Verbands-Presseticker
(München) - Die Ankündigung von Kultusminister Schneider, Modellversuche zur Regionalen Schulentwicklung (RSE) zuzulassen, hat im Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverband große Freude und Erleichterung ausgelöst.
(Frankfurt am Main) - Die MVB Marketing- und Verlagsservice des Buchhandels GmbH etabliert sich als das Kompetenzzentrum für E-Books, insbesondere für den neuen Branchenstandard EPUB. Um diese Bemühungen international zu koordinieren ist die MVB dem International Digital Publishing Forum (IDPF) beigetreten, dessen Ziel die Standardisierung, Weiterentwicklung und Förderung des elektronischen Publizierens ist.
(Berlin) - Die energetische Sanierung von Wohnimmobilien muss nicht nur technisch umsetzbar, sondern auch wirtschaftlich und sozial vertretbar sein. Zu diesem Ergebnis kamen die rund 150 Teilnehmer aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verwaltung beim 4. Wohnungspolitischen Abend am Mittwoch (15. Oktober 2008) in Berlin. Unter dem Motto Dämmen bis ultimo? wurde über Chancen und Grenzen von Energiesparmaßnahmen im Gebäudebestand diskutiert, denn immerhin entfallen 40 Prozent des Gesamtenergieverbrauchs auf den Gebäudebereich. Veranstalter waren das nordrhein-westfälische Ministerium für Bauen und Verkehr und der Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW).
(Berlin) - Das Vorziehen der Wohngelderhöhung auf den 1. Oktober 2008 und die daraus resultierenden Sonderzahlungen im Frühjahr 2009 sind konsequent und richtig, erklärte der Direktor des Deutschen Mieterbundes (DMB), Lukas Siebenkotten, in einer ersten Stellungnahme. Die Bundesregierung setzt damit einen Vorschlag des Deutschen Mieterbundes um und entlastet einkommensschwache Haushalte angesichts der zu erwartenden, deutlich höheren Heizkosten in diesem Winter.
(Bremen) - Die Handelskammer begrüßt das Rettungspaket der Bundesregierung zur Stabilisierung der Finanzmärkte. Lutz H. Peper, Präses der Handelskammer Bremen, betonte: "Alle Bundesländer sind aufgefordert, jetzt ihren Beitrag zum Stabilisierungspaket zu leisten." Auch Bremen müsse sich angemessen beteiligen. "Wer in anderen Fragen Solidarität einfordert, muss sich auch jetzt solidarisch zeigen", so Peper.
(Frankfurt am Main) - Die Zahl der in Deutschland in den ersten neun Monaten des Jahres 2008 ausgelieferten Hörsysteme ist um 5,2 Prozent gewachsen. Dies teilte die VHI - Vereinigung der Hörgeräteindustrie e.V. in Frankfurt am Main aus Anlass der Eröffnung des 53. Internationalen Hörgeräteakustiker-Kongresses in Leipzig mit. Insgesamt wurden von den Mitgliedern der VHI in diesem Zeitraum in Deutschland knapp 545.000 Hörgeräte an Hörgeräte-Akustiker ausgeliefert. Im Jahr 2007 waren es im gleichen Zeitraum etwa 518.000 Hörsysteme.
(Berlin) - Das effizienteste Produkt am Markt sollte künftig den Standard für die Energiekennzeichnung von Haushaltsgeräten setzen. Das fordert der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) im Vorfeld eines EU-Treffens am 16. Oktober. Bei diesem will die Kommission mit Interessengruppen über die Energiekennzeichnung beraten. "Die Irreführung der Verbraucher muss ein Ende haben. Es muss klar erkennbar sein, welches Produkt am Markt das Beste ist", fordert Dr. Corinna Fischer vom Verbraucherzentrale Bundesverband. Die Reform der Energiekennzeichnung soll nach Auffassung des Verbandes jedoch die bewährte Skala A bis G beibehalten. Diese wird von den Verbrauchern am Besten verstanden, wie eine aktuelle Studie belegt.
(Berlin) - 1 Milliarde Euro will die AOK mit den jetzt ausgeschriebenen Rabattverträgen über 64 Wirkstoffe in den Jahren 2009 und 2010 einsparen. Zum Vergleich: Im Jahr 2007 erzielten alle Generikahersteller zusammen mit diesen Substanzen im AOK-Markt einen Umsatz von 1,2 Milliarden Euro.
(Berlin) - Im Rahmen des Finanzmarktstabilisierungsgesetzes sieht die Bundesregierung auch eine Änderung der Insolvenzordnung vor. Demnach soll Überschuldung dann vorliegen, wenn das Vermögen des Schuldners die bestehenden Verbindlichkeiten nicht mehr deckt, es sei denn, die Fortführung des Unternehmens ist nach den Umständen überwiegend wahrscheinlich. Die Arbeitsgemeinschaft Insolvenzrecht und Sanierung des Deutschen Anwaltvereins (DAV) hält diese Änderung für richtig und angemessen.
(Frankfurt am Main) - Elektronisches Publizieren ist der Zukunftsmarkt in der Buchbranche. Sieben von zehn Verlagen betonen eine steigende strategische Relevanz des Elektronischen Publizierens für ihren Umsatz. "Elektronisches Publizieren hat als Geschäftsfeld und als strategisches Thema für die Verlage gerade in den letzten fünf Jahren rapide an Bedeutung gewonnen", sagte AKEP-Sprecher Hans Huck-Blänsdorf (B.I. & F.A. Brockhaus AG) heute (15. Oktober 2008) bei der Pressekonferenz des Arbeitskreises Elektronisches Publizieren (AKEP) des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels auf der Frankfurter Buchmesse. "Viele Verlage haben dieses Thema nicht ausreichend forciert", kritisiert Huck-Blänsdorf, deshalb sei es spätestens jetzt höchste Zeit, aktiv zu werden. Das gelte auch für die Belletristikverlage.







