Verbands-Presseticker
(Frankfurt am Main) - Die Preisverleihung des Deutschen Buchpreises 2020 findet wie geplant zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse am Montag, 12. Oktober 2020, im Kaisersaal des Frankfurter Römers statt - in diesem Jahr als Livesendung mit den nominierten Autor*innen.
(Bonn) - Der Bundesrat stimmt heute über die 7. Änderung der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung und damit über die Zukunft der Sauenhaltung im Kastenstand ab. Bundesministerin Julia Klöckner will den derzeit praktizierten, tierschutzwidrigen Kastenstand für weitere 17 Jahre legitimieren, danach nur etwas größer gestalten.
(Berlin) - "Die Wohnungsgenossenschaften stellen als Teil der Genossenschaftsfamilie in den aktuell schwierigen Zeiten erneut unter Beweis, dass sie auch in Krisenzeiten zusammenhalten, zum Wohl ihrer Mitglieder und Arbeitnehmer agieren und auch schwerste Herausforderungen meistern", erklärte Axel Gedaschko, Präsident des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW, anlässlich des morgigen Internationalen Tages der Genossenschaften (International Co-operative Day).
(Berlin/Freiburg) - Der Bundesrat stimmt heute über die Anpassungs-Verordnung der Corona-Ausgleichszahlungen für Krankenhäuser ab. Der Verordnung liegt eine Liste aller Krankenhäuser und der ihnen jeweils zustehenden Pauschale pro Bett bei. Der Katholische Krankenhausverband Deutschlands (kkvd) weist Behauptungen zurück, die mit einer niedrigen Pauschale dort gelisteten Kliniken hätten eine geringere Relevanz für die Patientenversorgung. Außerdem fordert der Verband, die Frist für Ausgleichszahlungen über den 30. September 2020 hinaus zu verlängern. Auch sollten die Pauschalen für die Kinder- und Jugendpsychiatrie nachgebessert werden.
(Berlin) - Zur anstehenden Entscheidung von Bundestag und Bundesrat über das Strukturstärkungsgesetz und das Kohleausstiegsgesetz äußert sich Dr. Manja Schreiner, Hauptgeschäftsführerin der Fachgemeinschaft Bau: "Die Verabschiedung von Strukturstärkungs- und Kohleausstiegsgesetz ist wichtig für den Strukturwandel in der Lausitz." Mit den Mitteln aus dem Strukturstärkungsgesetz kann in die Zukunft dieser Region investiert werden. "Wichtig ist nun, dass tragfähige Konzepte entwickelt und umgesetzt werden, um die Gelder auch wirklich nutzbringend für die Lausitz auszugeben."
(Berlin) - Ob Shopping, Beratungsgespräch mit der Bank oder Kontakt mit der Verwaltung: auch durch die Corona-Krise haben sich immer mehr Alltagstätigkeiten in die digitale Welt verlagert. Dabei rückt eine Frage immer stärker in den Mittelpunkt: Wie kann man digital die eigene Identität nachweisen? Und zwar schnell, komfortabel und sicher, so dass möglichst wenige Informationen an Orten gespeichert werden, auf die der Einzelne keinen Einfluss hat, und ohne dass Dritte es zum Beispiel erfahren, wenn wir uns gegenüber einer Stelle ausweisen. Eine mögliche Antwort auf diese Herausforderung bietet die Blockchain-Technologie und die sogenannte Self-Sovereign Identity, die auch als dezentrale digitale Identität bezeichnet wird. Der Digitalverband Bitkom hat deshalb dazu ein Infopapier "Self Sovereign Identity Use Cases - von der Vision in die Praxis" veröffentlicht, das das Konzept erläutert und vier konkrete Anwendungsfälle skizziert, in denen die Technologie herkömmlichen Lösungen überlegen ist. "Dezentrale digitale Identitäten können mit Hilfe der Blockchain-Technologie ein wichtiger Beitrag für mehr Datensouveränität und Datensparsamkeit sein", sagt Patrick Hansen, Bereichsleiter Blockchain beim Bitkom. "Die ausführliche Diskussion darüber, ob bei der Corona-Warn-App der Bundesregierung Daten zentral oder dezentral gespeichert werden sollen, zeigt, dass die Frage von Datensouveränität und Datensparsamkeit künftig massiv an Bedeutung gewinnen wird."
(Berlin/Bonn) - Fast drei von vier Deutschen (72 Prozent) sind der elektronischen Patientenakte (ePA) gegenüber positiv eingestellt, weil mit ihr die Möglichkeit besteht, dass alle medizinisch behandelnden Akteure auf demselben Kenntnisstand sind.
(Hennef) - Die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA) hat den Entwurf des Merkblatts DWA-M 174 "Betriebsaufwand für kommunale Entwässerungssysteme - Hinweise zur Ermittlung des Ressourcenbedarfs" vorgelegt, der hiermit zur öffentlichen Diskussion gestellt wird.
(Berlin) - Das Deutsche Kinderhilfswerk begrüßt die Initiativen von Bund und Ländern zur Verschärfung des Strafrechts zum Schutz von Kindern vor sexueller Gewalt.
(Berlin) - Der Deutsche Richterbund (DRB) hat die Aussage von Bundesfinanzminister Olaf Scholz, Richter würden nach seinem Gefühl zu milde Strafen bei Kindesmissbrauch fällen, entschieden zurückgewiesen. "Richter urteilen in jedem Einzelfall nach dem geltenden Recht", sagten die Vorsitzenden des DRB Barbara Stockinger und Joachim Lüblinghoff am Donnerstag in Berlin. Der gemachte Vorwurf gehe an die Grenzen der richterlichen Unabhängigkeit.





