News

Verbands-Presseticker

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Bundesverband Deutscher Stiftungen e.V.

(Berlin) - Im Jahr 2009 sind in Deutschland 914 neue Stiftungen errichtet worden. Das ist die dritthöchste Zahl in der Geschichte der Bundesrepublik. Zum 31. Dezember 2009 gab es damit 17.372 rechtsfähige Stiftungen bürgerlichen Rechts in Deutschland. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht das einer Steigerung um sechs Prozent.

Industrie- und Handelskammer für Oberfranken Bayreuth (IHK)

(Bayreuth) - Nach ausführlicher Diskussion befürwortet das Industrie- und Handelsgremium Marktredwitz-Selb eine Erweiterung des Factory In in Selb: "Die Erweiterung des `Factory In´ ist eine Chance für die gesamte Region", so IHG-Vorsitzender Dr. Otto Max Schaefer am Ende der Sitzung. Die Mitglieder hatten sich intensiv mit den Erweiterungsplänen auseinandergesetzt. An der Sitzung nahmen auch Mitglieder des Hofer Industrie- und Handelsgremiums teil. August Wagner, IHK-Vizepräsident und Vorsitzender des Hofer Gremiums, richtete einen Appell zu mehr Geschlossenheit an die Politik: "Wenn wir Hochfranken nach vorne bringen wollen, müssen wir das Kirchturmdenken aufgeben."

Allianz pro Schiene e.V.

(Berlin) - Seine ersten 100 Tage im neuen Amt hat Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) nach Ansicht der Allianz pro Schiene nicht als Schnellstarter absolviert. "Die Verkehrspolitik der Bundesregierung ist noch in der Warmlaufphase", sagte Allianz pro Schiene-Geschäftsführer Dirk Flege. "Über einige schienenfreundliche Äußerungen Ramsauers haben wir uns zwar durchaus gefreut, allerdings ist seine hochwichtige Weihnachts-Ankündigung, das Schienennetz massiv auszubauen, bisher weder mit Maßnahmen noch mit einer ausreichenden Finanzierung hinterlegt."

Marburger Bund - Verband der angestellten und beamteten Ärztinnen und Ärzte Deutschlands e.V. - Bundesverband

(Düsseldorf) - Die Tarifverhandlungen zwischen dem Marburger Bund und der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) werden heute (3. Februar 2010) in Düsseldorf fortgesetzt. Der Marburger Bund fordert für die rund 55.000 Ärzte an kommunalen Krankenhäusern eine lineare Erhöhung der Gehälter um durchschnittlich fünf Prozent und eine deutlich bessere Bezahlung von Bereitschaftsdiensten, insbesondere in der Nacht, an Wochenenden und an Feiertagen. Bisher hat die VKA kein Angebot vorgelegt. "Die Arbeitgeber müssen sich endlich der Realität stellen und mit uns daran arbeiten, den Arbeitsplatz kommunales Krankenhaus attraktiver zu gestalten. Nur so wird es gelingen, die Unterbesetzung vieler Kliniken zu überwinden. Wir befürchten sonst einen Anstieg unbesetzter Arztstellen von heute 5000 auf 6000 im nächsten Jahr. Dieser Entwicklung dürfen die Arbeitgeber nicht tatenlos zusehen", sagte Rudolf Henke, 1. Vorsitzender des Marburger Bundes, vor Beginn der zweiten Verhandlungsrunde.

Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB) - Bundesvorstand

(Berlin) - Am 4. Februar 1920 trat das Betriebsrätegesetz als Vorläufer der heutigen Betriebsverfassung in Kraft. Seitdem gibt es - unterbrochen durch den Faschismus - demokratisch gewählte BelegschaftsvertreterInnen in Betrieben und Aufsichtsräten. Besonders in Krisen bewähren sich Betriebsräte als Teil der industriellen Demokratie. Demokratie im Betrieb schützt die Arbeitneh-merInnen vor unternehmerischer Willkür, sichert den Betriebsfrieden und stärkt die Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen. Beschäftigte, die durch Betriebsräte vertreten sind, werden besser bezahlt und haben bessere Arbeitsbedingungen.

Deutscher Bauernverband e.V. (DBV)

(Berlin) - Eine Reihe von amtlichen und privatwirtschaftlichen Untersuchungen von Obst und Gemüse bescheinigen die gute und besondere Qualität von deutschem Obst und Gemüse. Gerade was Rückstände von Pflanzenschutzmitteln betrifft, wurde beim Verbraucherschutz erheblicher Fortschritt geleistet. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit hat im Zusammenhang mit der nationalen Berichterstattung Pflanzenschutzmittelrückstände bekannt gegeben, dass in Lebensmitteln immer weniger Rückstände von Pflanzenschutzmitteln festgestellt wurden. Dabei betonte das Amt auch, dass Lebensmittel deutscher Herkunft generell geringer belastet sind als ausländische Produkte. Das Bundesinstitut für Risikobewertung ist in der Vergangenheit zum Beispiel in seinen toxikologischen Bewertungen zu anderen Ergebnissen gekommen als einige NGO´s wie Greenpeace. Es stellte keine akute Gesundheitsgefährdung durch Rückstände von Pflanzenschutzmitteln fest - anders als es von Greenpeace in Veröffentlichungen immer wieder vorgetäuscht wird. Für die Bewertung zur Sicherheit von Pflanzenschutzmitteln für den Verbraucher und für die Umwelt sind in Deutschland nur die wissenschaftlich arbeitenden nationalen Behörden Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit sowie das Bundesinstitut für Risikobewertung als unabhängige Institute anzusehen.

