Verbands-Presseticker
(Frankfurt am Main) - Der Nutzfahrzeugmarkt in Deutschland zeigte sich im Juli 2008 sehr lebhaft: Mit einem Neuzulassungsvolumen von 28.730 Einheiten stieg der Absatz gegenüber dem bereits starken Vorjahr um 6 Prozent.
(Stuttgart) - Eine Landeskarte mit der Dialyse-Infrastruktur von Baden-Württemberg hat jetzt der Arbeitskreis Tourismus des Bundes der Selbständigen Baden-Württemberg e.V. (BDS) vorgelegt. In dieser sind alle Orte mit Dialyse-Stationen im Land eingezeichnet. Damit unterstützt der Dachverband der Handels- und Gewerbevereine Dialysepatienten in ihrer Mobilität und damit auch bei der Wahl ihres Urlaubsziels.
(Berlin) - Tabletten oder Kapseln werden am besten im Sitzen oder Stehen mit viel Wasser geschluckt. Im Liegen eingenommen, können einige Arzneimittel unbemerkt in der Speiseröhre haften bleiben. Besonders Schmerzmittel, Medikamente gegen Osteoporose, Eisenpräparate oder Antibiotika können ohne ausreichendes Nachspülen die Schleimhaut schädigen, so Professor Dr. Martin Schulz, Geschäftsführer Arzneimittel der ABDA Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. Bei Problemen mit dem Schlucken, oder wenn im Einzelfall kein Aufrichten möglich ist, sollten Tabletten nur nach Rücksprache mit dem Apotheker zerkleinert werden. Durch ein Zerteilen kann sich die Wirkung eines Medikaments verändern. Beispielsweise kann die Wirkung retardierter Arzneimittel nach dem Zerkleinern zu schnell einsetzen oder magensaftresistente Kapseln können nach dem Öffnen die Magenschleimhaut angreifen.
(Garbsen/Braunschweig) - Wer neben einem Supermarkt wohnt, kennt die Tortur für die Ohren. Regelmäßig werden Waren angeliefert - und das hört man: wenn Lastwagen an Rampen heranfahren, Tore aufgehen, Hubbühnen hoch- oder herunterfahren und Waren ausgeräumt werden. Den Anwohnern wird Lärm zugemutet, oft über den erlaubten Werten, so Dr. Gerke Hoppmann, Chef des Ingenieurbüros Bonk-Maire-Hoppmann in Garbsen. Der Grund: Die vor der Bauphase errechneten Lärmwerte stimmten mit den tatsächlichen nicht überein. Veraltete Rechenmethoden lieferten ungenaue Prognosen und unter- oder überschätzten das Lärmpotenzial. Das führe dazu, dass Anwohner übermäßigen Lärm ertragen müssten oder Einkaufsmärkte in Wohngebieten nicht gebaut werden dürften. Jetzt will das Ingenieurbüro ein modernes, wirklichkeitsgetreues Schall-Berechnungsverfahren entwickeln, um vorbeugenden Lärmschutz zu verbessern und ein Instrument für den Städtebau zu schaffen. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) fördert das Projekt mit 75.000 Euro.
(Berlin) - Die heutige (8. August 2008) Ankündigung von Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee, das CO2-Gebäudesanierungsprogramm um 500 Mio. Euro aufzustocken, ist ein Schritt in die richtige Richtung, aber nicht ausreichend um die die Klimaschutzziele der Bundesregierung auch nur annähernd zu erreichen. Dies erklärte der Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes, Prof. Dr. Karl Robl heute (8. August 2008) in Berlin.
(Berlin) - Das hessische Richterdienstgericht hat heute (8. August 2008) entschieden, den wegen des Besitzes kinderpornografischer Dateien bereits suspendierten 54-jährigen ehemaligen Präsidenten des VG Kassel vom Richterdienst zu entheben.
(Berlin) - Zu den heutigen (8. August 2008) Verlautbarungen des Spitzenverbandes der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-Spitzenverband) anlässlich der gestoppten Honorarverhandlungen erklärt der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Dr. Andreas Köhler: "Die Kassen versuchen ihr Angebot zu beschönigen. Statt der angeblichen 2 Milliarden Euro wurde gestern vom Schlichter nur ein Angebot über zusätzliche Mittel von 1,4 Milliarden Euro vorgelegt."
(Berlin/Paris) - Zeitgleich zur Eröffnung der Olympischen Spiele in Peking demonstriert Reporter ohne Grenzen (ROG) heute (8. August 2008) weltweit vor chinesischen Botschaften für mehr Presse- und Meinungsfreiheit in China. Mit einem riesigen Banner, das die Olympischen Ringe als Handschellen zeigt, fordert ROG in Berlin ein Ende der Zensur, die Freilassung inhaftierter Journalisten sowie mehr Recherchefreiheit für Auslandkorrespondenten.
(Berlin) - Ein Kürzungsrecht für Mieter steht im Widerspruch zur Rechtsordnung, weil es die Durchsetzung öffentlich-rechtlicher Vorschriften auf den Mieter verlagert, warnte Lutz Freitag, Vorsitzender der Bundesvereinigung Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft (BSI) und Präsident des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen.
(Berlin) - Für die Kritik des Bundesrechnungshofes an der Höhe der Vergütung von Vorständen der gesetzlichen Krankenversicherung hat der dbb wenig Verständnis. Klaus Dauderstädt, stellvertretender Bundesvorsitzender des dbb beamtenbund und tarifunion und Bundesvorsitzender der Gewerkschaft der Sozialversicherung (GdS), sagte am 8. August 2008, immerhin sei es ein Anliegen des Gesetzgebers gewesen, hier Freiräume zu schaffen, als mit der Gesundheitsreform von 1992 Wettbewerb zwischen den Kassen und Wahlfreiheit für die Versicherten eröffnet wurde.




