Verbands-Presseticker
(Berlin) - Immer häufiger werden K.O.-Tropfen verwendet, um die dann bewusstlosen Opfer beispielsweise sexuell zu missbrauchen. Das International Narcotics Control Board (ICBN) warnt in seinem kürzlich veröffentlichten Jahresbericht vor der Zunahme von Verbrechen mit K.O.-Tropfen. Laut INCB-Bericht setzen Kriminelle zunehmend illegale Arzneimittel ein, die ohne Verschreibung oder Zulassung über das Internet oder Callcenter verkauft wurden. "Auch bei den Frauennotrufen und -beratungsstellen berichten immer mehr Frauen von sexuellen Übergriffen im Zusammenhang mit K.O.-Tropfen", so Katja Grieger vom Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe Frauen gegen Gewalt e.V. K.O.-Tropfen machen willenlos und bewegungsunfähig. Erika Fink, Präsidentin der Bundesapothekerkammer, fordert drastische Maßnahmen und eine stärkere gesellschaftliche Wahrnehmung: "Dieses Thema muss stärker in den öffentlichen Fokus rücken. Und das internationale kriminelle Dealen mit Arzneimitteln muss besser kontrolliert und strenger bestraft werden."
(Berlin) - "Die Gasunternehmen in Deutschland verfügen über zuverlässige Sicherheitsmechanismen, mit denen sie die Versorgung gewährleisten. Deshalb sollten die Unternehmen auch in Zukunft die Verantwortung für eine sichere Erdgas-Versorgung behalten. Überlegungen, niedrige Schwellen für ein Eingreifen von staatlichen Institutionen festzulegen, sind aus unserer Sicht kontraproduktiv", sagte Hildegard Müller, Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) anlässlich der heutigen (18. März 2010) abschließenden Sitzung des Industrieausschusses des Europäischen Parlaments zur geplanten Gasversorgungssicherheits-Verordnung der Europäischen Union. Der heute (18. März 2010) vom Industrieausschuss hierzu verabschiedete Bericht ist eine entscheidende Grundlage bei der konkreten Ausformulierung der Verordnung.
(Bonn) - Über den aktuellen Stand der Bologna-Reform in Deutschland informiert das neue Online-Portal "BolognaNet". Unter www.bolognanet.hrk.de hat die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Damit will sie einen schnellen Überblick über Fakten und Diskussionen schaffen.
(Hamburg) - "Für das Gastgewerbe in Deutschland mit einer Million Beschäftigten muss der Gesetzgeber die Blockadehaltung des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA) aufbrechen und einen branchenübergreifenden, gesetzlichen Mindestlohn von mindestens 7,50 Euro einführen", fordert die stellvertretende Vorsitzende der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), Michaela Rosenberger.
(Frankfurt am Main) - Die IG Metall und der Gesamtbetriebsrat der Siemens AG lehnen die heute (18. März 2010) vorgelegten Restrukturierungspläne der Siemens AG für den Bereich Siemens IT Solutions and Services (SIS) entschieden ab. Die Arbeitnehmervertreter kritisieren, dass trotz ihrer wiederholten, nachdrücklichen Forderungen kein tragfähiges wirtschaftliches Konzept für SIS existiert. Zudem befürchten wir, dass die aktuellen Pläne nur die jahrelange Abfolge von Restrukturierungen fortsetzen, die vor allem aus Kostensenkungen bestehen.
(Berlin) - Gläubiger sehen sich in Insolvenzverfahren von vielen wichtigen Entscheidungen ausgeschlossen. Leere Säle bei den Gläubigerversammlungen bei Arcandor, Karstadt und Quelle sprechen Bände. Gläubiger werden erstmals eingeladen an Entscheidungen mitzuwirken, wenn seit einer Insolvenzantragstellung schon 5 bis 6 Monate vergangen sind.
(Berlin) - Der Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft (BDWi) begrüßt die Ankündigung der Bundesregierung, bald ein Konzept für eine Steuerreform vorzulegen. Der BDWi fordert nachdrücklich, die Unternehmen auch durch den Abbau von Bürokratie zu entlasten.
(Berlin) - Zur aktuellen Renten-Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaft (DIW) erklärt SoVD-Präsident Adolf Bauer: Die DIW-Studie zeigt, in welchem dramatischen Ausmaß die Renten in Ostdeutschland künftig sinken werden. Zudem belegt die Studie, wovor der SoVD bereits seit langem gewarnt hat - insbesondere Niedriglohnbeschäftigte und Langzeitarbeitslose sind betroffen und müssen mit drastischen Einbußen rechnen. Jetzt kommt es darauf an, den Kampf gegen die Gefahr der Altersarmut wirksam und zielgerichtet aufzunehmen.
(Berlin) - Zahlreiche Experten aus Klimaforschung und Stiftungswesen diskutieren heute (18. März 2010) auf einem Klima-Sonderkongress des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen in Berlin über den Beitrag deutscher Stiftungen zum Klimaschutz.
(Düsseldorf) - Die aktuelle VDI-Stellungnahme "Klimaschutz und Energiepolitik" bietet Ziele und Handlungsbedarf für eine CO2-arme Energieversorgung und -nutzung in Deutschland und soll in der politischen Debatte als Orientierung dienen. Im Rahmen eines Gespräches im Bundeskanzleramt überreichten VDI-Präsident Prof. Bruno O. Braun und VDI-Direktor Dr. Willi Fuchs Bundeskanzlerin Angela Merkel am 10. März das neue VDI-Positionspapier. Schwerpunkte bilden die Bereiche Energieversorgung, Industrie, Gebäude, Antriebstechniken für den Straßenverkehr und Energieforschung.








