Verbands-Presseticker
(Bonn) - Computergeneration der Zukunft passt sich stark an die Belange des menschlichen Lebens und Zusammenlebens an. Sie adaptiert sich dynamisch an die jeweiligen Umgebungsbedürfnisse und wird sich selbst konfigurieren, selbst optimieren, selbst heilen und selbst schützen. Zu diesem Ergebnis kommen die Informationstechnische Gesellschaft im VDE (ITG) und die Gesellschaft für Informatik (GI) in ihrem gemeinsamen Positionspapier Der Organische Computer. Die Wissenschaftler der beiden renommierten Gesellschaften haben Visionen zur Computer- und Systemarchitektur im Jahr 2010 entwickelt. Da die Computersysteme der Zukunft lebensähnlich aufgebaut sind, nennt man sie organisch.
(Berlin) - Die Schnittstelle zwischen dem ambulanten und stationären Versorgungsbereich steht vor einer zukunftsweisenden Umstrukturierung. Ein zentraler Bestandteil der Verhandlungen zur Gesundheitsreform 2003 ist die Öffnung der Krankenhäuser für ambulante fachärztliche Leistungen. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) sieht in einer sektorübergreifenden Versorgung die Chance einer stärkeren wettbewerblichen Orientierung des Gesundheitswesens und einer Verbesserung der Patientenversorgung. Im Zuge einer gesundheitspolitisch geplanten Neuordnung sollte daher eine weitergehende Öffnung der Kliniken mit Augenmaß verfolgt werden.
(Mainz) - Der Präsident des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Pfalz Süd e. V., Norbert Schindler, wurde letzte Woche im Rahmen des Deutschen Bauerntages in Freiburg mit einer großen Mehrheit von 91 Prozent als Vizepräsident des Deutschen Bauernverbandes in seinem Amt bestätigt. Gleichzeitig wurde Schindler von den insgesamt vier DBV-Vizepräsidenten der Bundesorganisation zum ersten Vizepräsidenten gewählt. Der Landwirt und Winzer aus Bobenheim am Berg, der seit 1994 auch die Interessen der Landwirte als Bundestagsabgeordneter vertritt, ist bereits seit 1990 Präsident des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Pfalz Süd e. V.
(Berlin) - Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, fordert die Bundesregierung auf, die bestehenden Haftungsregelungen für ehrenamtliche Vorstände von Vereinen und Stiftungen zu präzisieren. Der ehrenamtliche Vorstand eines Vereins oder einer Stiftung haftet unbeschränkt, persönlich und mit seinem gesamten Vermögen - gegenüber der Stiftung bzw. dem Verein als solchen, oder gegenüber Dritten, insbesondere der Finanzverwaltung oder den Sozialversicherungsträgern. Diese Haftungsrisiken sind für ehrenamtlich Engagierte unzumutbar.
(Berlin) - Eine "europäische Chemikalienpolitik mit Augenmaß" fordert der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK). In einem Positionspapier warnt er vor den dramatischen Auswirkungen der geplanten europäischen Chemikalienpolitik auf das gesamte Produzierende Gewerbe. "Die ökonomischen Folgen werden nicht auf die chemische Industrie beschränkt bleiben", so der DIHK. Neu sei, dass auch alle Verwender von chemischen Stoffen mit in den bürokratischen, teuren und aufwändigen Registrierungs- und Zulassungsprozess - kurz "Reach" genannt - mit eingebunden würden.
(Bad Segeberg) - Mit großer Beteiligung von Patientenvertretern und Politikern aus Bund und Land hat die Kassenärztliche Vereinigung Schleswig-Holstein (KVSH) am 9. Juli in Bad Segeberg ihren Meinungs- und Gedankenaustausch über die bevorstehende Gesundheitsreform mit diesen Gruppen fortgesetzt. "Ich bin außerordentlich erfreut über den großen Zuspruch, den wir von allen Beteiligten erhalten haben. Das ermutigt uns, in diesem Sinne weiter zu machen", erklärte KVSH-Chef Dr. Klaus Bittmann nach der Sitzung. Seit Beginn des Jahres trifft sich der KVSH-Vorstand in unregelmäßigen Abständen mit Vertretern von Politik und Patientenverbänden.
(Bonn) - Die notwendige Reform des Gesundheitswesens, die alle Gesellschaftsgruppen betrifft, sowie die beabsichtigten Einschnitte bei den Renten werden angesichts der Haushaltsprobleme auch von den deutschen Bauern und ihren Familien mitgetragen. Keinerlei Verständnis haben die deutschen Bauern jedoch, wenn ihnen ein Sonderopfer abverlangt wird, wie durch die diskutierte Kürzung der Bundesmittel zur landwirtschaftlichen Krankenversicherung um 218 Millionen Euro. Der Deutsche Bauernverband (DBV) lehnt eine solche zusätzliche Belastung strikt ab. Denn die Reduzierung der Bundesmittel würde unmittelbar zu einer drastischen Erhöhung der Beiträge der aktiven Landwirte zur landwirtschaftlichen Krankenversicherung führen.
(Bonn) - Anlässlich einer Fachtagung hat der Verband Deutscher Mühlen e. V. (VDM) vor kurzem Daten über den Pro-Kopf-Verbrauch an Mahlerzeugnissen im abgelaufenen Kalenderjahr vorgelegt.
(Köln) - Der Landesinnungsverband des Gebäudereiniger-Handwerks NRW hat die geplante Reform der Handwerksordnung und den Wegfall des Meisterzwangs für viele Berufe nachdrücklich kritisiert. Einerseits werde "von der Politik gejammert", dass nicht ausreichend viele Ausbildungsplätze im Land bereit stünden, andererseits würden dem Handwerk durch Dumpingpreise und Billiganbieter in Folge der Reform die Möglichkeiten zum Ausbilden entzogen. "Das ist doch paradox. Mit der geplanten Gesetzesinitiative wird dem Gebäudereiniger-Handwerk der Boden für die Ausbildung unter den Füßen weggezogen."
(München) - In den letzten zwölf Monaten sind die Kosten für das Autofahren um 1,1 Prozent gestiegen. Im zweiten Quartal 2003 deutet sich jedoch eine leichte Entspannung an. Der Autokostenindex ist absolut gesehen von 107,2 im März 2003 auf 105,6 Ende Juni gesunken. Im ersten Quartal lag die Teuerungsrate für Autofahrer noch bei 3,2 Prozent. Im gleichen Zeitraum ist auch der Index für die allgemeine Lebenshaltung leicht zurückgegangen und zwar um 0,2 Punkte auf 104,4. Der so genannte Autokosten-Index, den der ADAC gemeinsam mit dem Statistischen Bundesamt vierteljährlich veröffentlicht und der alle Preise rund um das Auto zusammenfasst, wurde letztmalig zum Jahresbeginn 2000 auf die Basis 100 gestellt.





