im Rahmen ihres Aktionstages Schüler als Bosse Schülern die Möglichkeit, eine Führungskraft einen Tag lang zu begleiten.
(Berlin) - Anlässlich eines gemeinsamen Treffens mit den Vertretern der Länder, spezialisierten Internet-Agenturen und dem Behindertenbeauftragten der Bundesregierung am heutigen Mittwoch in Berlin haben die Bundesarbeitsgemeinschaft Hilfe für Behinderte (BAGH), der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) und der Deutsche Verein der Blinden und Seh-behinderten in Studium und Beruf (DVBS) ein Eckpunktepapier vorgelegt, in dem sie die Einführung bundesweit gültiger Standards für barrierefrei zugängliche Internetseiten fordern.





