Verbands-Presseticker
(Berlin) - Der Beschluss der Europäischen Kommission, Klage gegen den Tarifvertrag zur Regelung der Entgeltwandlung im kommunalen Dienst einzureichen, stößt beim dbb auf heftige Kritik. Der Tarifvertrag ermöglicht Arbeitnehmern die Umwandlung von Entgeltbestandteilen zum Aufbau einer zusätzlichen betrieblichen Altersversorgung. Eine Klage gegen diesen Tarifvertrag greift die Tarifautonomie und den sozialen Schutz an, kritisierte Frank Stöhr, Zweiter Vorsitzender des dbb beamtenbund und tarifunion, am 11. August 2008, die Entscheidung.
(Bonn/Nürnberg) - Überraschend hat heute (11. August 2008) die Bundesagentur für Arbeit Ergebnisse einer Umfrage vorgelegt, wonach die Hartz IV-Kunden die Arbeit der Arbeitsgemeinschaften mit befriedigend bewertet hätten. Dies sei das Ergebnis einer Befragung von 35.000 Arbeitslosengeld II-Bezieher in fast allen 374 Jobcentern. Das Erwerbslosen Forum Deutschland meldete erhebliche Zweifel an den Ergebnissen an. Dies widerspreche den Ergebnissen des Bundesrechnungshofes, sowie den eigenen Erhebungen. Ebenso hätte es die Bundesagentur für Arbeit unterlassen, ihre Untersuchung und Methoden offen zu legen.
(Frankfurt am Main) - Tag für Tag werden in Deutschland rd. 8 Mio. t Güter auf der Straße transportiert: schnell, effizient, pünktlich, von Tür zu Tür und umweltfreundlich. Um dies auch sicher und zuverlässig umzusetzen, ist eine hinreichende Sicherung der Ladung unerlässlich. Eine ungenügende oder gar fehlende Ladungssicherung ist oftmals die Ursache vermeidbarer Unfälle, bei denen Personen gefährdet werden und Schäden am Fahrzeug und an den Ladegütern auftreten können. Aus diesem Grunde ist die Gewährleistung einer angemessenen Ladungssicherung und ihre kontinuierliche Verbesserung für alle Beteiligten ein zentrales Anliegen.
(Berlin) - Die ostdeutschen Handwerkskammern melden zum Beginn des Ausbildungsjahres noch rund 1500 freie Lehrstellen in ihren Börsen, deutschlandweit sind mehr als 10.000 Lehrstellen im Handwerk unbesetzt. Dies ergab eine Umfrage des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH) bei den 54 Handwerkskammern zu Beginn des Ausbildungsjahres.
(Berlin) - Der Deutschen Städte- und Gemeindebundes beobachtet mit Sorge den erneuten Anstieg der kommunal finanzierten Sozialausgaben um 700 Mio. Euro auf 18,8 Mrd. Euro. Diese Entwicklung überfordert die kommunalen Haushalte und wird mit Blick auf die demographische Entwicklung noch weiter an Schärfe gewinnen, betonte das Geschäftsführende Präsidialmitglied des Deutschen Städte- und Gemeindebundes (DStGB), Dr. Gerd Landsberg, heute (11. August 2008) in Berlin. Belastet werden die Kommunen zum einen durch die steigenden Ausgaben bei der Eingliederungshilfe für behinderte Menschen, zum anderen bei der Hilfe zur Pflege. Hinzu kommen die Ausgaben für die Grundsicherung im Alter, für die die Kommunen 2007 3,5 Mrd. Euro aufwenden mussten, 12,7 Prozent mehr als im Vorjahr. Bei Einführung im Jahr 2003 waren es noch 1,3 Mrd. Euro. Die Ausgaben für die Eingliederungshilfe stiegen erneut um 100 Mio. Euro netto auf rund 10,6 Mrd. Euro. Dramatisch entwickelt sich die so genannte Hilfe zur Pflege mit einem Anstieg um 5,4 Prozent auf 2,7 Mrd. Euro.
(Frankfurt am Main) - Manchmal wird ein Traum oder eine Idee Wirklichkeit. Davon träumen vor allen Dingen Designstudenten, wenn Sie Produkte kreieren oder gar Preise gewinnen.
(München) - Am Beispiel seines ADAC-EcoTests, einem Umweltranking von mehr als 350 Fahrzeugen, hat der Automobilclub jetzt berechnet, wie stark umweltfreundliche Autos den Geldbeutel des Autofahrers belasten. Das Ergebnis: Bei den Unterhaltskosten schneiden die Vier-Sterne-Autos, also die Musterschüler im ADAC-EcoTest häufig günstiger ab als der Durchschnitt oder führen sogar in ihrer Klasse.
(Berlin) - Der Marburger Bund unterstützt die Forderung der niedergelassenen Kassenärzte nach einem tragfähigen Angebot der Krankenkassen für die ambulante ärztliche Versorgung.
(Berlin) - Die Deutsche Anwaltschaft befindet sich nach wie vor in der Qualitätsoffensive. So gibt es mittlerweile über 40.000 Mitglieder in den 27 Arbeitsgemeinschaften des Deutschen Anwaltvereins (DAV).
(Hannover) - Die hohen Strompreise in Deutschland drohen zunehmend, das Rückgrat der deutschen Wirtschaft zu brechen. Innerhalb von zwölf Monaten ist der Bezug elektrischer Energie für die mittelständische Industrie durchschnittlich um 12,0 Prozent gestiegen.




