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Fachmagazin für die Führungskräfte der Verbände

Fachartikel

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Hinweis: Beiträge aus der Tagungswelt finden Sie in der Rubrik VERBAND & TAGUNG.

 

Autor: Henning von Vieregge  |  Ausgabe 09|2018

„Der graue Lobbyismus ist für mich der spannendste“


Schon zur ersten Frage hatte er eine klare Antwort. Es gibt nicht viele Politologen in Deutschland, deren Wort mehr zählt als das des Düsseldorfer Hochschullehrers Ulrich von Alemann. Sein Studienfreund aus Bonner Tagen Henning von Vieregge hat ihn für das große Interview über die Situation der Verbände in Deutschland formwahrend gesiezt. Ein Larifari-Gespräch liest sich anders.

Autor: Hubert Koch  |  Ausgabe 09|2018

Veränderung der Parteienlandschaft


Eine Herausforderung für die politische Arbeit der Verbände

Wird das bisher Undenkbare bald möglich: eine Regierungsbeteiligung der AfD, eine Koalition der CDU mit den Linken, eine linke Regierung aus SPD, Linken, Grünen? Die Frage kann heute nicht seriös beantwortet werden. Klar ist aber, und das haben die jüngsten Landtagswahlen in Bayern und Hessen gezeigt, das Parteiengefüge ist durcheinandergeraten. Voraussagen von Wahlergebnissen werden immer unsicherer und die Regierungsbildungen schwierig bis unmöglich. Eine neue Situation für Verbände.

Autor: Sebastian Fischer-Jung und Wolfgang Hennes  |  Ausgabe 09|2018

Digital Public Affairs


Verbände ohne professionelle sozial-mediale Public Affairs sind zahnlose Tiger

Digitale Kommunikation ist keine herkömmliche „Presse- und Öffentlichkeitsarbeit“, sondern Stakeholdermanagement. Daher muss die politische Kommunikation von Verbänden transparenter, glaubwürdiger und personalisierter sein. Verständliche Botschaften sollten den „Verbandssprech“ ersetzen. Und Verbände könnten einen erweiterten Stakeholderbegriff zugrunde legen und bereit(er) sein, auch private Einzelpersonen als Gesprächspartner zu akzeptieren. Erfolgreiches digitales Lobbying setzt einen Bewusstseinswandel voraus. Unser Fallbeispiel zeigt den „long way to get there“.

Autor: Lukas Hofmann  |  Ausgabe 09|2018

welobby


In Berlin nimmt die „Lobby für alle ohne Lobby“ ihre Arbeit auf

Anfang August dieses Jahres war klar: Das Crowdfunding war erfolgreich. Über 75.000 Euro hat die Organisation welobby innerhalb von drei Monaten von über 100 Spenderinnen und Spendern eingeworben. Unter anderen Die Zeit, Der Spiegel und die Süddeutsche Zeitung veröffentlichten Artikel und Interviews, Radiosender zeigten sich ebenso interessiert wie Veranstaltungsreihen zu Social Entrepreneurship. Doch warum wird ein schwarmfinanziertes Start-up, das sich übersetzt „wir lobbyieren“ nennt, so gefeiert?

Autor: Jörg Weinrich   |  Ausgabe 09|2018

SaveYourIncome – Zum Lobbying von Google, Netflix, Soros & Co.


Um die EU-Urheberrechtsrichtlinie, die Anfang September vom EU-Parlament entschieden wurde, hat es harte Auseinandersetzungen gegeben. Teilweise wurden die Abgeordneten regelrecht mit E-Mails bombardiert. Der Blog WebSchauder hat darüber berichtet und aufgedeckt, wer hinter dem angeblichen Protest der Bürger steht. Diese aktuelle Kampagne gegen die Richtlinie ähnelt der Auseinandersetzung über die Einführung gesetzlicher Regeln zur Netzneutralität, über die der dänische Consultant John Strand bereits 2016 eine hervorragende Studie erstellt hat.1 Die Studie beleuchtet unter anderem die wirtschaftlichen Hintergründe der Beteiligten und untersucht zudem auch US-amerikanische und indische Kampagnen. Dieser Artikel stellt Gemeinsamkeiten und Unterschiede dieser angeblichen Civil-Society-Kampagnen dar.

