Verbands-Presseticker
(Düsseldorf) - Ausschreibungen im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) führen nicht zwangsläufig zu niedrigeren Kosten. Im Gegenteil: In einer Großstadt, die ihren Nahverkehr über Ausschreibungen organisiert, entstehen neue und oft höhere Kosten. Großstädte, die diese Leistungen direkt vergeben, fahren im Vergleich deutlich besser.
(Frankfurt) - Normen haben eine elementare Bedeutung für Unternehmen und Wirtschaft. Sie fördern die Wettbewerbsfähigkeit, entlasten den Staat und gewährleisten Sicherheit für alle.
(Bonn) - Der Beschwerdeausschuss Redaktionsdatenschutz wählte auf seiner Sitzung am 5. Dezember 2006 in Bonn Sigrun Müller-Gerbes, dju, zur neuen Vorsitzenden.
(München) - Das deutsche Autobahnnetz ist im Jahr 2006 um rund 176 Kilometer gewachsen und verlängert sich dadurch insgesamt auf fast 12.400 Kilometer.
(Berlin) - Die Elemente zur leistungsorientierten Bezahlung der Tarifbeschäftigten im öffentlichen Dienst müssen auf den Beamtenbereich übertragen werden.
(Essen) - Die Möglichkeit, verordnete Arzneimittel und Notfalldaten (z. B. Informationen über Allergien und Unverträglichkeiten) künftig mit der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) zu speichern, überzeugt Versicherte offenbar fast ausnahmslos.
(Kassel) - Mit der möglichen Errichtung eines Gesundheitsfonds ab 2009 könnten für die landwirtschaftlichen Krankenkassen die bisher auch ihnen vom Bund anteilig gezahlten Aufwendungen für versicherungsfremde Leistungen entfallen.
(Berlin) - Seit heute (7. Dezember 2006) läuft der Countdown für einen Streik der rund 130.000 Tarifbeschäftigten bei der Deutschen Post AG. Mit einer Flugblattkampagne fordert die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) ihre Mitglieder auf, sich ab Januar zum Streik bereit zu machen.
(Berlin) - Als notwendigen Schritt zur Eindämmung der Liquiditätsschwemme bezeichnet der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) die heutige Erhöhung des Hauptrefinanzierungssatzes der Europäischen Zentralbank (EZB) von 3,25 Prozent auf 3,5 Prozent.
(Berlin) - Der DGB-Vorschlag, für die Anspruchsdauer auf Arbeitslosengeld I das Alter besser zu berücksichtigen, ist zu begrüßen. Die vorgeschlagene Regelung könnte dazu beitragen, die Lage älterer Arbeitsloser tatsächlich zu verbessern, ohne jüngere Arbeitslose schlechter zu stellen.



