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Verbands-Presseticker

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Deutsches Rotes Kreuz e.V. (DRK) - Generalsekretariat

(Berlin) - Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) setzt trotz der chaotischen Zustände in Bagdad seine Arbeit in der irakischen Hauptstadt fort. IKRK-Ingenieure haben Wasseranlagen und Notstromaggregate repariert die von Randalierern zerstört worden sind. Zur Zeit arbeitet das IKRK in Bagdad vor allem an der Wiederherstellung der Wasser- und Stromversorgung. Die Wasserversorgung für den größten Krankenhauskomplex in Bagdad, „Medical City“, konnte am Wochenende zu 50 Prozent wieder hergestellt werden. Das IKRK verhandelt mit den amerikanischen Streitkräften, um das Wasserwerk vor weiterem Vandalismus zu schützen. Das IKRK hat auch Reparaturen an anderen Strom- und Wasserversorgungsanlagen in Bagdad durchgeführt.

Bundesverband deutscher Banken e.V. (BdB)

(Berlin) - Das Frühjahrsgutachten der wirtschaftswissenschaftlichen Forschungsinstitute unterstreicht nach Auffassung des Bundesverbandes deutscher Banken (BdB) eindringlich den Ernst der wirtschaftlichen Lage in Deutschland. Selbst nach einer konjunkturellen Belebung im zweiten Halbjahr 2003 rechnen die Forscher nur mit einem sehr schwachen Wirtschaftswachstum im kommenden Jahr, was die Zahl der Arbeitslosen auch 2004 steigen lässt. Völlig zu Recht werden im Gutachten daher schnelle und vor allem konsistente Reformen am Arbeitsmarkt, in der Finanzpolitik und in den sozialen Sicherungssystemen angemahnt. Nur so lässt sich die hohe Verunsicherung von Investoren und Konsumenten wieder abbauen.

Deutscher Reiseverband e.V. (DRV)

(Düsseldorf) - Der Deutsche Reisebüro und Reiseveranstalter Verband (DRV) begrüßt die Billigung des Steuerkompromisses aus dem Vermittlungsausschuss durch Bundestag und Bundesrat vom vergangenen Freitag. “Damit ist die Aufhebung der Umsatzsteuerbefreiung für grenzüberschreitende Passagierflüge vom Tisch, wie sie die Koalitions-Fraktionen im Entwurf des sogenannten Steuervergünstigungsabbaugesetzes vorgesehen hatten”, freute sich DRV-Präsident Klaus Laepple (Reisebüro Kö 27 GmbH, Düsseldorf) über die erfolgreiche Lobbyarbeit der Branche: An der bisherigen Regelung werde sich nichts ändern. Die ursprünglich vorgesehene Besteuerung, so Klaus Laepple weiter, hätte sowohl bei betroffenen Unternehmen als auch der Finanzverwaltung einen unzumutbaren administrativen Aufwand zur Folge gehabt.

AOK - Bundesverband

(Bonn) - Versicherungsfremde Leistungen belasten die Kassen jährlich mit bis zu vier Milliarden Euro. Dies entspricht rund 0,5 Beitragssatzpunkten. Die Bereitstellung dieser Leistungen ist aus Sicht der AOK zwar familien- und sozialpolitisch unverzichtbar, sollte aber gesamtgesellschaftlich finanziert werden. Auch die Rürup-Kommission hat sich jetzt für eine Steuerfinanzierung versicherungsfremder Leistungen ausgesprochen. "Die gesetzlichen Kassen wollen diese Aufgabe auch künftig anbieten. Sie könnten dies dann im Auftrag des Staates tun", so Dr. Hans Jürgen Ahrens, Vorstandsvorsitzender des AOK-Bundesverbandes.

Bitkom e.V.

Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) begrüßt, dass der Deutsche Bundestag am vergangenen Freitag über den Gesetzentwurf zur Regelung des Urheberrechts in der Informationsgesellschaft in zweiter und dritter Lesung abgestimmt hat. Ziel der Novellierung war, die EU-Richtlinie zur Harmonisierung bestimmter Aspekte des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte in der Informationsgesellschaft umzusetzen. BITKOM kritisiert allerdings, dass sich der Bundestag dabei im Wesentlichen auf reine Pflichterfüllung beschränkt hat. Der ITK-Branche gehen die Änderungen nicht weit genug. Deshalb setzt BITKOM nun große Erwartungen in die schnelle Umsetzung des so genannten „zweiten Korbs“ der Urheberrechtsreform, den die Bundesregierung in der zweiten Jahreshälfte angehen will.

