Verbands-Presseticker
(Frankfurt am Main) - Das Maßnahmenpaket der Bundesregierung zur Abfederung der wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie, das sie in der letzten Woche auf den Weg gebracht hat, ist heute in Kraft getreten. Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) begrüßt vor allem die Maßnahmen zur Stärkung der Liquidität ausdrücklich.
(Berlin) - Liquidität ist die beste Medizin für Unternehmen, die von der Coronakrise betroffen sind. Damit die Hilfe von der KfW und den Förderbanken schnell und unbürokratisch an die Unternehmen fließen kann, müssen die Risiken der Hausbanken gesenkt und deren Bonitätsprüfungen beschleunigt werden. Kostet der Weg über die Hausbanken zu viel Zeit, muss die KfW die Unternehmen auf direktem Wege retten.
(Berlin) - Die Maßnahmen der Bundesregierung gegen die Ausbreitung des Coronavirus sehen zwingend vor, das soziale und öffentliche Leben in nie gekannter Weise einzuschränken. Das betrifft auch die mittelständischen Wirtschaftsunternehmen und ihre Beschäftigten. Dr. Martin Zentgraf, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie e.V. (BPI) sagt dazu:
(Frankfurt am Main) - Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) mahnt dringend an, bundesweit die Finanzierung der Kitas, Jugendhilfe- und Sozialeinrichtungen zu sichern - auch wenn diese in der Corona-Krise geschlossen worden seien und keine Leistungen erbringen könnten.
(Berlin) - Angesichts der drastischen wirtschaftlichen Auswirkungen der Coronakrise fordert der Deutsche Tourismusverband (DTV) Bund und Länder auf, sofort einen Rettungshilfefonds für Betriebe in besonders betroffenen Branchen einzurichten.
(Berlin/Bonn) - Die gesamte Wertschöpfungskette des Gartenbaus - von der Produktion über den Handel bis hin zum Endverkauf - ist von der aktuellen Situation im Zuge der Corona-Pandemie deutlich betroffen. Die Krise ist jetzt schon so massiv, dass die Branche nicht ohne wirtschaftliche Unterstützung aus der Politik auskommen wird. Die Politik hat das zugesichert. Der ZVG wird sie beim Wort nehmen.
(Berlin) - Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) hat auf die hohen Belastungen für gemeinnützige Wohlfahrtseinrichtungen im Zuge der Corona-Krise hingewiesen und an die Politik appelliert, unterstützend einzugreifen. "Die Corona-Krise gefährdet zahlreiche gemeinnützige soziale Einrichtungen massiv in ihrer Existenz", warnt DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt. Viele Einrichtungen der Tagespflege müssten geschlossen werden, ambulante Pflegedienste könnten zum Teil wegen fehlender Schutzkleidung ihrer Aufgabe nicht mehr nachgehen. Kur- und Reha-Einrichtungen müssten ihre Arbeit einschränken oder ganz einstellen. Das gelte auch für viele Bildungs-, Kurs- und Beratungsangebote.
(Berlin) - Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, begrüßt, dass ein spezielles Hilfspaket für Solo-Selbständige und kleine Unternehmen geschaffen werden soll.
(Berlin) - Auch die Anbieter von Seminaren und Konferenzen sind aktuell einem massiven Stresstest ausgesetzt. Das politisch veranlasste Verbot von Veranstaltungen trifft die Anbieter von Weiterbildungsmaßnahmen unvermittelt. Da viele Inhalte über die aktuelle politische Lage und Änderungsvorhaben des Gesetzgebers informieren, ist es dem BWE wichtig, sein Informationsangebot für die Branche aufrecht zu erhalten.
(Bonn) - Die Blumeninsel Mainau, eine der bekanntesten touristischen Attraktionen im Südwesten, wird noch nachhaltiger und bezieht nun Gas mit 25 Prozent Biogas-Anteil von ihrem Lokalversorger, den Stadtwerken Konstanz.






