Verbands-Presseticker
(Berlin) - Der Hightech-Verband BITKOM hat die Auswahl des Spitzenclusters "Software-Innovationen für das digitale Unternehmen" begrüßt. Aus dem Wettbewerb des Bundesforschungsministeriums ist die Region um die Städte Darmstadt, Kaiserslautern, Karlsruhe, Saarbrücken und Walldorf als einer von fünf Siegern hervorgegangen. "Der Südwesten Deutschlands hat sich in der Entwicklung von Unternehmens-Software einen weltweiten Spitzenplatz erobert", sagte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. "Der Software-Cluster ist ein Leuchtturm mit internationaler Strahlkraft." Das vorhandene Know-how müsse gestärkt und ausgebaut werden. Laut Scheer muss es Ziel sein, mehr deutsche Software-Unternehmen international wettbewerbsfähig zu machen. Dazu soll auch die vom BITKOM angestoßene `Software-Initiative´ beitragen. Kernelemente sind ein Ausbau der Software-Forschung, die Einrichtung eines Software-Fonds und eine Stärkung der Hochschulausbildung in der Informatik. Scheer: "Die Förderung durch die Bundesregierung ist ein wichtiger Schritt, um weltweit für die deutschen Software-Cluster zu werben und internationales Top-Personal anzuziehen." In Deutschland arbeiten aktuell rund 518.000 Beschäftigte im Bereich Software und IT-Dienste. Das sind rund 80.000 mehr als im Jahr 2004.
(Berlin) - Der Jahreswirtschaftsbericht 2010 belegt, dass der massive gesamtwirtschaftliche Konjunktureinbruch zwar gestoppt werden konnte, aber der Weg aus dem Tal langwierig und beschwerlich bleiben wird. Der für die Handwerkswirtschaft wichtige private Verbrauch wird der Prognose der Bundesregierung zufolge sogar schrumpfen.
(Berlin) - Die neue Wachstumsprognose der Bundesregierung im Jahreswirtschaftsbericht deckt sich mit dem Stimmungsbild aus den regelmäßigen Unternehmerumfragen, die DIE FAMILIENUNTERNEHMER unter ihren Mitgliedern erhoben haben. "Von einer Kreditklemme kann derzeit nicht die Rede sein. Wir sehen auch eine leichte Erholung bei den exportorientierten Branchen. Um die 1,4 Prozent Wachstum zu verstetigen, muss die Bundesregierung mutig eine wachstumsorientierte Politik starten. Hier sollte sie sich neben einer konsequenten Haushaltskonsolidierung insbesondere darauf konzentrieren, die Eigenkapitalbasis und die Liquidität der Unternehmen zu stärken", erklärte Patrick Adenauer, Präsident von DIE FAMILIENUNTERNEHMER.
(Berlin) - Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) erwartet von der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL), bei den Verhandlungen über eine neue Entgeltordnung (L-ego) für Lehrkräfte "einen Zahn zuzulegen". Ohne konkretes Ergebnis sind die Gespräche von GEW und dbb Tarifunion mit den Arbeitgebern gestern (27. Januar 2010) in Berlin zu Ende gegangen. "Wir kommen bei den Verhandlungen nur kleinstschrittig voran. Die Lehrkräfte erwarten jedoch endlich Ergebnisse: Die Unzufriedenheit über den schleppenden Verhandlungsverlauf in den Kollegien nimmt zu", betonte GEW-Verhandlungsführerin Ilse Schaad am Mittwoch (27. Januar 2010) nach Verhandlungsende. Sie machte deutlich, dass die Lehrkräfte seit 2006 nur vorläufig in das neue Entgeltsystem des Tarifvertrages der Länder (TV-L) einsortiert worden seien. "Seit diesem Zeitpunkt eingestellte Lehrkräfte haben gegenüber dem alten Bundesangestelltentarifvertrag (BAT) zum Teil große Einkommensverluste hinnehmen müssen. Sie erwarten zu Recht, dass es bei einer neuen Eingruppierung deutliche Nachbesserungen gibt."
