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Verbands-Presseticker

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Deutscher Steuerberaterverband e.V. (DStV)

(Berlin) - Der Deutsche Steuerberaterverband e.V. (DStV) äußert im Hinblick auf die jüngsten Pannen im Bundesamt für Justiz Verständnis für die Kollegen und die Wirtschaft. Die dem Bundesjustizministerium untergeordnete Behörde leitet seit Anfang 2008 gegen veröffentlichungspflichtige Unternehmen Ordnungsgeldverfahren ein, wenn deren Jahresabschluss zum 31. Dezember 2007 noch nicht beim Bundesanzeiger Verlag eingereicht wurde. Von diesem Vorgang sind irrtümlicherweise auch Unternehmen mit abweichendem Wirtschaftsjahr betroffen, deren Bilanz noch gar nicht aufgestellt werden konnte.

MVFP Medienverband der Freien Presse e.V.

(Berlin) - In einem in der „FAZ“ veröffentlichten Interview kritisiert Verleger und VDZ-Präsident Dr. Hubert Burda die Expansionspläne der öffentlich-rechtlichen Sender im Internet.

Verband der Automobilindustrie e.V. (VDA)

(Frankfurt/Berlin) - Der Verband der Automobilindustrie (VDA) fordert von der Bundesregierung eine Verstärkung der Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur. „Um den Verkehr der Zukunft bewältigen zu können, ist es nötig, dass alle Verkehrsträger zupacken und so gut wie möglich auch miteinander vernetzt sind. Die Zeit der `Grabenkämpfe´ zwischen den einzelnen Verkehrsträgern ist vorbei, nur miteinander werden wir Erfolg haben“, betonte VDA-Präsident Matthias Wissmann in seiner Rede auf dem Infrastrukturgipfel des BDI in Berlin.

Industrieverband Agrar e.V. (IVA)

(Papenburg) - „Die Gemüseerzeuger in Deutschland brauchen eine ausreichende Zahl von Pflanzenschutzmitteln, und sie brauchen die gleichen Behandlungsmöglichkeiten wie ihre Berufskollegen in anderen EU-Ländern. Nur dann bleiben sie konkurrenzfähig und können auch zukünftig die Verbraucher mit regionalen Produkten versorgen.“ Das erklärte Gerhard Schulz, der Vorsitzende des Bundesausschusses Obst und Gemüse (BOG), gegenüber dem Europaparlamentarier Hans-Peter Mayer und dem Bundestagsabgeordneten Hans-Michael Goldmann. Die beiden Politiker trafen bei einem Branchengespräch zur EU-Pflanzenschutzpolitik im Betrieb Schulz in Papenburg mit Vertretern von Wirtschaft und Verwaltung zusammen. Der BOG und der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) hatten gemeinsam zu der Veranstaltung eingeladen. Zentrales Thema war die Neuordnung der Pflanzenschutzmittel-Zulassung in Europa.

Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW)

(Berlin) - Einen Verhaltenskodex an Schulen und klare Regelungen zum Schutz vor Mobbing im Internet oder per Handy hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) empfohlen. "Wir brauchen ein Bündel an Präventionsmaßnahmen und klare Regeln für ein gutes Schulklima, damit Mobbing keinen Nährboden hat", betonte Marianne Demmer, Leiterin des GEW-Vorstandsbereichs Schule, mit Blick auf die "Cyber-Mobbing"-Studie der Bildungsgewerkschaft, die sie gestern (26. Mai 2008) in Berlin vorgestellt hat. "Was gegen Cyber-Mobbing hilft, hilft auch gegen Mobbing allgemein." Die Untersuchung habe gezeigt, dass Mobbing ohne technische Hilfsmittel nach Einschätzung der Befragten etwa zehn Mal so häufig vorkommt. "Die Dramatisierung des Cyber-Mobbings geht am Kern des Problems vorbei", unterstrich Demmer.

(BHB) Handelsverband Heimwerken, Bauen und Garten e.V.

