News

Verbands-Presseticker

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Verbraucherzentrale Sachsen e.V.

(Leipzig) - Nach einem langen Arbeitsleben beginnt mit dem Ruhestand ein völlig neuer Lebensabschnitt. Für viele ist es der Start in ein unbeschwertes Leben, die Ausübung von Hobbys, Reisen und neuen Aufgaben. Doch der Einstieg in die Rente muss auch vorbereitet werden. Mindestens zwölf Monate vor Rentenbeginn sollten künftige Ruheständler beginnen, sich Gedanken rund um Finanzen, Recht und Vorsorge zu machen. Wie möchte ich im Alter leben und wohnen? Wie komme ich mit meinen Finanzen klar? Wie wird die Rente besteuert?

Berufsverband Deutscher Internistinnen und Internisten e.V. (BDI)

(Wiesbaden) - Auf seiner konstituierenden Sitzung hat das Junge Forum im BDI (JFBDI) eine grundlegende Analyse der Arbeitsbedingungen der jungen Ärztinnen und Ärzte in den Krankenhäusern vorgenommen. Der neu gegründete BDI-Arbeitskreis will die Kreativität der Studentinnen und Studenten sowie der Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung zum Facharzt für Innere Medizin nutzen, um die Arbeitsbedingungen für die Weiterbildung nachhaltig zu verbessern.

Erwerbslosen Forum Deutschland

(Bonn) - Das Erwerbslosen Forum Deutschland betrachtet die von Bundesaußenminister und FDP-Chef, Guido Westerwelle aufgezwungene Hartz IV-Debatte als "furchtbaren Sozialrassismus". Ähnlich dem früheren und inzwischen verstorbenen FPÖ-Chef bedient sich Westerwelle in seinen Äußerungen einer höchstgefährlichen Kombination aus Sozialdarwinismus und sozialer Demagogie, deren einziger Zweck die Ressentimentbildung der unteren Einkommensbezieher gegen Hartz IV-Bezieher ist. Dabei überdeckt er, dass es der FDP keineswegs um soziale Gerechtigkeit geht, sondern nur um den weiteren Abbau des Sozialsystems, während gleichzeitig Stundenlöhne von vier Euro mit zehn Prozent besteuert werden sollen, während die oberen Einkommensbezieher noch mehr entlastet werden. "Ich bin über das Draufhauen auf Hartz IV-Bezieher entsetzt, während gleichzeitig sich Stimmen aus der FDP mehren, die sich gegen den Ankauf der sogenannten Steuersünden-CDs aus der Schweiz wenden. Hier zeigt sich die wahre Gesinnung der FDP, so Martin Behrsing in Bonn.

Marburger Bund - Verband der angestellten und beamteten Ärztinnen und Ärzte Deutschlands e.V. - Bundesverband

(Berlin) - In großformatigen Anzeigen geht die Deutsche Rentenversicherung (DRV) inzwischen auf die Suche nach Ärztinnen und Ärzten für ihre Rehabilitationskliniken und Sozialmedizinischen Dienste. Damit straft sie ihre eigenen Worte Lügen, nach denen es in den DRV-Einrichtungen keine nennenswerten Stellenbesetzungsprobleme gebe. Bemerkenswert ist aber nicht allein der Umfang und die Anzahl der Stellenanzeigen, die in den vergangenen Wochen geschaltet wurden, sondern auch die Tatsache, dass die DRV Bund offen lässt, nach welchem Tarif die DRV-Ärzte bezahlt werden sollen. In einer großen Sammelanzeige der DRV Bund, die am 12. Februar im "Deutschen Ärzteblatt" erschien, heißt es lediglich: "Wir bieten eine leistungsgerechte Bezahlung". Davon ist die DRV Bund allerdings meilenweit entfernt. "Die DRV Bund weiß, dass ein ehrlicher Hinweis auf den DRV-Billigtarif Ärzte geradezu abschreckt. Deshalb verschleiert sie die tatsächlichen Verhältnisse und nennt die Dinge nicht beim Namen", so Armin Ehl, Hauptgeschäftsführer des Marburger Bundes.

Deutsche Kinderhilfe - Die ständige Kindervertretung e.V.

