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Verbands-Presseticker

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Deutscher Sparkassen- und Giroverband e.V. (DSGV)

(Berlin) - „Nur die beiden Verbundsysteme der Sparkassen-Finanzgruppe und der Genossenschaftsbanken werden den Markt kreditwirtschaftlicher Leistungen in seiner gesamten Breite zukünftig erfolgreich bearbeiten können.“ Das sagte der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV), Dr. Dietrich H. Hoppenstedt, am 28. Mai in Schloss Waldthausen bei der Einweihung des Neubaus des Sparkassen- und Giroverbandes Rheinland-Pfalz. “Der dezentrale Verbund ist eines der modernsten Geschäftsmodelle. Durch die arbeitsteilige Bündelung von Entwicklungs- und Abwicklungsaufgaben im Verbund werden geringe Fertigungstiefen und damit günstigere Kostenstrukturen erreicht“, so Hoppenstedt.

Zentralverband des Deutschen Handwerks e.V. (ZDH)

(Berlin) - Die Entscheidung des Bundeskabinetts für einen Gesetzentwurf zur Handwerksordnung kommentiert Dieter Philipp, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH): "Die Gesetzentwürfe zur Handwerksordnung sind keine Modernisierung, sondern eine irreparable Zerschlagung von Strukturen, die auf dem Weg in die Dienstleistungs- und Wissensgesellschaft mehr denn je gebraucht werden. Die Bundesregierung befindet sich damit wieder einmal auf dem Kurs, unausgereifte Maßnahmen zu ergreifen, die sie für populär hält, die sich jedoch schon sehr bald als Flop erweisen werden, weil die Folgen nicht bedacht sind."

ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände

(Berlin) - Als weitere Verschärfung des Generalangriffs auf die unabhängige mittelständische Apotheke wertet Hans-Günter Friese, Präsident der ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände, die am 28. Mai von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt vorgestellten Pläne der Bundesregierung für das Gesundheitssystemmodernisierungsgesetz (GMG). „Das Gesetz ist darauf ausgerichtet, die individuelle, unabhängige Apotheke abzuschaffen,“ betonte Friese. In krassem Gegensatz zur Mittelstandsoffensive von Wirtschaftsminister Clement läute Frau Schmidt mit ihren Plänen ein Mittelstandsvernichtungsprogramm ein.

Deutscher Bauernverband e.V. (DBV)

(Berlin) - An der Landwirtschaft werden die WTO-Verhandlungen nicht scheitern -auch dann nicht, wenn Europa seine Anliegen einer eigenständigen, auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Agrarpolitik selbstbewusst einbringt. Diese Einschätzung teilte der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Gerd Sonnleitner, Bundesminister Wolfgang Clement in einem Schreiben anlässlich des am Wochenende beginnenden G8-Gipfels mit. Die EU-Agrarpolitik sei mit den erfolgten Reformen der Agenda 2000 für die laufenden WTO-Runden deutlich besser aufgestellt als in der vorangegangenen GATT-Runde. Insbesondere mitden USA, so Sonnleitner, gebe es keine gravierenden Gegensätze,abgesehen von rhetorischen Unterschieden.

Bundesverband Deutscher Unternehmensberatungen e.V. (BDU) - Hauptgeschäftsstelle Bonn

(Berlin) - Mittelständische Unternehmen, Banken und Unternehmensberater müssen in ihrer Zusammenarbeit enger zusammenrücken und verstärkt gemeinsame Wege gehen, um die aktuellen und künftigen wirtschaftlichen Herausforderungen des Mittelstands zu meistern. Zu sehr sei das Verhältnis noch von mangelndem Verständnis und durch fehlendes Vertrauen geprägt. Dieses Fazit schlossen Vertreter aller drei Gruppierungen auf einer Veranstaltung in Berlin, die der Bundesverband Deutscher Unternehmensberater BDU e.V. mit Unterstützung des Bundesverbandes des Deutschen Groß- und Außenhandels e.V. (BGA) veranstaltet hatte.

k.A.

