News

Verbands-Presseticker

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Berufsverband der Kinder- und Jugendärzt*innen e.V. (BVKJ)

(Köln) - Mit einer Plakataktion werden die Kinder- und Jugendärzte ihre Patienten und deren Eltern in den nächsten Wochen informieren, was sie nach der Reform des Gesundheitssystems erwartet. "Wir Kinder- und Jugendärzte werden täglich von Eltern angesprochen, die erhebliche Angst davor haben, dass die medizinische Versorgung ihrer Kinder demnächst unbezahlbar und auch schlechter wird. Diese Angst ist glücklicherweise unbegründet und das werden wir im Einzelnen durch die Plakate erklären“, so Dr med Klaus Gritz, Präsident des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte e.V.

Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V.

(Berlin) - "Damit ist das Sonderopfer Bau vom Tisch, eine komplette Streichung der Eigenheimzulage wird es nicht geben". Mit diesen Worten begrüßte am 2. Oktober in Berlin der Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, RA Michael Knipper, die Vorschläge der Ministerpräsidenten, alle Subventionen in den Jahren 2004 bis 2006 um jeweils 4 Prozent zu senken. Knipper: "Natürlich kann man, wie einige Kritiker dies bereits getan haben, auch an den jetzt vorgelegten Kürzungsvorschlägen wieder im Detail herum mäkeln. Wichtiger ist allerdings, dass es uns endlich gelingt, einen ersten Schritt hin zu einem umfassenden Subventionsabbau auf breiter Front zu tun."

Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller e.V. (VDIK)

(Bad Homburg) - Der Verband der Importeure von Kraftfahrzeugen e.V. (VDIK) fordert die Bundesregierung nachdrücklich auf, den Starttermin für die Lkw-Maut nun endgültig zu verschieben. "Es macht einfach keinen Sinn, mit dem System zu starten, solange nur ein Bruchteil der betroffenen Lkw mit ordnungsgemäß funktionierenden Erfassungsgeräten ausgestattet ist. Dieses System hat nach Aussage aller Beteiligten weiterhin gravierende Mängel", erläutert VDIK-Präsident Volker Lange. Der VDIK hofft nun, dass Toll Collect und das Bundesverkehrministerium gemeinsam einen Termin finden, der diesen Anforderungen endlich gerecht wird.

Deutsche Gesellschaft für Erbrechtskunde e.V. (DGE)

(Bonn) - Jahr für Jahr sterben auf Deutschlands Straßen mehrere tausend Bürger. Nicht selten handelt es sich dabei um den allein verdienenden Familienvater, der aus beruflichen Gründen alljährlich mehrere tausend Kilometer abspult. Zwar ist in vielen Fällen eine Lebensversicherung zugunsten des überlebenden Partners abgeschlossen. An die Errichtung eines Testaments denken, gerade in jüngeren Jahren, jedoch nur wenige. „Dies“, so Wolfgang Kastner, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Erbrechtskunde e.V., „kann bei einem plötzlichen, unvorhergesehenen Tod gravierende rechtliche Auswirkungen haben und zwar dann, wenn der Verstorbene keine Kinder oder Kinder hinterlässt, die noch minderjährig sind."

Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung e.V. (BGL)

(Frankfurt am Main) – Die erneute Verschiebung des Einführungstermins für die Lkw-Maut auf unbestimmte Zeit bewahrt die Bundesrepublik Deutschland vor einem der größten industriepolitischen Flops der Nachkriegsgeschichte. Ein Festhalten am geplanten – bereits verschobenen – Einführungstermin vom 2. 11. 2003 hätte nach dem derzeitig erkennbaren Stand der Soft- und Hardwareintegration nach Meinung des Spitzenverbandes der Transportunternehmer und Kraftwagenspeditionen nur mit einem Fiasko enden können.

k.A.

(Berlin) - Die Stromversorger haben aus Gründen der Versorgungssicherheit sowie aufgrund behördlicher Auflagen immer mehr Leitungen unterirdisch verlegt: Der Kabelanteil am Stromnetz stieg von 1992 bis 2002 von 63 auf 71 Prozent. Die Gesamtlänge der Leitungen wuchs in diesem Zeitraum um 100.000 Kilometer (km) auf knapp 1,6 Millionen km. Das meldet der Verband der Netzbetreiber - VDN - beim Verband der Elektrizitätswirtschaft (VDEW), Berlin. Kabel seien zwar teurer als Freileitungen, dafür aber unempfindlicher gegen Störungen wie Unwetter oder Blitzschlag.

Deutscher Lehrerverband (DL)

(Bonn) - Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes (DL), Josef Kraus, hat am 3. Oktober die jüngsten Äußerungen des Arbeitgeberpräsidenten Dieter Hundt zum Lehrerberuf bzw. zum Weltlehrertag zurückgewiesen. Hundt hatte für eine Aufwertung des Lehrerberufes plädiert, zugleich aber erneut behauptet, es fehle den Lehrern in Deutschland an Praxisnähe sowie an didaktischen und pädagogischen Kompetenzen.

Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW)

(Berlin) - Die deutsche Solarindustrie sieht sich in ihrer Existenz bedroht. Verzögerungen beim Ersatz des ausgelaufenen 100.000 Dächer-Solarstrom-Programms sowie die Ungewißheit darüber, wann eine Auffanglösung greift, verunsichern Banken und Verbraucher. Bereits jetzt spüren die Solarunternehmen eine deutliche Zurückhaltung bei Neuinvestitionen. Damit ist Deutschlands Vorsprung bei der Schlüsseltechnologie Photovoltaik akut in Gefahr, warnen die Unternehmensvereinigung Solarwirtschaft (UVS) und der Bundesverband Solarindustrie (BSi). Beide Verbände vertreten zusammen rund 500 deutsche Solarunternehmen.

Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME)

(Frankfurt am Main) - Der saisonbereinigte BME/Reuters Einkaufsmanager-Index (EMI), Ausgabe Oktober 2003, lag im Berichtsmonat September mit 50.2 zum ersten Mal seit 14 Monaten wieder im Wachstum (August 48.8). Der EMI übertraf zuletzt im Juli 2002 die 50-Punkt-Marke, die Wachstum von Schwäche trennt. Im Mai 2003 war mit 44.8 ein vorläufiger Tiefpunkt erreicht. Seitdem ging es wieder leicht voran, wenngleich noch immer im Bereich konjunktureller Schwäche.

Katholische Arbeitnehmer-Bewegung Deutschlands e.V. (KAB)

(Mainz) - Als einen "sozialen Skandal" bezeichneten Bundestagspräsident Wolfgang Thierse und Essens Weihbischof Franz Grawe auf dem 12. Bundesverbandstag der KAB Deutschlands die hohe Jugendarbeitslosigkeit. Allein im Bistum Essen, so Grawe, fehlen für 25 Prozent der Jugendlichen Lehrstellen. Thierse griff die Wirtschaft an, die nicht mehr in die Zukunft der jungen Menschen und damit in die Gesellschaft investiere. Wenn die Ausbildungsabgabe keine Anreize schaffen sollte, diesen Trend umzudrehen, dann "hieße die Alternative Verstaatlichung der beruflichen Bildung?", betonte Thierse, der dies als die schlechteste Lösung bezeichnete.

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