(Berlin) - "So sehr die Industrie in der heißen Phase der Krise staatliches Handeln unterstützt hat, so sehr plädiert sie jetzt dafür, staatliche Regulierung nicht zu überziehen. Wir sind für Regulierung soweit nötig, aber für unternehmerischen Freiraum soweit möglich." Das sagte BDI-Hauptgeschäftsführer Werner Schnappauf auf der BDI-Veranstaltung "Wie viel Staat verträgt die Corporate Governance?" am Mittwoch (27. Januar 2010) in Berlin.
(Düsseldorf) - Die neue Richtlinie VDI 3617 gibt dem Anwender Hilfestellung für die gezielte Auswahl eines für seine Zwecke kostenoptimalen Einweg- oder Mehrwegsystems. Sie fasst verschiedene gültige Konzepte anwendungsorientiert zusammen. Herausgeber der Richtlinie ist die VDI-Gesellschaft Produktion und Logistik. Ab 01.02.2010 ist die Richtlinie in deutsch/englischer Fassung beim Beuth Verlag in Berlin, Tel. +49 (0) 30 2601-2260, erhältlich. Onlinebestellungen sind möglich unter www.vdi.de/richtlinien oder www.beuth.de. Die Richtlinie kostet 60,40 Euro.
(Berlin) - Für Millionen Patientinnen und Patienten gibt es gute Nachrichten: Mehr als 11.000 Arzneimittel sind von der gesetzlichen Zuzahlungspflicht befreit. Das sind 13 Prozent mehr Präparate als zu Beginn des Jahres 2009; damals waren weniger als 10.000 Packungen von der Zuzahlungspflicht befreit. Darauf weist die ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände hin. Diese Zuzahlungsbefreiungen gelten für die Versicherten aller gesetzlichen Krankenkassen, da die Arzneimittelpreise jeweils mindestens 30 Prozent unter dem Festbetrag liegen.
(Berlin) - "Der Kündigungsgrund `Eigenbedarf´ wird erweitert und die Vermieterposition damit gestärkt", kommentierte der Direktor des Deutschen Mieterbundes (DMB) die heutige (27. Januar 2010) Entscheidung des Bundesgerichtshofs (BGH VIII ZR 159/09).
(Berlin) - Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat kurz vor Ablauf der bei der Kopenhagener Weltklimakonferenz vereinbarten Meldefrist für nationale CO2-Reduktionsziele (31. Januar) von Bundeskanzlerin Angela Merkel mehr Engagement beim Klimaschutz gefordert. Einen Monat nach dem Kopenhagener Weltklimagipfel müsse endlich wieder Bewegung in die stockenden Verhandlungen zum globalen Klimaschutz kommen. Spätestens beim Sondergipfel der EU-Regierungschefs am 11. Februar müsse die Europäische Union eine CO2-Minderung bis 2020 um mindestens 30 Prozent im Vergleich zu 1990 fest zusagen. Die heute (27. Januar 2010) von der EU abgegebene Erklärung, ihre Treibhausgase um 20 Prozent, unter bestimmten Bedingungen auch um 30 Prozent, zu mindern, reiche nicht aus.
(Berlin) - Der Absatz von mobilen Computern wird im Jahr 2010 in Deutschland einen neuen Höchstwert erreichen. Das berichtet der Hightech-Verband BITKOM auf Basis aktueller Erhebungen. Danach wird der Verkauf von Notebooks, Netbooks und Tablet-PCs im laufenden Jahr um 11 Prozent auf 9,7 Millionen Stück steigen. Das entspricht einem Absatzplus von einer Million Geräten im Vergleich zum Vorjahr. "Die 10-Millionen-Grenze ist bei den Notebook-Verkäufen in greifbarer Nähe", sagte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. "Das mobile Internet ist einer der Trends des Jahres. Die Nutzer wollen am liebsten überall ins Web - und das möglichst einfach, schnell und preiswert." Gut ein Drittel der mobilen Computer sind Netbooks. Das entspricht 3,5 Millionen Stück. Netbooks sind zwar kleiner und leichter als herkömmliche Notebooks, besitzen aber die volle Funktionalität eines Computers. Einstiegsgeräte sind schon für weniger als 300 Euro zu haben.