(Bonn) - „Der von Ulla Schmidt präsentierte Gesetzentwurf zur Modernisierung des Gesundheitswesens hat eine klare Schieflage“, erklärte der Präsident des Sozialverbandes VdK Deutschland, Walter Hirrlinger, in Berlin. Lediglich Arbeitgeber sowie junge und gesunde Menschen würden im Zuge der Reform entlastet. „Chronisch Kranke, behinderte und ältere Menschen sollen jetzt die Zeche bezahlen“, kritisierte Hirrlinger. Sollte die Gesundheitsministerin tatsächlich die Anhebung der Tabaksteuer in drei Stufen vollziehen, dann rücke der anvisierte Beitragssatz von 13 Prozent in weite Ferne.

Handelsverband Deutschland e.V. - Der Einzelhandel (HDE)

(Berlin) - Im vergangenen Jahr wurden 559.033 Ladendiebstähle erfasst. Das sind 1,8 Prozent mehr als im Jahr 2001, so die Polizeiliche Kriminalstatistik 2002. Damit liegt die Zunahme der angezeigten Delikte - nur diese gibt die Statistik wieder - unterhalb der Steigerungsrate für alle registrierten Straftaten, die Bundesinnenminister Otto Schily mit 2,3 Prozent angegeben hat. "Für den Einzelhandel ist dies aber kein Grund zur Entwarnung, denn die Dunkelziffer der nicht entdeckten, nicht angezeigten und somit auch nicht registrierten Ladendiebstähle liegt nach wie vor bei über 90 Prozent", erklärte am 27. Mai in Berlin Stefan Schneider, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes des Deutschen Einzelhandels (HDE).

ZVEI e.V. - Verband der Elektro- und Digitalindustrie

(Frankfurt am Main) - Zum neuen Vorsitzer des ZVEI-Fachverbandes Bauelemente der Elektronik wurde von der Mitgliederversammlung Peter Bauer (42), Mitglied des Vorstandes der Infineon Technologies AG, gewählt. Dietmar Harting, der den Vorsitz des Fachverbandes während der vergangenen sechs Jahre innehatte, wurde wegen seiner großen Verdienste um die Bauelementeindustrie und wegen seines außerordentlichen persönlichen Engagements zum Ehrenvorsitzer des Fachverbandes gewählt. Harting ist seit 2001 zugleich Präsident des Zentralverbandes Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) e.V..

(BDI) Bundesverband der Deutschen Industrie e.V.

(Berlin) - Wissenschaftsorganisationen und Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) haben sich am 27. Mai gemeinsam an die Öffentlichkeit gewandt, um auf „Priorität für Forschung“ zu drängen. Alarmiert durch den Brain Drain exzellenter junger Forscher in die USA, die Schweiz oder nach Schweden und den rapide wachsenden Negativsaldo in der technologischen Dienstleistungsbilanz von inzwischen 7,5 Mrd. Euro warnte BDI-Präsident Michael Rogowski vor dem „Zukunftsverlust, der Deutschland durch Halbherzigkeiten in der Forschungspolitik droht“. Zusammen mit dem Präsidenten der Hochschulrektorenkonferenz, Professor Klaus Landfried, wies Rogowski darauf hin, dass statt der 3-Prozent-Steigerung im Bundeshaushalt eine 5- bis 7-prozentige Steigerung in den Haushalten von Bund und Ländern erforderlich sei.

IG BAU - Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt

(Frankfurt am Main) - Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt unterstützt die Bundesregierung weitgehend bei den Plänen zur Modernisierung des Handwerksrechtes. "Ziel der Reform muss allerdings sein, dass die Zukunft des Handwerks gesichert wird und unsere Kollegen verbesserte Aufstiegschancen bekommen", sagte IG BAU-Vorstandsmitglied Dietmar Schäfers. Auch bei zulassungspflichtigen Handwerken ist es nach Ansicht von Schäfers nicht unbedingt erforderlich, dass der Betriebsinhaber Meister ist. Dieser könne auch angestellt werden. Ein fachlich einschlägiger Geselle, der mindestens sechs Jahre in leitender Tätigkeit in diesem Beruf beschäftigt war, müsse zukünftig Rechtsanspruch auf Ausübung eines zulassungspflichtigen Handwerks bekommen.

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