Verbands-Presseticker
(Berlin) - Die Politik hat es im letzten Jahr nicht geschafft, entgegen ihren Ankündigungen eine wirkliche Gemeindefinanzreform auf den Weg zu bringen. Auch die den Kommunen zugesagte Entlastung in Höhe von 2,5 Milliarden Euro jährlich aus der Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe ist entgegen aller Ankündigungen noch offen.
(Schwerin) - "Das ist ein Schlag ins Gesicht der Wirtschaft, die seit 1992 kontinuierlich ihre Ausbildungsleistungen gesteigert hat", kommentiert am 07. Mai der Geschäftsführer Berufsbildung und Arbeitsmarkt der Vereinigung der Unternehmensverbände für Mecklenburg-Vorpommern e. V. (VUMV), Hans-Günter Trepte, die Entscheidung des Bundestages zum Ausbildungsumlagegesetz.
(Stuttgart) - Der Baden-Württembergische Handwerkstag (BWHT) hat das von der Regierungsmehrheit im Bundestag beschlossene Gesetz zur Bekämpfung der Schwarzarbeit begrüßt, fordert aber Nachbesserungen im Bundesrat.
(Frankfurt am Main) - Die Schlichtung bei der Berliner S-Bahn GmbH hat in ihrer Beratung am 8. Mai 2004 einstimmig beschlossen, dass Schlichtungsverfahren für zwei Wochen auszusetzen. Damit soll Gelegenheit gegeben werden, die Meinungsverschiedenheiten außerhalb der Schlichtung zu sondieren.
(Berlin) - Zu der im Bundestag beschlossenen Ausbildungsumlage sagte der DGB-Vorsitzende Michael Sommer am 07. Mai in Berlin: "Die Bundesregierung hat Wort gehalten, eine Ausbildungsumlage auf den Weg zu bringen, wenn die Lehrstellen-Krise nicht beseitigt wird. Gratulation! Junge Menschen werden dadurch in Zukunft bessere Chancen auf dem Ausbildungsmarkt haben."
(Berlin) - Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV), Spitzenverband der über 650.000 blinden und sehbehinderten Menschen in Deutschland, lehnt die bekannt gewordenen Pläne der Landesregierungen, die Befreiung von der Rundfunk- und Fernsehgebühr für Behinderte zu streichen, strikt ab.
(Frankfurt am Main) - Die IG Metall hat die Verabschiedung des Berufsausbildungssicherungs-Gesetzes und die Verankerung der Ausbildungsplatzumlage durch den Bundestag am 07. Mai begrüßt.
(Berlin) - Mit der heute (07. Mai) beschlossenen Ausbildungsplatzabgabe zerstört Rot-Grün einen funktionierenden Markt. Nun werden Unternehmen verpflichtet, zu zahlen oder sogar Mitarbeiter aufzunehmen, die untauglich sind und dem Geschäft schaden können."
(Berlin) - Der Bundesverband Junger Unternehmer (BJU) kritisiert vehement die am 07. Mai Verabschiedung des Gesetzes zur Ausbildungsplatzabgabe durch den Bundestag. Der BJU-Bundesvorsitzende Marcus Schneider hierzu: "Das Gesetz schafft keinen einzigen Ausbildungsplatz und ist wirtschaftspolitischer Schwachsinn."
(Berlin) - Mit einer weiteren Steigerung der Outsourcing-Quote und der Konsolidierung der Bearbeitungszentren werden die Sparkassen ihre Leistungsfähigkeit im Zahlungsverkehr weiter erhöhen. Rund die Hälfte der 800 Mio. Überweisungsbelege für das Inland, die in der Sparkassen-Finanzgruppe jedes Jahr anfallen, werden heute in technischen Zentren bearbeitet. Dieser Anteil soll maximiert werden. Parallel dazu steht eine Reduktion der technischen Zentren von heute 35 auf mittelfristig acht bis zehn an.


