Verbands-Presseticker
(Achim) - Im Rahmen einer Bundespressekonferenz wurde am 12. Februar in Berlin das Bündnis "Menschen für Volksabstimmung" vorgestellt. 81 Verbände fordern den Bundestag auf, Volksentscheide in das Grundgesetz aufzunehmen.
(Berlin) - "Auch wenn die Kommission keinen "Blauen Brief" nach Berlin schickt - die Frühwarnung der EU-Kommission wegen des hohen deutschen Staatsdefizits muss ernst genommen werden", sagte der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Dr. Ludolf v. Wartenberg anlässlich der Beratungen des ECOFIN-Rates am 12. Februar 2002.
(Berlin) - "Der deutsche Export kann seine Rolle als Wachstumsmotor für die deutsche Wirtschaft gegenwärtig nicht wahrnehmen," erklärte Anton F. Börner, Präsident des Bundesverbandes des Deutschen Groß- und Außenhandels (BGA), am 12. Februar in Berlin.
(Frankfurt/Main) - "Die deutsche Automobilindustrie ist sich einig: Sie lehnt unverändert den Entwurf der EU-Kommission zur Neuregelung des EU-Autohandels ab", betonte Prof. Dr. Bernd Gottschalk, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), am 7. Februar.
(Frankfurt/Main) - Die deutschen Hersteller von Textilmaschinen und Zubehör konnten nach bisher vorliegenden Zahlen für die ersten drei Quartale des letzten Jahres ihre Exporte ausbauen.
(Berlin) - Die Entscheidung des europäischen Finanzministerrates am 12. Februar kann die blamable Tatsache nicht vertuschen, dass Deutschland derzeit das höchste Staatsdefizit in der Europäischen Union hat.
(Berlin) - Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hat erneut auf drohende Nachteile für Millionen von Fernsehzuschauern bei einem Verkauf der Telekom-Kabelnetze an die Liberty Media hingewiesen.
(Berlin) - Bundeswirtschaftsminister Werner Müller (parteilos) soll Medienberichten zufolge gesagt haben, in Deutschland wäre die Arbeitslosigkeit 1,5 Prozentpunkte niedriger, wenn bei uns ebenso viele Menschen in den Gefängnissen säßen wie in den USA.
(Berlin) - Die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) hat die von der ARD geforderten zusätzlichen Finanzmittel von über 100 Millionen Euro zur Weiterentwicklung der Online-Aktivitäten abgelehnt. ARD und ZDF sollen nach dem Willen der KEF ihre Netzaktivitäten einschränken.
(Berlin) - Die deutschen Stromversorger verkauften 2001 knapp 477 (2000: 474) Milliarden Kilowattstunden. Die geringe Zunahme von 0,5 Prozent im Vergleich zu den durchschnittlichen 1,5 Prozent der vergangenen fünf Jahre ergab sich aus der schwächeren Konjunktur, der milden Witterung sowie dem verstärkten Energiebewusstsein der Verbraucher.




