Verbands-Presseticker
(Berlin) - Der Europäische Gerichtshof hat im Sinne der langjährig erhobenen DStGB-Forderung die Zusammenarbeit zwischen Kommunen erleichtert. Entscheiden sich Kommunen für eine Zusammenarbeit, müssen sie keine Ausschreibung durchführen und brauchen daher nicht Angebote privater Unternehmen einzuholen, urteilte der EuGH heute (9. Juni 2009) in Luxemburg (Az: C-480/06). "Dies ist ein Meilenstein für die notwendige Gewährleistung einer immer wichtiger werdenden interkommunalen Zusammenarbeit und verhindert Zwangsliberalisierungen", erklärte Dr. Gerd Landsberg, Geschäftsführendes Präsidialmitglied des DStGB, in einer ersten Stellungnahme.
(Frankfurt am Main) - Rund 75 Prozent der Betriebe der Metall- und Elektroindustrie haben im Mai die zweite Stufe der Tariferhöhung von 2,1 Prozent wie vorgesehen an ihre Beschäftigten ausgezahlt. Einer Umfrage der IG Metall zufolge hat lediglich jeder vierte Betrieb (25,8 Prozent) von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, mit dem Betriebsrat eine Verschiebung von bis zu sieben Monaten zu vereinbaren. "Die Zahlen zeigen, dass sich das Flexibilisierungsinstrument, das wir mit Blick auf die Krise im Herbst mit den Arbeitgebern vereinbart haben, bewährt hat und Mitnahmeeffekte verhindert werden konnten", sagte der Erste Vorsitzende der IG Metall, Berthold Huber, am Dienstag (9. Juni 2009) in Frankfurt.
(Berlin) - Zu den drängenden Forderungen an die Politik im Bereich der Alterssicherung zählt der dbb beamtenbund und tarifunion die Verhinderung von Altersarmut und die Angleichung der Renten im Osten an das Westniveau. Das sagte der stellvertretende dbb Bundesvorsitzende Heinz Ossenkamp am 9. Juni 2009 auf einem Forum im Rahmen der Messe SenNova, die vom 8. bis 10. Juni in Verbindung mit dem 9. Deutschen Seniorentag in Leipzig veranstaltet wird. "Renten und Pensionen sind Entgelt für geleistete Arbeit und keine sozialen Wohltaten", betonte Ossenkamp und verwies darauf, dass bei der Bundestagswahl am 27. September 2009 wichtige Weichenstellungen auch in diesem Bereich erfolgen werden.
(Bayreuth) - Zeitliche Verluste bedeuten für Unternehmen erhöhte Kosten und damit Wettbewerbsnachteile. Auch die oberfränkische Wirtschaft muss zunehmend hohe zeitliche Belastungen aufgrund von verstopften Straßen in Kauf nehmen. Wie hoch die dadurch entstehenden Kosten für die Firmen im Einzelnen sind, kann nun mithilfe eines neuen IHK-Onlinetools errechnet werden. Unter http://staukosten.metropolregion-nuernberg.de können Unternehmen ab sofort in nur zwei Minuten Arbeitszeit berechnen, wie viel Geld sie jährlich durch Staus verlieren.
(Berlin) - Die Arbeitsgemeinschaft Informationstechnologie (davit) im Deutschen Anwaltverein (DAV) feiert zehnjähriges Bestehen. Im Juni 1999 gründeten 64 innovative Anwälte mit Weitblick in Berlin die neue Arbeitsgemeinschaft, um der steigenden Bedeutung der neuen Medien Rechnung zu tragen. Unter dem Begriff Informationstechnologierecht fassten sie das Recht der Informationstechnologie, der Telekommunikation und das Multimediarecht zusammen.
(Berlin) - Am 25. Juni feiert der Kommunale Arbeitgeberverband Berlin (KAV Berlin) gemeinsam mit Vertretern aus der Berliner Wirtschaft und Politik im Strandbad Wannsee sein 10-jähriges Jubiläum. Seit einem Jahrzehnt vertritt der KAV Berlin engagiert die Interessen seiner mittlerweile 65 Mitglieder. Dabei stehen moderne Serviceleistungen, wie beispielsweise Tarifverhandlungen oder Informationen über aktuelle Entwicklungen auf dem Personalmarkt im Mittelpunkt der Arbeit des KAV Berlin.
(Mainz) - Nach monatelangen Diskussionen hat EU-Kommissarin Fischer-Boel den umstrittenen Vorschlag zurückgezogen, wonach der Verschnitt von Rot- und Weißweinen zur Herstellung von Roséwein erlaubt werden sollte. Der Präsident des Weinbauverbandes Rheinhessen, Ingo Steitz, hat diese Entscheidung der Kommission ausdrücklich begrüßt.
(Eschborn) - Einige Großunternehmen sind in den letzen Monaten in die öffentliche Kritik geraten. Ihnen wird vorgeworfen, vertrauliche Krankheitsdaten ihrer Beschäftigten systematisch erfasst und ausgewertet zu haben. Doch nicht erst seit diesen Fällen ist die Verwendung von individuellen Gesundheitsinformationen der Mitarbeiter ein sensibles Thema.
(Bonn) - Ohne Forschung kein Fortschritt - das gilt ganz besonders für die Krebsmedizin. Die Heilungschancen der Betroffenen können nur dann weiter erhöht werden, wenn Forschungsergebnisse rasch aus dem Labor in den klinischen Alltag überführt werden. Dieser Forschungstransfer, auch "Translationale Forschung" genannt, soll nun in Deutschland optimale Rahmenbedingungen erhalten. Am Dienstag (9. Juni 2009) stellten Bundesforschungsministerin Annette Schavan, Gerd Nettekoven, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krebshilfe, und Professor Dr. Otmar D. Wiestler, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Krebsforschungszentrums, in Berlin das "Nationale Konsortium für Translationale Krebsforschung" vor.
(Hannover) - Bereits zum zwölften Mal vergibt der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) in diesem Jahr seinen DGB-Filmpreis. Dieser Preis für gesellschaftlich in besonderer Weise engagierte Filme wird im Rahmen des 20. Internationalen Filmfestes Emden-Norderney verliehen, das vom 10. bis 17. Juni stattfindet. Mit einem Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro fördert der DGB Regisseurinnen und Regisseure, die sich intelligent, einfallsreich und unterhaltsam aktuellen gesellschaftlichen Themen widmen.








