Verbands-Presseticker
(Berlin) - Die Zusammenführung der beiden Bundesministerien für Wirtschaft und Arbeit mache Sinn. Dies erklärte der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) zur Entscheidung der alten und neuen Bundesregierung, nur noch einen Minister für diese Ressorts einzusetzen.
(Berlin) - Der Finanzausschuss des Deutschen Städte- und Gemeindebundes wird sich am 8. Oktober in Brüssel mit Vorschlägen zur Abwendung der Krise bei den Gemeindefinanzen befassen. Die Städte und Gemeinden mussten im Jahr 2001 Rückgänge bei den Gewerbesteuereinnahmen(netto) in Höhe von 11,5 Prozent hinnehmen. Diese Entwicklung setzt sich 2002 unvermindert fort.
(Köln) - Der BDE Bundesverband der Deutschen Entsorgungswirtschaft sieht die politische Vision Trittins zur Restmüllentsorgung gefährdet. Diese sieht vor, dass die Behandlungstechniken bis spätestens 2020 so weiterentwickelt und ausgebaut werden, dass alle Siedlungsabfälle in Deutschland vollständig und umweltverträglich verwertet werden.
(Köln) - Mit rund 6,8 Mio. Euro fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) 16 neue Forschungsprojekte im Initiativprogramm Zukunftstechnologien für kleine und mittlere Unternehmen (ZUTECH) der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen Otto von Guericke (AiF).
(Köln) - Die anhaltende Schwäche an den Börsen, die anziehenden Ölpreise und die Sorge vor einer Eskalation des Irak-Konflikts haben die Hoffnungen auf einen raschen Aufschwung der deutschen Wirtschaft schwinden lassen. Das reale Bruttoinlandsprodukt Deutschlands wird in diesem Jahr daher nur um ein halbes Prozent zulegen.
(Berlin) - Für praxisgerecht und ausgewogen hält der Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB, den am 7. Oktober von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BAFin) veröffentlichten Entwurf neuer Mindestanforderungen an das Kreditgeschäft (MaK).
(Berlin) - Als Ministerpräsident hat Wolfgang Clement in Nordrhein-Westfalen nach Auffassung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) bewiesen, dass ökonomischer Strukturwandel sozial gerecht gestaltet werden kann. Diese Balance zu halten zwischen sozialer Sicherheit und notwendigen Reformen einer Gesellschaft im Wandel sei auch die zentrale Herausforderung an ein neues Ministerium für Arbeit und Wirtschaft.
(Frankfurt/Main) - Die IG Metall bedauert, dass der bisherige Bundesarbeitsminister Walter Riester sein Amt nicht weiter ausüben kann. Walter Riester war stets ein verlässlicher Gesprächs- und Verhandlungspartner, sagte IG Metall-Vorsitzender Klaus Zwickel am 7. Oktober in Frankfurt.
(München) - Die Bundessteuerberaterkammer appelliert an die Politik, in der neuen Legislaturperiode zum Wohle des Mittelstandes endlich den Steuerdschungel zu durchforsten und für Steuervereinfachung zu sorgen. Hintergrund ist die Flut an Gesetzesänderungen, die in den letzten vier Jahren ihren Höhepunkt erreicht hat.
(Berlin) - Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, begrüßt die schnelle Berufung von Christina Weiss zur Kulturstaatsministerin für das nächste Bundeskabinett. Mit Frau Weiss hat der Bundeskanzler eine kompetente Kennerin von Kunst und Kultur für dieses wichtige Amt ausgewählt.



