Verbands-Presseticker
(Berlin) - Anlässlich des gestrigen (9. Juni 2009) Insolvenzantrags des Karstadt-Mutterkonzerns Arcandor warnt der BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen, Spitzenverband der privaten Immobilienwirtschaft, vor einer Verödung der Innenstädte und verweist auf die zentrale Bedeutung des Einzelhandels für die Stadtentwicklung. "Gerade in kleinen und mittleren Städten stellen Kaufhäuser nach wie vor einen wichtigen Innenstadtmagneten dar. Die Immobilien liegen meist in Top-Lagen. Brechen die Kaufhäuser weg, müssen alle Beteiligten - Einzelhändler, Politik, und Immobilieneigentümer - gemeinsam zügig neue `Magnet´-Konzepte schaffen, damit die Attraktivität der Innenstädte weiter erhalten bleibt", sagt Dr. Katrin Grumme, BFW-Arbeitskreis-Vorsitzende Einzelhandel und Geschäftsführerin der DGC Dr. Grumme Consulting GmbH.
(Köln) - In der Tiefkühlwirtschaft in Deutschland ist von Krise nichts zu spüren. Im Gegenteil: Auf dem diesjährigen Jahreskongress in Berlin blickt die Branche mit anhaltend großem Optimismus in die Zukunft. Der Mehrverbrauch von Tiefkühlkost werde sowohl im Lebensmittelhandel als auch im Außer-Haus-Markt steigen und entsprechend weiter seinen Marktanteil im Vergleich zu konkurrierenden Angebotsformen - wie beispielsweise Kühlkost - ausbauen, schätzt das Deutsche Tiefkühlinstitut.
(Berlin) - Die Berliner Vertragszahnärzte sind aufgebracht. Rund 140 Millionen Euro stellt Bundeskanzlerin Angela Merkel für die Ärztehonorare in Baden-Württemberg 2009 zusätzlich zur Verfügung. Die Gehälter und Honorare im öffentlichen Dienst, für Beamte, Architekten, Anwälte, Ärzte, Tierärzte und Hebammen inzwischen auf West-Niveau angeglichen worden. Nur die Zahnärzte in den neuen Bundesländern und in Berlin gehen seit Jahren leer aus.
(Berlin) - Die aktuelle Situation der Arcandor AG hat keine Auswirkungen auf Reisen der Thomas Cook Veranstalter. "Thomas Cook ist ein eigenständiges und finanziell unabhängiges Touristikunternehmen", stellt Klaus Laepple, Präsident des Deutschen ReiseVerbands (DRV), klar. Die deutsche Thomas Cook AG gehört zu 100 Prozent der eigenständigen und unabhängigen Thomas Cook Group plc, die an der Londoner Börse notiert ist.
(Berlin) - Die gestrige (9. Juni 2009) Ankündigung des Bundesgesundheitsministeriums, die Ausgabe der elektronischen Gesundheitskarte könne in der Region Nordrhein bereits am 1. Oktober dieses Jahres beginnen, ist nach Einschätzung der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV) unrealistisch.
(Berlin) - Zu den gestern (9. Juni 2009) veröffentlichen Umsatz- und Beschäftigtendaten des Statistischen Bundesamtes für das Handwerk im Jahr 2008 erklärt Otto Kentzler, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH): "Die Daten des Statistischen Bundesamtes bestätigen den Trend der Bilanz des ZDH: Das Jahr 2008 ist für die Handwerkswirtschaft insgesamt zufriedenstellend verlaufen. Allerdings sind die Zahlen des Bundesamtes aufgrund eines statistischen Sondereffektes in diesem Jahr überhöht - weil das Vorjahresquartal 2007 durch die mit der Mehrwertsteuererhöhung verbundenen Vorwegeffekte nicht vergleichbar war."
(Düsseldorf) - Emissionen spielen nicht nur im Bereich Kraftfahrzeugtechnik eine immer wichtigere Rolle. Auch im produzierenden Gewerbe nimmt die Bedeutung von Belastungswerten in der Luft zu. Gasförmige und staubförmige diffuse Emissionen, die beispielsweise in Kraftwerksanlagen und Raffinerien oder bei der Sprengung in Steinbrüchen entstehen, sind allerdings schwer erfassbar. Die VDI-Fachtagung "Diffuse Emissionen", die am 15. und 16. September 2009 in Düsseldorf stattfindet, beschäftigt sich mit dem Ermitteln, Messen und Vermindern dieser Emissionen. Die Tagung dient dem Informations- und Erfahrungsaustausch. Veranstalter ist das VDI Wissensforum.
(Berlin) - Angesichts der niedrigen Beteiligung an der Europawahl fordert der Verein Mehr Demokratie eine grundsätzliche Demokratie-Reform in der EU. "Die Menschen interessieren sich nur dann für Europa, wenn sie das Gefühl haben, tatsächlich etwas bewegen zu können", sagt Claudine Nierth, Vorstandssprecherin von Mehr Demokratie.
(Berlin) - Kinder haben häufiger Fieber als Erwachsene. Die Ursache ist meist unklar und reicht von harmlosen Infektionen bis zu ernsten Erkrankungen, wie Blutvergiftung oder Hirnhautentzündung. Steigt die Temperatur über 38,5 Grad an, hat das Kind Fieber. Dabei sollten Eltern berücksichtigen, dass die Körpertemperatur morgens meist etwa 0,5 Grad niedriger ist als abends. Ist das Kind trotz erhöhter Temperatur munter oder isst und trinkt normal, reichen oft Hausmittel wie Bauch- oder Wadenwickel zur Fiebersenkung aus. Leidet das Kind aber offensichtlich unter dem Fieber, können Arzneimittel empfehlenswert sein. Wichtig ist dabei, die Dosis an das Lebensalter anzupassen. "Fiebersenkende Medikamente sind aber kein Ersatz für eine Untersuchung durch den Kinderarzt", so Friedemann Schmidt, Vizepräsident der ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. Bei Werten von 40 Grad und mehr sollte grundsätzlich ein Kinder- und Jugendarzt aufgesucht werden. Prof. Dr. Wolfgang Rascher von der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ): "Säuglinge und Kleinkinder können wie Erwachsene bei grippalen Infekten Gliederschmerzen haben und sind dann unleidlich. Hier helfen Fieber- und Schmerzmittel sehr gut. So werden die Wirkstoffe Paracetamol und Ibuprofen nicht nur bei Fieber, sondern auch bei Schmerzen in Folge einer Atemwegsinfektion eingesetzt."
(Leipzig) - Bei sommerlichen Temperaturen haben Limonaden und aromatisierte Wasser Hochkonjunktur. Sie sollen nicht nur den Durst löschen, sondern ein Geschmackserlebnis, sowie Lebensfreude und Gesundheit verleihen. Dies versprechen zumindest die Werbung und Aufmachung der Produkte.