(Berlin) - Das gestrige (15. Februar 2010) Urteil des Hamburger Oberlandesgerichtes hat in wünschenswerter Klarheit ein Urteil des Amtsgerichts Hamburg aufgehoben, das eine fatale Signalwirkung an die pädokriminelle Szene gesandt hatte. Die Anweisung in den einschlägigen Chats "Nur verlinken, nicht Herunterladen!" ist endlich kein Grund mehr für Straffreiheit.

Verband kommunaler Unternehmen e.V. (VKU) / Abfallwirtschaft und Stadtreinigung (VKS)

(Berlin) - "Eine Umsatzsteuerpflicht für kommunale Abfallwirtschaftsbetriebe wird in einigen Regionen zu Gebührenerhöhungen führen, ohne dass der Bürger einen Nutzen daraus zieht", kommentiert Dr. Rüdiger Siechau, Vorstandsvorsitzender des VKS im VKU, die jüngsten Verlautbarungen des Bundesverbandes der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft (BDE).

(vzbv) Verbraucherzentrale Bundesverband e.V.

(Berlin) - Zeitungsverlage dürfen ihren Kunden auf dem Teilnahmecoupon für Gewinnspiele keine vorformulierte Erklärung unterschieben, mit der sie pauschal der Nutzung ihrer Daten für Werbezwecke zustimmen. Das hat das Landgericht Berlin nach einer Klage des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) gegen den Axel-Springer-Verlag entschieden. Die Richter stellten klar, dass eine solche Nutzung persönlicher Daten nur erlaubt ist, wenn der Kunde klar und eindeutig darüber informiert wurde, mit welcher Werbung er rechnen müsse.

ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände

(Berlin) - Die Einschränkung des Kochsalzkonsums kann den Blutdruck senken. Etwa die Hälfte der Menschen mit hohem Blutdruck ist kochsalzsensitiv, reagiert also mit einer Blutdrucksteigerung auf eine zu hohe Zufuhr von Kochsalz. Dies ist unter anderem genetisch bedingt. Die betroffenen Menschen sollten maximal 5 Gramm Kochsalz pro Tag zu sich nehmen. Das senkt den Blutdruck um bis zu 4 mmHg, zudem wirken auch die blutdrucksenkenden Medikamente besser. Nicht empfohlen wird ein Salzverzicht dagegen bei Untergewichtigen und Schwangeren.

ZVEI e.V. - Verband der Elektro- und Digitalindustrie

(Frankfurt am Main) - Die deutsche Elektroindustrie zeigt trotz der Wirtschaftskrise relative Stärke im Export. Der Rückgang der Elektro-Ausfuhren ist mit 17 Prozent deutlich geringer ausgefallen als im Verarbeitenden Gewerbe insgesamt. Hier musste 2009 ein Rückgang von fast einem Viertel verzeichnet werden. "Die Elektroindustrie hat im vergangenen Jahr von allen Industriebranchen am meisten exportiert", betonte Dr. Klaus Mittelbach, Vorsitzender der ZVEI-Geschäftsführung. "Damit steht die Elektroindustrie heute für ein Achtel aller deutschen Ausfuhren. In den vergangenen zehn Jahren haben sich die Exporte der Branche verdoppelt." Das Exportvolumen der deutschen Elektroindustrie ist 2009 auf 120 Mrd. Euro zurückgegangen. Im Vor-Krisenjahr 2008 lag es bei knapp 145 Mrd. Euro.

DIE FAMILIENUNTERNEHMER e.V.

(Berlin) - DIE FAMILIENUNTERNEHMER fordern die Bundesregierung auf, keine neuen Mindestlöhne für das Dachdecker- und Gebäudereinigerhandwerk festzuschreiben. Bundeswirtschaftsminister Brüderle sollte dagegen sein Vetorecht nutzen. "Die bestehenden gesetzlichen Regelungen zum Mindestlohn sollten laut Koalitionsvertrag bis Oktober 2011 evaluiert werden. Es macht keinen Sinn, jetzt in zwei Branchen neue Genehmigungen mit erhöhten Sätzen zu erteilen, bevor man die Überprüfung abgeschlossen hat. Mindestlöhne sind ein Förderprogramm für mehr Schwarzarbeit und führen zu höherer Dauerarbeitslosigkeit bei niedrigqualifizierten Menschen. Es kann nicht angehen, dass in Deutschland nur noch Akademiker arbeiten können", erklärte Patrick Adenauer, Präsident von DIE FAMILIENUNTERNEHMER.

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