Verbands-Presseticker
(Berlin) - Die Bundesbürger blicken weit weniger optimistisch in die Zukunft als noch im vergangenen Jahr: Wie eine Umfrage der Wirtschaftsjunioren Deutschland unter rund 11.000 Bürgern ergab, erwarten nur noch 27 Prozent der Deutschen, dass sich der wirtschaftliche Aufschwung auch im kommenden Jahr fortsetzen wird. Die Angst vor Arbeitslosigkeit ist dagegen weiter zurückgegangen: 82 Prozent der Menschen halten ihren Arbeitsplatz für sicher.
(Berlin) - Der Versand verschreibungspflichtiger Medikamente ohne Vorlage eines Rezepts ist bei Internethändlern gängige Praxis. Dies belegt eine Studie der europäischen Organisation European Alliance for Access to Safe Medicines, EAASM. Etwa 90 Prozent der 116 getesteten Internetseiten boten den Versand verschreibungspflichtiger Medikamente ohne Rezept an.
(Berlin) - Der Marburger Bund hat am Dienstag (22. Juli 2008) in Mecklenburg-Vorpommern das Berufungsverfahren zur verpflichtenden Übernahme der arztspezifischen Tarifverträge selbst bei fehlender Tarifbindung der Klinik gewonnen. Damit sind unsere Verträge nun endgültig auch juristisch als tarifpolitischer Standard für Klinikärzte akzeptiert, so Dr. Andreas Botzlar, 2. Vorsitzender des Marburger Bundes.
(Berlin) - Der Milchlieferstopp Ende/Anfang Juni 2008 hat vor allem Zeichen gesetzt und die Öffentlichkeit wachgerüttelt. Diese Einschätzungen vertraten am häufigsten die Milchbauern, die den Milchlieferstopp für ihren Betrieb positiv in einer Meinungsumfrage bewerteten. Die Umfrage unter Deutschlands Milchbauern wurde vom Osnabrücker Meinungsforschungsinstitut Produkt und Markt im Auftrag des Deutschen Bauernverbandes (DBV) Anfang Juli durchgeführt.
(Berlin) - Einen Tag vor der ersten Runde der Zeitungstarifverhandlungen 2008 hat der Deutsche Journalisten-Verband seine Forderung nach 7,5 Prozent mehr Honorar bzw. Gehalt für die Zeitungsjournalisten bekräftigt.
(Bonn) - "Wir halten die Einführung von Mindestlöhnen nicht für den richtigen Weg, Arbeit und Wohlstand in Deutschland zu sichern", betonte der Präsident des bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V, Burkhard Landers. Auch die vorgelegten Gesetzesentwürfe der Bundesregierung sind nach Auffassung des bvse nicht geeignet, die Wirtschaft voranzubringen.
(Berlin) - Vor dem Hintergrund der öffentlichen Diskussion über eine Rücknahme von Reformmaßnahmen hat der Bankenverband die Grosse Koalition zu einem klaren Bekenntnis zum Kurshalten aufgefordert. Die Menschen sind durchaus bereit für Reformen, die Politik sollte es auch sein, sagte der Geschäftsführende Vorstand, Prof. Dr. Manfred Weber. Es ist keinesfalls so, dass die Deutschen eine Reformaversion hätten und sich sinnvollen Veränderungen verschließen würden.
(Essen) - Die von E.ON gegenüber der EU-Kommission angebotene Zusage, Kraftwerke und das Höchstspannungsnetz zu verkaufen, ist aus Sicht des VIK völlig unzureichend, um die von der EU erhobenen Vorwürfe einer Kapazitätszurückhaltung auszugleichen. Den hieraus resultierenden zu hohen Strompreisen kann auf diese Weise nicht entgegen gewirkt werden.
(Berlin) - Die privaten Bausparkassen haben heute (24. Juli 2008) in einer Anzeige in einer in Berlin erscheinenden Zeitung einen besonderen Willkommensgruß an den amerikanischen Präsidentschaftskandidaten gerichtet (siehe Anlage). Darin wird Mr. Obama gebeten, seine Losung Change. Yes, we can auch auf das Feld der Wohnungsbaufinanzierung zu übertragen.
(Wiesbaden) - Mit höchster Verwunderung registriert der Berufsverband Deutscher Internisten BDI e.V. die Absicht der Bayerischen Staatsregierung, über einen Antrag zur Änderung des § 73b SGB V einem privatrechtlichen Verband das Verhandlungsmonopol für Hausarzt-Verträge einzuräumen. Da der Hausärzteverband z.B. in Bayern mehr als 50 Prozent der Allgemeinärzte vertritt, wäre er demnach der einzige in Frage kommende Verhandlungs- und Vertragspartner für die bayerischen Krankenkassen. Die Kassenärztliche Vereinigung wäre damit außen vor.




