News

Verbands-Presseticker

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Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie e.V. (BDLI)

(Berlin) - Trotz des schwierigen Marktumfeldes konnte die EADS im Jahr 2002 mit einem EBIT (Gewinn vor Zinsen und Steuern) von 1,426 Milliarden Euro einen wirtschaftlichen und finanziellen Erfolg vermelden, wie der Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie e.V. (BDLI) mitteilt. Die Divisionen Airbus und Aeronautics leisteten die größten Beiträge zum Ergebnis. Die Raumfahrtsparte der EADS verzeichnete dagegen ein negatives EBIT von minus 268 Millionen Euro. Aufgrund der anhaltend schwachen Marktsituation in der Raumfahrt wurden hohe Risikorückstellungen gebildet, vor allem für Restrukturierungen und Abschreibungen.

Deutscher Reiseverband e.V. (DRV)

(Berlin) - Der Vorstand des Deutschen Reisebüro und Reiseveranstalter Verbands (DRV) hat dem Reisebüro-Bahn-Beirat (RBB) bereits Ende März 2003 die Zusammenarbeit aufgekündigt. Mit der Neuberufung eines DRV-Bahnausschusses will der Branchenverband die Interessenvertretung der Agenturen gegenüber der Deutschen Bahn AG intensivieren. Zwei Überlegungen seien für die Vorstands-Entscheidung ausschlaggebend gewesen, erläuterte DRV-Präsident Klaus Laepple heute.

Deutscher Steuerberaterverband e.V. (DStV)

(Berlin) - Der Deutsche Steuerberaterverband e.V. (DStV) hat mit Erfolg den Mittelstand verteidigt und die Streichung von Belastungen für den Mittelstand aus dem Steuervergünstigungsabbaugesetz erreicht. Das von Bundestag und Bundesrat am 11. April 2003 verabschiedete Gesetz enthält nur noch Fragmente der geplanten Belastungen, die jetzt vor allem die großen Konzerne treffen. Nachteilige Änderungen wie zum Beispiel bei der Dienstwagenbesteuerung und der Eigenheimzulage wurden verhindert. Heftig Kritik übt DStV-Präsident Jürgen Pinne aber am beschlossenen Moratorium zum Körperschaftsteuerguthaben. Es verbietet Unternehmen, alte Guthaben aus der Körperschaftsteuer in den Jahren 2003, 2004, 2005 auszuschütten, und stellt einen unzulässigen Eingriff in das Vermögen dar.

Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V.

(Berlin) - "Die Vergabe öffentlicher Aufträge nach dem bestehenden System hat sich bewährt und muss erhalten bleiben!" Dies erklärte der Vizepräsident des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, Dipl.-Ing. Heinz A. Schüssler, heute in Berlin. Schüssler kritisierte damit Pläne der Bundesregierung, die Vergabeordnung (VOB/A) für öffentliche Bauaufträge im Rahmen des "Masterplans Entbürokratisierung" abzuschaffen und durch eine Rechtsverordnung zu ersetzen. Das bedeute mehr statt weniger Bürokratie und würde die praxisnahe und sachverständige Ausgestaltung des materiellen Vergaberechts am Bau faktisch beenden. Gleichzeitig begrüßte Schüssler die Absicht der Bundesregierung, das Vergaberecht zu "verschlanken" und bot dabei die offene und konstruktive Mitarbeit der Deutschen Bauindustrie an.

DIHK - Deutscher Industrie- und Handelskammertag e.V.

(Berlin) - Mit dem Start der dritten Auflage des Exportförderungsprogramms "EU Gateway to Japan" setzt die Europäische Kommission eines ihrer erfolgreichsten Programme fort. Dies teilt der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) gestern mit. Zum Auftakt präsentieren sich in dieser Woche in Japan 23 europäische klein- und mittelständische Unternehmen, darunter 7 deutsche Hersteller von medizintechnischen Produkten. Im weiteren Verlauf des Programms werden 2003 bis 2006 mehr als 900 Unternehmen aus 8 Branchen für eine Teilnahme an den einwöchigen Veranstaltungen in Japan ausgewählt. Sie erhalten inhaltliche, logistische und finanzielle Hilfe beim Markteinstieg.

