Verbands-Presseticker
(Eschborn) - Die anhaltend schwache Konjunktur bei Textil und Bekleidung in Deutschland schlägt sich auch in der Außenhandelsbilanz nieder. Die Einfuhren sind in diesem Jahr stärker zurückgegangen als die Ausfuhren. Als Folge hiervon hat sich der Einfuhrüberschuss deutlich verringert. In den ersten neun Monaten sank er um zwölf Prozent auf 5,9 Milliarden Euro.
(Bonn) - Die Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) hat Prof. Dr. Matthias Jarke von der RWTH Aachen für zwei Jahre zum neuen GI-Präsidenten gewählt. Damit steht er ab dem 1. Januar 2004 an der Spitze der rund 25.000 Mitglieder starken, größten Informatikvertretung im deutschsprachigen Raum.
(Bonn) - Der PR-Markt bestätigt die Prognose für ein allgemeines Wirtschaftswachstum mit einer deutlichen Steigerung ihrer Auftragslage und PR-Budgets in 2004. Dies ergab die Auswertung einer Blitzumfrage, die die DPRG Deutsche Public Relations Gesellschaft durchführte.
(Berlin) - Die Endverteilungsunternehmen der deutschen Gaswirtschaft haben auf Basis der Verbändevereinbarung Erdgas ihre Netzzugangsentgelte für den Netzzugang bei Erdgas flächendeckend veröffentlicht. Damit haben sie die Grundlage für mehr Wettbewerb auf dem deutschen Gasmarkt geschaffen. Darauf weist der Bundesverband der deutschen Gas- und Wasserwirtschaft (BGW) mit Nachdruck hin.
(Berlin) - "Das Vorziehen der Steuerreform wurde teuer erkauft. Die Unternehmen zahlen die Zeche." So kommentiert Ludwig Georg Braun, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) den Kompromiss im Vermittlungsausschuss. "Das können auch erste gute Entscheidungen am Arbeitsmarkt nicht ausgleichen. Zusätzliche Impulse für Beschäftigung und Wachstum wird dieser Kompromiss kaum bringen. Denn die Skepsis bleibt - auch wenn zumindest wirtschaftspolitischer Stillstand vermieden wurde!"
(Hamburg) - Wenn die Bundesregierung den Export der Plutoniumfabrik Hanau nach China genehmigt, macht sie sich möglicherweise strafbar. Das geht aus einem juristischen Kurzgutachten hervor, das die Hamburger Kanzlei Günther, Heidel, Wollenteit & Hack im Auftrag von Greenpeace erstellt hat. Das Gutachten weist nach, dass die Bundesregierung bei der Genehmigung des Exports keinen Ermessensspielraum hat.
(Berlin) - Kurz vor Weihnachten sehen viele der ab 2004 geplanten Änderungen schon klarer aus als noch wenige Wochen zuvor dennoch, so der Präsident der Zahnärztekammer Berlin, Dr. Christian Bolstorff, können alle Auskünfte über Neuerungen nur ohne Gewähr gegeben werden: Wir haben erleben müssen, dass es ein endloses Hickhack um Details der geplanten zahnmedizinischen Versorgung gibt."
(Berlin) - Der Reformkompromiss im Vermittlungsausschuss ist zweifellos ein psychologisch wichtiges Signal für die Wirtschaft. Grund zur Euphorie besteht allerdings nicht. Bei der steuerlichen Entlastung kleinerer Einkommen und beim Kündigungsschutz bleibt das Ergebnis des Reformgipfels weit hinter den Erwartungen zurück. Dies sagte der Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW), Mario Ohoven.
(Berlin) - "Insgesamt sind mehr als 200 Projekte bei den forschenden Arzneimittelherstellern so weit fortgeschritten, dass sie bis 2007 zur Zulassung eines neuen Medikaments oder zu einer wesentlichen Zulassungserweiterung für ein existierendes Präparat führen können." So fasste Dr. Andreas Barner, Vorstandsvorsitzender des Verbands Forschender Arzneimittelhersteller (VFA), die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage unter den Mitgliedsfirmen des Verbands zusammen, die am 15. Dezember in Berlin vorgestellt wurde.
(Frankfurt am Main) - Die IG Metall ist bereit - wenn es erforderlich ist - den Spielraum für weitere betriebliche Gestaltungsmöglichkeiten in den Tarifverträgen zu vergrößern. Das sagte der 1. Vorsitzende der IG Metall, Jürgen Peters, am 12. Dezember in Frankfurt. Die IG Metall habe sich nie geweigert, die in Tarifverträgen gesetzten Rahmenbedingungen ständig weiter zu entwickeln; das gelte auch für die Zukunft.