dbb beamtenbund und tarifunion - Bundesleitung

(Berlin) - Mit Warnstreiks und Demonstrationen von Flensburg bis München machen heute (3. Februar 2010) und in den kommenden Tagen tausende Beschäftigte aus dem Öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen ihrem Unmut über die Verweigerungshaltung der Arbeitgeber bei den laufenden Tarifverhandlungen Luft. Das kündigte der dbb-Verhandlungsführer Frank Stöhr, 1. Vorsitzender der dbb tarifunion und Zweiter dbb Bundesvorsitzender, an, nachdem auch die zweite Verhandlungsrunde am Montag (1. Februar 2010) in Potsdam ergebnislos vertagt worden war. Der dpa-Rundfunk-Agentur sagte Stöhr am Morgen: "Die Beschäftigten sind empört über die Nullrunden-Taktik der Arbeitgeber und werden nun auf der Straße zeigen, dass sie hinter unserer Gesamtforderung von fünf Prozent stehen. Wir haben faire Verhandlungen verdient und keine Hinhaltetaktik." Die Forderung sei begründet, so Stöhr, weil sie neben einem Gehaltszuwachs strukturelle Verbesserungen verlange, die den Öffentlichen Dienst gerade in Zeiten des demographischen Wandels leistungsfähig halten. "Ich denke, dass mit unseren bundesweiten Aktionen Bewegung in die Verhandlungen kommt", sagte der dbb-Verhandlungsführer, "wir wollen konstruktiv und ergebnisorientiert zu einer Lösung kommen." Für den Fall, dass auch die dritte Verhandlungsrunde, die am 10. Februar 2010 in Potsdam beginnt, ohne Einigung endet, spreche viel für ein Schlichtungsverfahren, so Stöhr.

VhU - Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände e.V. - Hauptgeschäftsstelle

(Frankfurt am Main) - "Wir alle freuen uns über ein entstehendes hessisches Silicon Valley. Der erste Schritt dazu wurde mit der Aufnahme des Spitzenclusters Software-Innovationen in die Exzellenz-Initiative der Bundesregierung erreicht. Cluster heißt transparente, fokussierte und organisierte Vernetzung. Deshalb empfehlen wir der Hessischen Landesregierung, ein `House of IT´ nach dem Vorbild des erfolgreichen "House of Finance" räumlich und organisatorisch an das bereits bestehende `House of Logistics and Mobility´ anzudocken", sagte Volker Fasbender, Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU) heute (3. Februar 2010) anlässlich des 1. Hessischen Cluster-Kongresses.

Bitkom e.V.

(Berlin) - Heute können es sich nur noch wenige Unternehmen leisten, wenn ihr Rechenzentrum mehrere Tage im Jahr ausfällt. Nach einer Studie der Meta Group verschwindet jedes zweite Unternehmen, das 10 Tage auf seine wichtigsten IT-Systeme verzichten muss, innerhalb der nächsten drei bis fünf Jahre vom Markt. "Alle Unternehmen müssen sich heute die Frage stellen, wie hoch die maximal tolerierbaren IT-Ausfallzeiten sind", sagt Holger Skurk, Experte für IT-Infrastruktur beim BITKOM. Der Begriff "Verfügbarkeit" bezeichnet die Wahrscheinlichkeit, mit der ein System zu einem gegebenen Zeitpunkt wie geplant genutzt werden kann. "Der Wert der gerade noch erträglichen IT-Ausfallzeiten ist die Basis für Planung und Betrieb eigener Rechenzentren oder aber den Leistungsbezug über externe Firmen", so Skurk.

Bundeszahnärztekammer Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Zahnärztekammern e.V. (BZÄK)

(Berlin) - "Regelmäßige zahnärztliche Kontrolluntersuchungen sind ein wichtiger Teil der Krebsvorsorge." Mit dieser Feststellung unterstreicht Dr. Dietmar Oesterreich, Vizepräsident der Bundeszahnärztekammer (BZÄK), anlässlich des Weltkrebstages am 4. Februar die Bedeutung des regelmäßigen Zahnarztbesuches. Der Zahnarzt ist prädestiniert, Mundschleimhauterkrankungen frühzeitig zu erkennen und für eine fachgerechte Behandlung zu sorgen. Oesterreich: "Auch wenn keine akuten Beschwerden vorliegen oder auch keine Zähne mehr vorhanden sind, ist der halbjährige Kontrollbesuch beim Zahnarzt ein wesentlicher Aspekt der Krebsfrüherkennung, bzw. Krebsvorsorge. Gleichzeitig verfügt der Zahnarzt über die Möglichkeit, gesundheitsschädliches Verhalten oder krebsauslösende Faktoren zu beeinflussen."

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