Verband der Automobilindustrie e.V. (VDA)

(Frankfurt am Main) - Die Automobilkonjunktur ist im ersten Quartal geprägt durch ein anhaltend erfolgreiches Exportgeschäft der deutschen Hersteller. Im ersten Quartal kam es zu einem um 9 Prozent höheren Ausfuhrvolumen. Im März wurden mit 326.400 Pkw 10 Prozent mehr Fahrzeuge im Ausland abgesetzt als ein Jahr zuvor. Damit schneiden die deutschen Pkw-Hersteller, trotz Unsicherheiten auf einigen wichtigen Exportmärkten, weiterhin relativ gut ab. So konnten sie z. B. im ersten Quartal in den USA knapp 2 Prozent mehr Pkw verkaufen, während der gesamte US-Markt um 4 Prozent zurück ging; der Marktanteil der deutschen Hersteller stieg damit von 9,6 auf 10,2 Prozent. Auch in vielen westeuropäischen Ländern konnten die deutschen Hersteller zulegen.

DIHK - Deutscher Industrie- und Handelskammertag e.V.

(Berlin) - Anlässlich der Klausurtagung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion zur Novellierung des Berufsbildungsgesetzes am 15. April in Potsdam spricht sich die Wirtschaft gegen eine grundlegende Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) aus. Die Wirtschaft sieht keinen Anlass für die grundlegende Überarbeitung eines Gesetzes, das sich in der Praxis bewährt hat. Eine spürbare Erweiterung des Angebots an betrieblichen Ausbildungsplätzen kann in diesem Jahr und auch in den Folgejahren mit Sicherheit nicht über Gesetzesänderungen erreicht werden. Statt dessen sind alle geeigneten Ansätze für eine Verbesserung der Rahmenbedingungen für eine betriebliche Berufsbildung zu verstärken. Hierzu gehört dringend, die Qualität des allgemeinbildenden Schulsystems zu steigern, um die mangelnde Ausbildungsreife als Ausbildungshemmnis zu beseitigen. Die Berufsschulen müssen durch einen Investitionsschub zu leistungsfähigen, modernen Partnern der Betriebe in der dualen Ausbildung entwickelt werden.

(AWO) Arbeiterwohlfahrt Bundesverband e.V.

(Berlin) - „Wehrdienst und ziviler Ersatzdienst sind ein gleichwertiger Dienst in der Bürgergesellschaft“, hoben in einem Meinungsaustausch Bundesverteidigungsminister Peter Struck und für die AWO das geschäftsführende Bundesvorstandsmitglied Rainer Brückers hervor. Anlass für das Gespräch waren die bekannt gewordenen Überlegungen zur Verkürzung des Grundwehrdienstes und die sich daraus ergebenden Konsequenzen für den zivilen Ersatzdienst. Die mögliche weitere Verkürzung des Grundwehrdienstes bzw. die generelle Debatte um Wehrpflicht oder Berufsarmee sei letztendlich eine politische Entscheidung des Parlamentes betonte Brückers, aber es sei gerechtfertigt und wünschenswert, wenn sich Bürger und Bürgerorganisationen an dieser Diskussion aktiv beteiligten.

Handelsverband Deutschland e.V. - Der Einzelhandel (HDE)

(Berlin) - Nach aktuellen Meldungen bereitet Bundesfinanzminister Hans Eichel eine Mehrwertsteuererhöhung vor, um so die Löcher im Haushalt zu stopfen. Dazu erklärte gestern in Berlin der Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes des Deutschen Einzelhandels (HDE), Holger Wenzel: "Eine Erhöhung der Mehrwertsteuer darf es nicht geben. Der Einzelhandel vertraut auf Bundeskanzler Schröder, der in seiner Regierungserklärung einer Mehrwertsteuererhöhung eine klare Absage erteilt hat. Aber schon allein die immer wieder angefachte Diskussion über eine höhere Verbrauchsteuer ist schädlich. Sie erschüttert das labile Verbrauchervertrauen und belastet das wirtschaftliche Klima im Einzelhandel."

Deutscher Sparkassen- und Giroverband e.V. (DSGV)

(Berlin) - Rechtzeitig vor dem Stichtag 22.04.2003 haben Sparkassen und Landesbanken die Umstellung ihrer Systeme von der Wertpapierkennnummern (WKN) auf die neue, international verwendbare „International Securities Identification Number“ (ISIN) abgeschlossen. Zusätzliche Maßnahmen sichern nun einen reibungslosen und kundenfreundlichen Übergang. Bereits seit geraumer Zeit haben Sparkassen und Landesbanken größtenteils auf Depotauszügen und Orderabrechnungen ihren Kunden neben der Wertpapierkennnummern parallel auch die ISIN informativ ausgewiesen. Um die Kunden in der Übergangsphase zu unterstützen, werden weitere Hilfestellungen angeboten.

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