Autor: Hamidreza Hosseini und Dr. Holger Schmidt   |  Ausgabe 09|2018

Plattformen als Geschäftsmodelle der Zukunft


Plattformgeschäftsmodelle wie Alphabet, Alibaba, Amazon, Tencent oder Netflix rücken seit einigen Jahren aufgrund ihrer Marktkapitalisierung und ihrer Marktmacht ins Licht der Öffentlichkeit. Sieben der zehn wertvollsten börsennotierten Unternehmen der Welt arbeiten als Plattformen. Der Schwerpunkt liegt zwar weiterhin in den USA, aber chinesische Plattformen sind ebenfalls auf dem Weg an die Weltspitze. Europa hat unter den 70 größten Plattformen nur einen Wertanteil von 4 Prozent. Ein Aufholprozess ist trotz steigenden Interesses bisher nicht zu erkennen. Die Plattformgeschäftsmodelle sind dabei, die ökonomischen Prinzipien sowie das Interaktions- und Kommunikationsverhalten der Märkte und der Unternehmen grundlegend zu ändern.

Ausgabe 09|2018

Erneuter Anlauf zur Stärkung der Subsidiarität


Kürzlich hatte die EU-Kommission eine öffentliche Anhörung zu der Frage durchgeführt, ob die Sommerzeit beibehalten werden soll. Kommissionspräsident Juncker wollte erneut ein Thema auf europäischer Ebene aufgreifen, das die Menschen in Europa bewegt. Obwohl es bereits eine Sommerzeit-Richtlinie gab, wurde jetzt doch in vielen Mitgliedstaaten die Frage gestellt, ob die Regelung der Zeitumstellung eine europäische Aufgabe ist oder ob die Mitgliedstaaten das selbst besser regeln können. EU-Regelungen zur Gurkenkrümmung, zum Reinheitsgebot beim Bier, zur Verwendung von Öl-Lämpchen in Restaurants waren in der Vergangenheit andere bekannte Beispiele für die Frage, ob die EU einen Sachverhalt regeln sollte oder nicht. In all diesen Fällen ging es um die Wahrung des Prinzips der Subsidiarität in der EU.

Autor: Hubert Koch   |  Ausgabe 08|2018

Wie umgehen mit der AFD?


Die Alternative für Deutschland (AfD) ist in zahlreiche Landtage eingezogen und seit der letzten Bundestagswahl auch im parlamentarischen Berliner Alltag angekommen. Für die etablierten Parlamentarier, aber auch für Verbandsvertreter stellt sich nun die Frage, welchen Umgang sie mit der AfD pflegen sollen. Zumal die AfD um Kontaktaufnahme wirbt.

Autor: Tobias Brouwer

Umsetzung der DSGVO


Erfahrungen und Zwischenbilanz aus Sicht eines Wirtschaftsverbandes

Die Umsetzung der seit Mai 2018 geltenden europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) hat nicht nur Unternehmen, sondern auch Verbände vor einige Herausforderungen gestellt. Der Beitrag beschreibt, wie der Verband der Chemischen Industrie e. V. (VCI) sich der Aufgabe gestellt und die neuen Anforderungen des EU-Datenschutzrechts umgesetzt hat. Dabei geht er auf ausgewählte Datenschutzfragen ein, die sich in der täglichen Verbandsarbeit immer wieder stellen. Der Beitrag schließt mit einer Zwischenbilanz und einem rechtspolitischen Ausblick.

Autor: Stefan Grossek

Datenschutz und Events


Wie Sie Ihre Veranstaltungen datenschutzkonform umsetzen

Mit der im vergangenen Mai eingeführten Datenschutzgrundverordnung sind wir im neuen Zeitalter des Datenschutzes angekommen: Die umfassende Verordnung betrifft alle Geschäftsbereiche einer Organisation, in welcher personenbezogene Daten verarbeitet werden. Für die Organisation von Veranstaltungen hat Datenschutz dementsprechende Relevanz. Die Maßnahmen im Datenschutz Ihrer Organisation sollten also auch das Eventportfolio berücksichtigen. Da die Anforderungen hier oft von jenen des Kerngeschäfts abweichen, können dazu auch zusätzliche Datenschutzrichtlinien definiert und dementsprechende Prozesse implementiert werden.

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