Bundesverband Medizintechnologie e.V. (BVMed)

(Berlin) - „Wir müssen den Weg der reinen Kostendämpfungspolitik verlassen und den Wachstumsmarkt Gesundheit mit all seinen Möglichkeiten begreifen.“ Das fordert der Bundesverband Medizintechnologie, BVMed, in seinem jetzt veröffentlichten Jahresbericht 2002/03. Nur eine grundlegende Neugestaltung des Gesundheitswesens mit mehr Wettbewerb, mehr Eigenverantwortung der Versicherten und marktorientierten Beziehungen könnten eine bezahlbare und qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung sicherstellen, heißt es in der 24-seitigen Bilanz- und Ausblickbroschüre des Verbandes. 2003 müsse das Jahr der Reformen sein, nicht des ‚Weiter so’ im Gesundheitswesen.

SPECTARIS. Deutscher Industrieverband für Optik, Photonik, Analysen- und Medizintechnik e.V.

(Köln) - Die Analysen-, Bio- und Labortechnik musste im vergangenen Jahr auf dem Inlandsmarkt Einbrüche von durchschnittlich 6,5 Prozent hinnehmen. Preisbereinigt dürfte das Inlandsgeschäft somit um 9 bis 10 Prozent gegenüber 2001 zurückgegangen sein. Etwas erfreulicher gestaltete sich nach Erhebungen von SPECTARIS im vergangenen Jahr das Auslandsgeschäft mit einem Anstieg von durchschnittlich 2,5 Prozent. Die deutsche Industrie für Analysen-, Bio- und Labortechnik hat sich international auf anspruchsvolle High-Tech-Produkte in Nischenmärkten konzentriert. Bei einem Jahresumsatz von fast 2,2 Mrd. Euro beträgt die überdurchschnittliche Exportquote rund 60 Prozent. Dies darf zweifelsfrei als Beweis für internationale Wettbewerbsfähigkeit gewertet werden.

Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie e. V. (BDH)

(Köln) - Die deutsche Heizungsindustrie zeigt sich positiv überrascht von dem Ergebnis der ISH 2003. „Die wichtigste internationale Leistungsschau für die Heizungsindustrie trotzte erfolgreich der wirtschaftlichen Lage in Deutschland und dem schwierigen internationalen Umfeld“, so Dr. Heinrich Schulte, Präsident des BDH. „Zuversicht und Optimismus kennzeichnen die Äußerungen meiner Kollegen in den Mitgliedsunternehmen des BDH. Allgemein werden Impulse für den deutschen Markt, besonders aber auch neue Geschäftsfelder auf internationalen Märkten, erwartet.“ Zur positiven Einschätzung des BDH führten im Wesentlichen drei Faktoren: Zum ersten lag die Anzahl der nationalen Besucher im erwarteten Rahmen. Zum zweiten erhöhte sich der Anteil der ausländischen Besucher, und zum dritten wurde das vom BDH gemeinsam mit der Messe Frankfurt erarbeitete Messekonzept „Gebäude- und Energietechnik“ konsequent von der Messegesellschaft, besonders aber auch von den Ausstellern, umgesetzt.

Stiftung Deutsche Krebshilfe

(Bonn) - „Die Rahmenkonvention zur Tabakkontrolle der Weltgesundheitsorganisation bietet eine historische Chance, die Gefahren des Rauchens effektiv zu verringern“, schreibt Frau Professor Dr. Dagmar Schipanski, Präsidentin der Deutschen Krebshilfe, gestern in einem offenen Brief an den Bundeskanzler. Auch die Präsidenten der Bundesärztekammer, der Deutschen Herzstiftung, der Deutschen Krebsgesellschaft und der Deutschen Lungenstiftung betonen in offenen Briefen: „Die Bundesregierung steht in der Pflicht, diese internationale Konvention zu unterzeichnen!“ Bislang haben die Regierungsvertreter Deutschlands den ausgehandelten Konventionstext abgelehnt mit der Begründung, sie hätten Vorbehalte gegen die Bestimmungen zur Tabakwerbung – als einziges Land in Europa. Dabei sind die Bedenken durch eine Neufassung des Abkommenstextes ausgeräumt worden.

k.A.

(Hannover) - Unterhaltungselektronik spielte im Jahr 2002 nicht nur die wichtigste Rolle im Gesamtmarkt für Consumer Electronics (CE), sie trotzte der konjunkturellen Talfahrt auch besser als andere Branchen. Fernsehgeräte, DVD Spieler, HiFi Anlagen, Videospiele, Autoradios etc. waren und sind gefragt. Rund 9,25 Milliarden Euro gaben die Bundesbürger für diese Produkte aus. Das waren lediglich 1,5 Prozent weniger als im Jahr 2001. Deutlicher, so Dr. Rainer Hecker, der Aufsichtsratsvorsitzende der Gesellschaft für Unterhaltungs und Kommunikationselektronik (gfu), war der Rückgang im Markt für privat genutzte Computertechnik. Hier sanken die Umsätze von 8,1 auf 7,8 Milliarden Euro, das heißt um mehr als drei Prozent.

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