Verbands-Presseticker
(Berlin) - Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) hat mitgeteilt, dass es unter dem Titel "Stadt bauen. Stadt leben." einen Wettbewerb um den Nationalen Preis für integrierte Stadtentwicklung und Baukultur auslobt.
(Berlin) - Die Unternehmen der Luftverkehrswirtschaft rechnen für die Zukunft fest mit der Erholung und Neubelebung der Mobilitäts- und Transportnachfrage. Wie der Bundesverband der Deutschen Fluggesellschaften (BDF) am Mittwoch in Berlin informierte, erwartet die Branche nach der aktuellen Wirtschaftskrise neues Wachstum im Luftverkehr, das je nach Stärke der konjunkturellen Erholung und der ordnungspolitischen Vorgaben jährlich 3 bis 6 Prozent betragen kann.
(Hannover) - Die Mehrzahl der Großunternehmen setzt E-Learning zur Aus- und Weiterbildung ihrer Mitarbeiter ein. Das ergab eine aktuelle Umfrage unter Personalverantwortlichen in den Top-500 Unternehmen im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM. Danach nutzen 55 Prozent der Unternehmen mit mehr 1.000 Beschäftigten das elektronische Lernen mit Computer und Internet. Mittelständische Firmen haben dagegen noch Nachholbedarf. Im Durchschnitt setzt bislang jeder vierte Mittelständler E-Learning ein. "E-Learning hat sich als fester Bestandteil der Aus- und Weiterbildung etabliert", sagte BITKOM-Präsident Prof. August-Wilhelm Scheer bei der Vorstellung der Untersuchung auf der CeBIT in Hannover. "In der Wirtschaftskrise kann E-Learning die Personalbudgets ohne Qualitätsverlust bei der Fortbildung spürbar entlasten." So nennen zwei Drittel der befragten Unternehmen Kosten- und Zeitersparnis als ein Hauptmotiv für die Nutzung von E-Learning. Wichtigster Grund für die Einführung ist die stärkere räumliche und zeitliche Flexibilität beim Lernen. 86 Prozent der befragten Firmen nennen dieses Motiv. Scheer: "Mit E-Learning übernehmen die Mitarbeiter eine größere Eigenverantwortung für ihren Lernerfolg. Sie können frei entscheiden, wann und in welchem Tempo sie lernen."
(Berlin) - Der Gesetzentwurf der Bundesregierung zur "Abscheidung, zum Transport und zur dauerhaften Lagerung von Kohlendioxid" (CCS-Gesetz), der kommende Woche vom Kabinett verabschiedet werden soll, wird vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) als überflüssig angesehen. "Wir halten ein Gesetz für unnötig, das der Verstromung von Kohle eine Zukunft sichern soll, die sie aus Klimaschutzgründen nicht hat. Die Verpressung des Klimagiftes CO2 in tiefe Erdschichten ist eine technologische Sackgasse und nützt nur jenen Energiekonzernen, die wie bisher in großen Kohlekraftwerken Strom produzieren wollen", sagt der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger.
(Berlin) - Der Marburger Bund (MB) hält eine rasche Einigung im Tarifkonflikt mit den Ländern für möglich, wenn die Arbeitgeber bei der morgigen (5. März 2009) Verhandlungsrunde in Düsseldorf ein konstruktives Angebot für die Ärzte der Universitätskliniken vorlegen. "Die Universitätskliniken erwarten von den Tarifparteien vor allem rasche Planungssicherheit. Ein ordentliches Tarifergebnis muss auch ohne endlose Debatten und ohne neue Ärztestreiks möglich sein. Es geht darum, dass die Universitätskliniken mit kommunalen Krankenhäusern und privaten Klinkketten mithalten und ihre wissenschaftlichen Aufgaben erfüllen können. Daran muss auch die Tarifgemeinschaft deutscher Länder interessiert sein", erklärte der 1. Vorsitzende des MB, Rudolf Henke.
(Berlin) - Der Deutsche Journalisten-Verband hat die vom ProSiebenSat.1-Vorstand vorgeschlagene Zahlung einer Dividende scharf kritisiert. "Die vom Verlust ihrer Arbeitsplätze in Berlin betroffenen Sat.1-Beschäftigten müssen die Ausschüttung als Ohrfeige auffassen", sagte DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken. "Vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Schwierigkeiten des Senders ist es unverantwortlich, dass die Eigentümer auch nur einen einzigen Cent aus dem Unternehmen herausziehen." Konken forderte die Finanzinvestoren, denen ProSiebenSat.1 gehört, dazu auf, endlich ihrer Verantwortung für die Sendergruppe gerecht zu werden und auf die Dividende zugunsten des Unternehmens zu verzichten. Auch die Umstrukturierungspläne für Sat.1, die unter anderem den Umzug ganzer Unternehmsteile von Berlin nach Unterföhring und den Wegfall von Arbeitsplätzen vorsehen, gehörten erneut auf den Prüfstand.
(Berlin) - Der GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen begrüßt die vom Bundesrat in seiner Entschließung zum Konjunkturpaket II geforderte Neuausrichtung der Zinsschranke. "Die Zinsschranke in ihrer jetzigen Form belastet vor allem größere Wohnungs- und Immobilienunternehmen extrem", erläuterte Lutz Freitag, Präsident des GdW. Dies verstärke sich angesichts der aktuellen Wirtschafts- und Finanzkrise, da eine Verschlechterung der Zinskonditionen automatisch ein schnelleres Greifen der Zinsschranke bedeute.
(Münster) - In eine neue Runde geht heute (4. März 2009) Abend in einer Nachtsitzung die Koalitionsdebatte um die Aufnahme einer Lohnuntergrenze für die Zeitarbeitsbranche im Arbeitnehmerüberlassungsgesetz. Die stellvertretende SPD-Vorsitzende Andrea Nahles forderte im Vorfeld rasche Entscheidungen über die noch ausstehenden Streitpunkte. `Wir können (…) beim Mindestlohn für Leiharbeiter sofort zu Ergebnissen kommen, wenn die Union ihre Uneinigkeit beendet´, sagte sie der `Frankfurter Rundschau´.
(Frankfurt am Main) - Der Auftragseingang im deutschen Maschinen- und Anlagenbau lag im Januar 2009 um real 42 Prozent unter dem Ergebnis des Vorjahres. Das Inlandsgeschäft sank um 31 Prozent. Bei der Auslandsnachfrage gab es ein Minus von 47 Prozent im Vergleich zum Vorjahresniveau, teilte der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) am Mittwoch (4. März 2009) in Frankfurt mit.
(Hannover) - Eine große Mehrheit der Deutschen wünscht sich die Gesundheitskarte mit Notfalldatensatz und Zugang zur elektronischen Patientenakte. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Studie, die der Hightech-Verband BITKOM im Rahmen der Computermesse CeBIT vorgestellt hat. Drei Viertel der Bürger (74,7 Prozent) wünschen sich eine zentrale Speicherung von medizinischen Daten an einem sicheren Ort. "Damit sind die Kritiker widerlegt: Die Menschen wollen umfassende Funktionen auf der elektronischen Gesundheitskarte", sagte BITKOM-Präsident Prof. August-Wilhelm Scheer.



