Verbands-Presseticker
(Berlin) - Zum 90. Jahrestag der Einführung des Frauenwahlrecht in Deutschland am Montag, den 19. Januar 2009 erklärt Brigitte Scherb, Präsidentin des Deutschen LandFrauenverbandes e.V. (dlv): An diesem Tag sollte nicht nur dem Ereignis vor 90 Jahren gedacht werden, sondern der Blick auf die gegenwärtige Situation gelenkt werden und vor allem auf die Zukunft.
(Berlin) - Die Tarifverhandlungen für die Landesbeschäftigten zwischen den Gewerkschaften und der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) sind heute (19. Januar 2009) Mittag in Berlin auf den 26. Januar vertagt worden. Der Verhandlungsführer und 1. Vorsitzende der dbb tarifunion, Frank Stöhr, attestierte eine konstruktive Verhandlungsatmosphäre und den erkennbaren Einigungswillen auf beiden Seiten. Stöhr: "Das war auch notwendig. Die Kolleginnen und Kollegen im Landesdienst erwarten jetzt für die nächste Runde in einer Woche ein konkretes Angebot der Arbeitgeber zu ihren künftigen Einkommensbedingungen. Die Beschäftigten brauchen ein klares Signal, woran sie sind. Die oft betonte Wertschätzung für geleistete Arbeit muss sich auch im Geldbeutel widerspiegeln."
(Wiesbaden) - Der Vorstand des Berufsverbands Deutscher Internisten BDI e.V. begrüßt die Korrektur-Beschlüsse des Erweiterten Bewertungsausschusses vom 15. Januar 2009 über eine Rückkehr zu regionalen Gestaltungsmöglichkeiten der vertragsärztlichen Vergütung.
(München) - Alle drei Monate wirft der VIR, gestützt auf die Auswertung der Buchungssituation der Mitgliedsunternehmen, einen genauen Blick in die reiselustige Seele deutscher Urlauber. Mit den nun vorliegenden Ergebnissen des 4. Quartals erlaubt das VIR Barometer einen umfassenden Blick auf die Lieblings-Reiseziele der online buchenden deutschen Touristen zu. Zudem lässt es Rückschlüsse zu, inwieweit die wirtschaftlich bewegten Zeiten diese zu beeinflussen vermögen.
(Berlin) - Das gibt´s nur im Reisebüro: Kompetentes Fachpersonal, das Bahnkunden in angenehmer Atmosphäre persönlich und umfassend berät. "Bei uns im Reisebüro müssen Sie keine Nummern ziehen oder in langen Warteschlagen am Schalter anstehen, wenn Sie Fahrkarten der Deutschen Bahn kaufen wollen", hebt Hans Doldi, Vizepräsident des Deutschen ReiseVerbands (DRV) und Vorsitzender des DRV-Ausschuss Bahn, die Serviceorientierung der deutschlandweit rund 3.000 Reisebüros mit Bahnverkauf hervor. Die Mitglieder des DRV-Bahnausschuss sehen angesichts der Einführung eines Nummernvergabesystems in den Reisezentren der Deutschen Bahn die Reisebüros bei der Kundenbetreuung eindeutig im Vorteil. Dass Nummern gezogen werden müssen, um bedient zu werden - ähnlich wie beim Einwohnermeldeamt -, sei im Reisebüro nicht notwendig.
(Brühl) - Ist die Versorgungszusage vor dem 1. Januar 2001 erteilt worden, so hat der versorgungsberechtigte Arbeitnehmer aufgrund eines Urteils des Bundesarbeitsgerichts vom 14. Januar 2009 nach den Vorschriften des Gesetzes zur Verbesserung der betrieblichen Altersversorgung (BetrAVG) in der bis zum 31. Dezember 2008 geltenden Fassung mit Ablauf des 31. Dezember 2005 eine unverfallbare Versorgungsanwartschaft erlangt, falls er bereits das 30. Lebensjahr vollendet hat. (BAG AZ.: 3 AZR 529/07)
(München) - Referendare aus allen vier allgemeinbildenden Schularten sehen sich nach vier Jahren Studium an der Universität zu wenig praxisnah für ihre Unterrichts- und Erziehungsarbeit vorbereitet. Das ist das Ergebnis einer Studie des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV) in Kooperation mit der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) und dem Lehrerbildungszentrum der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, die im Sommer 2008 durchgeführt wurde. Die 557 Befragten kritisieren den fehlenden Berufsfeldbezug und den geringen Stellenwert von Fachdidaktik, Pädagogik und Schulpsychologie an den Hochschulen. Sie bemängeln insbesondere die Vorbereitung auf die tatsächlichen Anforderungen des Lehrerberufs. Die Studie stellten heute (19. Januar 2009) Initiator Dr. Richard Sigel, Dozent an der LMU-München, und BLLV-Präsident Klaus Wenzel in München vor. "Die Konsequenzen, die aus der Studie gezogen werden müssen, sind ein klarer Auftrag an die Politik", erklärte Wenzel. "Die universitäre Lehrerbildung muss sich künftig deutlich mehr an den realen Bedürfnissen des Schulalltags orientieren. Die Lösung des Problems liegt in einem von Anfang an berufsfeldorientierten Ausbildungskonzept, bei dem für alle Lehrämter die gleichen Standards gelten müssen", betonten Sigel und Wenzel.
(Frankfurt am Main) - "Die hessische Wirtschaft begrüßt, dass der Wähler einer Politik, die konsequent auf Investitionen in Infrastruktur setzt, eine stabile Mehrheit bis 2014 erteilt hat. Diese kann sofort durchstarten mit schnellen Investitionen und Schwerpunkten bei Bildungsstandards, Wissenstransfer und Internationalisierung", sagte Volker Fasbender, Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU) heute (19. Januar 2009) in Frankfurt. Die hessische Wirtschaft freue sich, dass Hessen nun mit dem beschleunigten und Beschäftigung sichernden Ausbau der Infrastruktur rechnen könne: vom Flughafen über Straßen bis zu Kraftwerken und Breitbandnetzen.
(Berlin) - Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund (MB) hat heute (19. Januar 2009) ihre Urabstimmung über die Durchführung von Ärztestreiks bei der Deutschen Rentenversicherung (DRV) begonnen. Bis einschließlich Freitag (23. Januar 2009) sollen die Ärztinnen und Ärzte ihr Votum über Arbeitsniederlegungen in den bundesweit rund 100 Reha-Kliniken und den Verwaltungsstellen der Deutschen Rentenversicherung abgeben. Votieren mindestens 75 Prozent der Abstimmenden für Arbeitsniederlegungen, kann es zu Streiks kommen. Mit der Urabstimmung soll der Druck auf die Deutsche Rentenversicherung erhöht werden, die sich bisher weigert, mit dem Marburger Bund Tarifverhandlungen für die rund 2000 Ärztinnen und Ärzte aufzunehmen.
(Berlin) - "Jede der knapp 30 Bewerbungen für den Ernst-Engelbrecht-Greve-Preis zeigt, dass junge Menschen nicht nur tolle Ideen für ihre Heimat haben, sondern diese auch mit Körpereinsatz und Köpfchen umsetzen", so Thomas Böse-Bloching, stellvertretender Vorsitzender des Bundes der Deutschen Landjugend (BDL). Die Jury beeindruckte nicht nur die Fülle und Qualität der eingereichten Bewerbungen, sondern vor allem der Einfallsreichtum bei der Umsetzung der Ideen fürs Land. Am Sonntag (18. Januar 2009) vergaben BDL und R+V-Versicherung den mit 10.000 Euro dotierten Preis zum vierten Mal seit 2003.







