Verbands-Presseticker
(Wiesbaden/Hannover) - Der geschäftsführende Hauptvorstand der IG BCE unter Leitung von Hubertus Schmoldt und Vorstand sowie Geschäftsführung des Bundesarbeitgeberverbandes Chemie (BAVC) unter Leitung von Dr. Rüdiger Erckel sind am Mittwoch, den 16. Oktober in Wiesbaden zu einem Spitzengespräch zusammengekommen. Bestimmende Themen waren die Ausbildungssituation in der Chemie, gemeinsame Positionen zur Qualifizierung, die tarifliche Altersvorsorge und der aufgrund des Tarifvertrags gegründete Chemie Pensionsfonds.
(Berlin) - Die Einkommensrunde für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst wird am 15. November 2002 in Stuttgart beginnen. Die nachfolgenden Verhandlungen werden in Kassel stattfinden. Der dbb wird über die Forderungen zur Einkommensrunde 2002/2003 am 21. Oktober 2002 in Berlin beschließen.
(Frankfurt/Main) - Im Laufe des Jahres 2002 wurden nahezu alle Gesetze und Verordnungen mit abfallrechtlichem Bezug, teilweise gleich mehrfach, geändert. Komplett neu erlassen wurden unter anderem die seit langem erwartete Altholzverordnung sowie die Gewerbeabfallverordnung. Beide Verordnungen geben wichtige Kriterien über die Getrennthaltung von Abfällen sowie die Einhaltung von Verwertungsquoten vor.
(Berlin) - Der Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB, hat das in Teilen der Bundesregierung diskutierte Vorhaben scharf kritisiert, den europäischen Stabilitätspakt angesichts der derzeit schwierigen Haushaltslage in Deutschland aufzuweichen. VÖB-Sprecher Dr. Stephan Rabe sagte am 21. Oktober in Berlin, dass die strikte Einhaltung des Stabilitäts- und Wachstumspaktes gerade für Deutschland, auf dessen Betreiben der Pakt seinerzeit geschaffen worden war, oberste Pflicht sei.
(Hamburg) - "Seit 25 Jahren werden im Auftrag des Bundesverbandes der Phonographischen Wirtschaft die offiziellen deutschen Musikcharts ermittelt. Fans und Branchenprofis haben hier das optimale Erfolgsbarometer für Musik", erklärt Gerd Gebhardt, Vorsitzender der deutschen Phonoverbände. "Die Charts sind ein wichtiges Orientierungsmittel für Medien und Musikfans und das Salz in der Suppe der Branchenprofis."
(Berlin) - Die Allgemeinen Deutschen Spediteur-Bedingungen (ADSp) sind noch immer gefährdet. Dies ist das Ergebnis eines Spitzengesprächs der ADSp-Trägerverbände Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), Bundesverband des Deutschen Groß- und Außenhandels (BGA), Bundesverband Spedition und Logistik (BSL), Deutscher Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und Hauptverband des Deutschen Einzelhandels (HDE) mit dem Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) am 17. Oktober DIHK unter Moderation von DIHK-Vizepräsident Nikolaus W. Schües.
(Berlin) - Das Deutsche Atomforum e.V. (DAtF) fordert anlässlich des heute beginnenden dritten Workshops des Arbeitskreises Auswahlverfahren Endlagerstandorte (AkEnd), die Bereitstellung von Endlagern nicht zu verzögern. Es ist die Aufgabe des Bundes, nach § 9a AtG geeignete Endlager zur Verfügung zu stellen.
(Bonn) - Der Naturschutzbund NABU hat an die Bundesregierung appelliert, die Bemühungen um eine rasche Reform der europäischen Agrarpolitik nicht aus Rücksichtnahme auf die Interessen der französischen Regierung zu unterwandern. Nach Informationen des NABU arbeite die Bundesregierung derzeit mit Frankreich an einer Übereinkunft, welche die Nettozahlerposition Deutschlands im Zuge der EU-Osterweiterung nicht verschlechtern würde.
(München) - Rechtzeitig zur Arbeitsschutz aktuell 2002 ist der Branchenbericht Öffentlicher Dienst erschienen, den der Bundesverband der Unfallkassen, München, und der Bundesverband der Betriebskrankenkassen, Essen, gemeinsam erarbeitet haben. Danach liegt die Zahl der Arbeitsunfähigkeitstage im Öffentlichen Dienst mit 14,3 Prozent unter dem Durchschnittswert der BKK-Mitglieder.
(Berlin) - In gleichlautenden Schreiben an die Bundesminister Hans Eichel (Finanzen), Dr. Werner Müller (Wirtschaft) und Kurt Bodewig (Verkehr) hat Klaus Laepple, Präsident des Deutschen Reisebüro und Reiseveranstalter Verbands (DRV), gegen die in der Koalitionsvereinbarung vorgesehene Mehrwertsteuer auf grenzüberschreitende Flüge innerhalb der Europäischen Union protestiert: Eine solche Maßnahme schade der Wirtschaft, statt sie anzukurbeln, kommentierte der Düsseldorfer Reisebürounternehmer die Regierungspläne.