(Köln) - Gemeinsam mit Holz.Conzert, einem führenden Beratungsunternehmen im Bereich Ökomarketing, sorgt der BHB dafür, dass sich die Teilnehmer für den nächsten Baumarktkongress in Berlin ruhigen Gewissens auf den Weg machen können.

Hans-Böckler-Stiftung

(Düsseldorf) - Menschen über 65 Jahren bekommen höhere Beträge vom Staat und den Sozialkassen ausgezahlt als Familien mit Kindern. Trotzdem ist es falsch, von einer Bevorzugung der älteren Generation durch das Sozialsystem zu sprechen. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB). In einem von der Hans-Böckler-Stiftung geförderten Projekt analysieren sie das Zusammenleben der Generationen im Sozialstaat und in den Familien umfassend. Das eigentliche Gerechtigkeitsproblem bestehe nicht zwischen den Generationen, sondern in der ungleichen Chancenverteilung innerhalb der Altersklassen, betonen Agnes Blome, Wolfgang Keck und Prof. Dr. Jens Alber. Solche Ungleichgewichte würden durch die Reformen der Altersvorsorge und eine Polarisierung bei Erbschaften verschärft.

(BDI) Bundesverband der Deutschen Industrie e.V.

(Berlin) - „Das Umweltministerium sperrt die Expertise der Betroffenen bei der Erarbeitung des neuen Umweltgesetzbuchs praktisch aus.“ Das sagte BDI-Hauptgeschäftsführer Werner Schnappauf zu der am 23. Mai 2008 eingeleiteten Anhörung der Betroffenen für ein Umweltgesetzbuch. „Bundesumweltminister Sigmar Gabriel wollte bei der Erarbeitung des neuen Umweltgesetzbuchs (UGB) alle Betroffenen – Wirtschaft und Umweltverbände - umfassend beteiligen. Stattdessen sollen die Betroffenen jetzt in knapp zwei Wochen mehr als 1 200 Seiten Gesetzestext und – begründung prüfen und bewerten. Das ist in der vorgegebenen Zeit nicht mit vernünftigem Ergebnis zu schaffen und wird dem fachlich sehr anspruchsvollen Vorhaben nicht gerecht“, erklärte Schnappauf.

(BDF) Bundesverband der Deutschen Fluggesellschaften e.V.

(Berlin) - Vor dem Hintergrund kontinuierlich steigender Kerosinpreise strebt die deutsche Luftverkehrsindustrie mit Hilfe neuer Technologien und Verfahren nach mehr Ökoeffizienz im Luftverkehr. Zu Beginn der Internationalen Luftfahrtmesse ILA in Berlin informierten die Verbände BDF und BDLI über verschiedene Maßnahmen, mit deren Hilfe nicht nur der Treibstoffverbrauch reduziert, sondern auch die Umweltbilanz des Verkehrsmittels verbessert werden kann.

VhU - Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände e.V. - Hauptgeschäftsstelle

(Frankfurt am Main) - "Die von Kultusminister Jürgen Banzer vorgestellte `Verschlankung´ der Lehrpläne bei G 8 kann nur eine Notlösung sein, die aber nicht den Weg in die Zukunft weist", kommentierte Jörg E. Feuchthofen, Geschäftsführer für Bildungspolitik der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU) die heute (26. Mai 2008) bekannt gegebenen Schritte der Landesregierung zur Optimierung des verkürzten gymnasialen Bildungsgangs. Die Umsetzung von G 8 habe von Anfang an darunter gelitten, dass in der Mittelstufe versucht worden sei, die Stundenzahl aus sechs Jahren in fünf Jahre hineinzupressen. Wenn das Kultusministerium jetzt diese Stundenzahl über eine Kürzung des verpflichtenden Lehrstoffes senken wolle, führe dies zwangsläufig zu einer Qualitätsminderung bis in die Oberstufe hinein. "Wir wollen aber im Ergebnis kein `Abitur light´ in Hessen", warnte Feuchthofen.

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