Verbands-Presseticker
(Berlin/Brüssel) - Ich bin der Ansicht, dass die bäuerlichen Traditionen einen ganz wesentlichen Anteil zur Entwicklung des kulturellen Reichtums und zur Vielfalt unserer einzigartigen europäischen Gesellschaft beitragen. Der Beitrag der Landwirtschaft für unsere Gesellschaft ist von besonderer Bedeutung.
(Berlin) - Die Erhöhung des Dieselpreises führt zu einem erheblichen Kostenanstieg in der Transportbranche. Das hat eine Blitzbefragung des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) Ende Juli 2008 ergeben.
(Berlin) - Der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB) hat ein schärferes Vorgehen gegen Alkoholmissbrauch bei Kindern und Jugendlichen gefordert. Dazu gehörten die strikte Beachtung des Jugendschutzes genauso wie eine gezielte Suchtprävention an Schulen und deutlich strengere Gesetze, die es Jugendlichen erschweren, sich Alkohol zu beschaffen, sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg der Zeitung Rheinpfalz am Sonntag.
(München) - 2005 verständigten sich die SPD und die Union grundsätzlich auf die Reform der Erbschaftssteuer. Ende 2007 erklärte das Bundesverfassungsgericht das aktuell immer noch gültige Erbschaftssteuergesetz von 1974 für verfassungswidrig.
(Berlin) - Für den niedergelassenen Arzt sind die Arzneimittelausgaben eine Black Box. Unterschiedlichste Regelungen machen das Verordnungsgeschehen völlig intransparent. Insgesamt 16 Instrumente bestimmen den Preis eines Arzneimittels. Der Arzt hat inzwischen kaum noch Einfluss darauf, was die verordneten Medikamente kosten. Dennoch haftet er dafür mit seinem Einkommen teilweise bis zur Existenzbedrohung. Das ist einmalig in den OECD-Ländern, schreibt der Vorstand der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Dr. Carl-Heinz Müller, im aktuellen Deutschen Ärzteblatt (Ausgabe 31/32 vom 4. August).
(Berlin) - Der Run auf Xbox, Playstation, Wii & Co. hält an: In den ersten sechs Monaten kauften die Deutschen 1,7 Millionen Spielkonsolen. Das sind 400.000 Geräte mehr als im Vorjahr und entspricht einem Plus von gut 30 Prozent.
(Berlin) - Angesichts der drohenden schwierigen Verfügbarkeit proteinhaltiger Futtermittel fordert der Deutsche Bauernverband (DBV) die Bundesregierung abermals auf, sich in Brüssel für einen kurzfristigen Ansatz zur Überwindung der völlig praxisfernen Nulltoleranz beim Import von Protein-Futtermitteln einzusetzen. Kommen die Importe von eiweißhaltigen Futtermitteln ins Stocken, droht der europäischen Veredlungswirtschaft erheblicher Wettbewerbsnachteil. Eile sei geboten, denn schon bei der jetzt in den USA stattfindenden Saatgutproduktion könnten kleine Spuren auch in die Verarbeitung gelangen. Daher unterstützt der DBV Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer in seinem Bemühen, das Zulassungsverfahren von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) auf europäischer Ebene zu beschleunigen und die Entscheidung über eine Zulassung auf Basis wissenschaftlicher Fakten herbeizuführen, um so zu einem zeitlich harmonisierten Zulassungsverfahren zu gelangen.
(Stuttgart) - Der Baden-Württembergische Handwerkstag (BWHT) erwartet für 2008 im Vergleich zum Vorjahr eine deutliche Steigerung der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge. Zum 31. Juli lag das Plus bei zwölf Prozent.
(München/Hannover) - Eine Ungeheuerlichkeit sieht der Verband Deutscher Realschullehrer in den Äußerungen des Erziehungswissenschaftlers Peter Struck in Focus Online. Im Artikel "Hauptschule als Auslaufmodell" vom 7. August wird Struck mit der Äußerung zitiert, die Hauptschule sei "mittlerweile der wichtigste Faktor, um in die Kriminalitätsspirale einzusteigen".
(Berlin) - Von Juli bis September bringt das zahlreiche Erscheinen der Vertreter der Deutschen und Gemeinen Wespe an Kaffeetafeln, in Biergärten und auf Terrassen so manch einen zur Verzweiflung. Die hungrigen Insekten stürzen sich auf alles Fressbare und machen dabei auch vor Süßresten an Kindermündern oder schon auf Gabeln aufgespießten Kuchenstückchen keinen Halt. Da ist der Wunsch groß, die als Plagegeister empfundenen Tiere schnell wieder los zu werden oder möglichst schon im Vorfeld solche Situationen zu vermeiden. Noch größere Panik lösen gar am Haus festgestellte Wespennester aus. Die häufigste an den NABU gestellte Frage in den Sommermonaten lautet: Ich habe Wespen am Haus, wie werde ich die los?




