Verbands-Presseticker
(Bayreuth) - Die weltweite Wirtschaftskrise ist noch nicht überwunden, doch eine leichte Erholung setzt sich auch in der oberfränkischen Wirtschaft fort. Wie die Ergebnisse der aktuellen IHK-Konjunkturumfrage zeigen, hat sich die Beurteilung der aktuellen Geschäftslage im Vergleich zum Herbst letzten Jahres spürbar verbessert. Vor allem die aktuelle Lage, die auf harten Zahlen basiert, wird besser als zuletzt bewertet: 23 Prozent der befragten Unternehmen nennen ihre derzeitige Geschäftslage gut, 24 Prozent bewerten sie negativ. Und die Unternehmer bleiben optimistisch: Für die kommenden Monate erwarten 29 Prozent der Befragten eine Verbesserung der Geschäftslage, 18 Prozent gehen von einer Verschlechterung aus. Der Konjunkturklimaindikator steigt um 2 auf 105 Punkte. Damit präsentiert sich die Wirtschaft, insbesondere die Industrie, im Bezirk der IHK für Oberfranken Bayreuth deutlich stabiler als im bayerischen Durchschnitt (102).
(Köln) - Die ehrgeizigen Ausbauziele für die Nutzung erneuerbarer Energien dürfen nicht zu Sorglosigkeit bei der Deckung des zukünftigen Gesamtbedarfs an Energie führen, warnt Prof. Dr. Norbert Eickhof aus Potsdam in einem Beitrag für die Informationskampagne der deutschen Braunkohlenindustrie auf www.braunkohle-forum.de . Auch wenn erneuerbare Energien am Ende des neuen Jahrzehnts 20 Prozent des inländischen Energiebedarfs decken und einen Anteil von 30 Prozent an der Stromerzeugung erreichen werden, bleibt es eine Herausforderung, den verbleibenden Teil des Energiebedarfs aus heimischen und Importquellen zu decken, erklärt der bisherige Inhaber des Lehrstuhls für Volkswirtschaftslehre an der Universität Potsdam.
(Berlin) - Nach neuen Zahlen des Bundesverkehrsministeriums ist das Investitionsdefizit bei Bahnprojekten des vordringlichen Bedarfs noch größer als bisher angenommen. Aus den Zahlen der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen lässt sich errechnen, dass bei bereits laufenden und fest disponierten Schienenbauvorhaben bis 2020 eine Finanzlücke von neun Milliarden Euro klafft. "Damit fehlen der Schieneninfrastruktur jährlich rund eine Milliarde an Bundesmitteln", sagte der Geschäftsführer der Allianz pro Schiene, Dirk Flege am Dienstag (19. Januar 2010) in Berlin. "Mit dieser Zusatzmilliarde ließen sich allerdings nur die bereits begonnenen Projekte bis 2020 vollenden", sagte Flege. "Weitere 31 vom Bund als dringlich eingestufte Vorhaben können damit noch nicht einmal angefangen werden."
(Berlin) - Das Handwerk setzt seine Imagekampagne fort, der TV- und Kinospot wird jedoch bis auf weiteres nicht mehr zum Einsatz gebracht und ausgesetzt. Dazu erklärt Otto Kentzler, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH): "Am vergangenen Wochenende hat das Handwerk eine groß angelegt, bundesweite Imagekampagne gestartet. Unter dem Claim "Das Handwerk. Die Wirtschaftsmacht. Von nebenan." thematisiert die auf fünf Jahre angelegte Kampagne Größe, Innovationskraft, Vielfalt und Lebensnähe des Handwerks."
(Berlin) - Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) Berlin-Brandenburg hat die Darstellungen zur Vermögenssituation der Beamten scharf zurückgewiesen. "Ich habe es satt, dass Beamtinnen und Beamte als Privilegierte mit Ärmelschonern dargestellt werden", so Bezirksvorsitzender Dieter Scholz. "Unsere Berliner Beamten verdienen heute weniger als 2003." Damals sei das Weihnachts- und Urlaubsgeld drastisch gekürzt und bis heute nicht wieder ausgeglichen worden. "In Brandenburg sieht es nicht viel besser aus", so Scholz weiter.
(Berlin) - Angesichts der Berichterstattung des ZDF Magazins Frontal21 zu angeblich überhöhten Wassergebühren plädierte das Geschäftsführende Präsidialmitglied des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Dr. Gerd Landsberg, gestern (19. Januar 2010) für eine sachlichere Debatte.
(Berlin) - Nach dem erfolgreichen Vollstreik mit rund 600 Teilnehmern in der vergangenen Woche werden die Ärzte an den Reha-Kliniken und im Sozialmedizinischen Dienst der Deutschen Rentenversicherung (DRV) auch in dieser Woche von Dienstag (19. Januar 2010) bis Donnerstag (21. Januar 2010) in den Ausstand treten.
(Frankfurt am Main) - Am Mittwoch, den 20. Januar 2010, begeht der ehemalige Bundesvorsitzende der Baugewerkschaft Konrad Carl seinen 80. Geburtstag. Die IG Bauen-Agrar-Umwelt beglückwünscht den gelernten Zimmermann und Ehrenmeister zu seinem Festtag, den er bei stabiler Gesundheit begehen kann. Konrad Carl blieb auch als Vorsitzender der Kumpel-Typ. Unsere Bauarbeiter wussten stets: das ist einer von uns. Einer, der zwar nicht mehr auf Baustellen arbeitet, der aber nicht vergessen hat, wie es dort aussieht und was sich da abspielt, sagt IG BAU-Vorsitzender Klaus Wiesehügel anlässlich der Geburtstagsfeier in Dreieich-Sprendlingen. Das vor allem habe seine Glaubwürdigkeit als Gewerkschaftsvorsitzender ausgemacht.
(Berlin) - "Die Volkssolidarität verurteilt die demagogischen Ausfälle gegen Hartz IV-Bezieher", erklärte der Präsident des Sozial- und Wohlfahrtsverbandes Volkssolidarität Prof. Gunnar Winkler am Dienstag (19. Januar 2010). "Verbale Angriffe des hessischen Ministerpräsidenten und anderer vor ihm gegen jene, die auf ALG II und Hartz IV-Leistungen angewiesen sind, sind beleidigend und gefährden den sozialen Frieden. Zugleich wird damit nur abgelenkt von denen, die verantwortlich sind für die Finanzkrise und ihre Folgen, für Massenarbeitslosigkeit, Armut von Millionen und Sozialabbau."
(Berlin) - Auf der Internationalen Grünen Woche werden u.a. mehrere zehntausend verschiedene Lebensmittel von rund 1.600 Ausstellern aus 56 Nationen präsentiert. Eine große Produktgruppe aus dem Bereich der Getränke stellen die international beliebten Biere dar. "Gerade deutsches Bier genießt weltweit einen exzellenten Ruf, und das nicht nur wegen der Geschmacksvielfalt der allein rund 5000 verschiedenen Biere. Deutsches Bier kann nämlich noch viel mehr: es liefert Vitamine für die Nerven und Mineralien für den Stoffwechsel", so der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Brauer-Bundes, Rechtsanwalt Peter Hahn, zu dem Nationalgetränk der Deutschen.




