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Verbands-Presseticker

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AGA Norddeutscher Unternehmensverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistung e.V.

(Hamburg) - "Trotz gesunkener Leitzinsen und eines milliardenschweren KfW-Sonderprogramms haben sich die Finanzierungsbedingungen für mittelständische Unternehmen bisher nicht verbessert, teilweise sogar verschlechtert. Vor allem unternehmensnahe Dienstleister berichten über höhere Kosten für langfristige Investitionskredite und schlechtere Konditionen bei Kontokorrentkrediten." Dies erklärte AGA-Präsident Dr. Hans Fabian Kruse heute (23. April 2009) in Hamburg auf Basis einer Umfrage unter den Mitgliedern seines Verbandes, an der sich 348 norddeutsche Groß- und Außenhändler sowie unternehmensnahe Dienstleister beteiligt haben.

GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V.

(Berlin) - Im Nachgang zum gestrigen (22. April 2009) Konjunkturgipfel im Kanzleramt zeigte sich GdW-Präsident Lutz Freitag enttäuscht über das Ergebnis des Gesprächs über das Konjunkturpaket: Die Vorschläge der Wohnungs- und Immobilienbranche im Vorfeld der Programmentwicklung seien nicht berücksichtigt worden. Auch der gestrige (22. April 2009) Gipfel habe nichts daran geändert. "Die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft ist eine Branche mit sehr großer volkswirtschaftlicher Bedeutung", mahnte der GdW-Präsident. Immerhin seien 18,6 Prozent der gesamtwirtschaftlichen Bruttowertschöpfung von der Immobilienwirtschaft direkt erbracht oder indirekt bewirkt worden. "Indem die Bundesregierung die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft beim Konjunkturpaket II bisher außen vor gelassen hat, vergibt sie die große Chance, diesen Wirtschaftssektor als Konjunkturstütze zu nutzen", kritisierte Freitag.

Bundesverband kostenloser Wochenzeitungen e.V. (BVDA)

(Berlin) - Der "Weser Report" aus Bremen, "HALLO Münster" und der "WochenKurier" Dresden wurden in diesem Jahr vom BVDA mit dem "Durchblick" - Preis für Bürger- und Verbrauchernähe ausgezeichnet. Dr. Peter Gillies, Freier Publizist und ehemaliger Chefredakteur der WELT, überreichte den Preisträgern am Mittwochabend (22. April 2009) ihre Auszeichnungen vor rund 200 Gästen im Meistersaal am Potsdamer Platz in Berlin.

Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie e.V. (BDSI)

(Bonn) - Auch die deutsche Süßwarenindustrie kann der Wirtschaftskrise nicht mehr trotzen. "Man kann wohl nicht mehr länger behaupten, dass die Süßwarenbranche eher klima- als konjunkturabhängig ist", bedauert der Vorsitzende des Bundesverbandes der Deutschen Süßwarenindustrie (BDSI), Dr. Dietmar Kendziur. Nach den jetzt vorliegenden Zahlen des Statistischen Bundesamtes ging in den ersten beiden Monaten des Jahres der Umsatz von Süßwaren insgesamt (Inland und Export) um 8,4 Prozent zurück. Vergleichsweise moderat war der Rückgang bei Feinen Backwaren mit -1,8 Prozent.

IHK Frankfurt am Main - Industrie- und Handelskammer

(Frankfurt am Main) - Dr. Mathias Müller ist der neue Präsident der IHK Frankfurt am Main. Die Vollversammlung wählte den bisherigen Vizepräsidenten als Nachfolger von Hans-Joachim Tonnellier, der nicht erneut für das Präsidentenamt kandidierte. Dr. Müller erhielt bei der konstituierenden Sitzung der Vollversammlung am Mittwoch mit 48 Stimmen die erforderliche Mehrheit. Neben Dr. Müller hatte sich auch der bisherige Vizepräsident Frank Albrecht um das Präsidentenamt beworben, der 22 Stimmen erhielt.

Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände e.V. (BDA)

(Berlin) - Zum gestrigen (22. April 2009) Beschluss der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern zur Fortführung des Hochschulpakts erklärt der Vizepräsident der BDA und Vorsitzende des Fachausschusses Bildung/Berufliche Bildung von BDA und BDI, Dr. Gerhard F. Braun: Auch wenn es richtig ist, 275.000 zusätzliche Studienplätze für die doppelten Abiturjahrgänge zu schaffen: Bund und Länder haben die Chance vertan, das System der Hochschulfinanzierung zukunftsfähig zu gestalten.

(BDI) Bundesverband der Deutschen Industrie e.V.

(Berlin) - "Mit Erleichterung und Unterstützung hat die deutsche Industrie die Entscheidung des Bundeskabinetts für ein neues Akkreditierungsstellengesetz aufgenommen. Es wäre unvorstellbar, wenn der Exportweltmeister Deutschland keine nationale Akkreditierungsstelle zustande gebracht hätte." Das sagte BDI-Hauptgeschäftsführer Werner Schnappauf am Mittwoch (22. April 2009) zu der Entscheidung des Bundeskabinetts für ein Akkreditierungsstellengesetz. "Mit einer behördlichen Lösung wäre die Erhaltung der Kompetenzen der bisherigen privaten Akkreditierungsstellen nicht möglich gewesen. So können nun die vorhandenen Strukturen in Deutschland zum 1. Januar 2010 in einer deutschen Akkreditierungsstelle zusammengeführt werden", erklärte Schnappauf.

Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU)

(Berlin) - Der NABU hat das Urteil des Verwaltungsgerichts Hannover begrüßt, wonach Umweltzonen einen Beitrag zur Reduzierung von Feinstaub und Stickstoffdioxid leisten können. Das Urteil habe Signalwirkung für über 30 Städte in Deutschland, die bislang Umweltzonen eingeführt haben. "Die Richter sind erfreulicherweise auch der Auffassung, dass der Schutz der Gesundheit von Bürgern Vorrang haben sollte vor der uneingeschränkt freien Fahrt mit schmutzigen Fahrzeugen", sagte NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller.

(BDF) Bundesverband der Deutschen Fluggesellschaften e.V.

(Berlin) - Für die Öffnung des deutschen Luftraums zu Gunsten des Single European Sky (SES) hat sich der Bundesverband der Deutschen Fluggesellschaften (BDF) am Mittwoch (22. April 2009) in Berlin ausgesprochen. Vor dem Verkehrsausschuss des Deutschen Bundestags unterstrich BDF-Vorstandsmitglied und Air Berlin-Chef Joachim Hunold die Notwendigkeit länderübergreifender Flugsicherungsstrukturen, mit denen Flugwege verkürzt und CO2-Emissionen um bis zu 12 Prozent reduziert werden können.

Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW)

(Frankfurt am Main) - Die Investitionspläne zur Verbesserung der kommunalen Infrastruktur insbesondere im Bildungsbereich sind nach Auffassung der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) ein notwendiger und richtiger Schritt in der Bauausstattung im Bereich Bildung. GEW-Vorsitzender Ulrich Thöne wies jedoch darauf hin, dass die im Rahmen des Konjunkturpakets II bereitgestellten Mittel in Höhe von rund 8,7 Milliarden Euro keine- personelle Verbesserung vorsehen. Die chronische Unterfinanzierung des Bildungsbereichs sei der Grund dafür, dass viele Bildungseinrichtungen durch und durch marode sind. Um diese zu sanieren und modernisieren, sei eine größere Anstrengung notwendig. "Wir brauchen 73 Milliarden Euro bis 2020, allein um die Schulen in Form zu bringen", sagte der Gewerkschafter am Mittwoch (22. April 2009) mit Blick auf den "Konjunkturgipfel" in Berlin.

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